Smart Home: Alexa drängt HomeKit aus dem Haus

HomeKit

Apples HomeKit könnte von Amazons Smart Home-funktionen abgehängt werden. In den USA setzen Hausbauer inzwischen häufiger auf die Fähigkeiten von Alexa, heißt es in einem aktuellen Bericht.

Nicht alles, was Apple anfasst wird zu gold. Während die traumhaften Gewinnspannen im Smartphonegeschäft sicher die restliche Branche vor Neid erblassen lässt, hat Apple in anderen Bereichen Defizite. Ein Beispiel ist etwa Siri, wo Cupertino grade dabei ist, zur Aufholjagd anzusetzen.

Doch auch im smarten Heim läuft es nicht alles rund. Wie aus einem aktuellen Bericht hervorgeht, hat Apples HomeKit zumindest in den USA zuletzt deutlich an Attraktivität verloren.

Hausbauer setzen nicht mehr vorrangig auf Apple, um ihr Zuhause zu vernetzen.

Alexa kann mehr

So sollen etwa die US-Immobilienunternehmen Lennar, Meritage Homes und Shea Homes zuletzt vermehrt dazu übergegangen sein, ihre Neubauprojekte mit Amazons Smart Home-Funktionen auszuliefern. Verträge mit Apple, die vor zwei Jahren noch bestanden, wurden teils nicht verlängert. Alexa ist flexibler, entwickelt sich schneller und es hat weitere Vorzüge, die die Unternehmen und Kunden von Apple weg treiben.

Amazons fortschrittliche Funktionen beruhen zu einem Teil auch auf die etwas liberalere Datenschutzpolitik. Apples Siri und auch HomeKit leidet im Gegenzug darunter, dass Drittanbieter nur sehr begrenzt Zugriff auf Nutzerdaten erhalten, das bremst Features, die auf Machine Learning und Big Data setzen aus.

Außerdem ist Apple den Unternehmen zu unkommunikativ, dessen Pläne mit HomeKit sind vielen zu unkonkret.

Wo setzt ihr eure Priorität: Komfort oder Datenschutz?

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Roman van Genabith
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13 Kommentare zu dem Artikel "Smart Home: Alexa drängt HomeKit aus dem Haus"

  1. Lutz 17. April 2018 um 21:27 Uhr ·
    Wüsste nicht wo Alexa Komfortable ist.
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  2. Keno 17. April 2018 um 21:28 Uhr ·
    Ganz klar Datenschutz…Alexa ist nichts anderes als der Haufen von Zuckerberg…wer sowas unterstützt hat selbst Schuld!!!
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    • Maurice 18. April 2018 um 09:27 Uhr ·
      Das Alexa von Amazon ist, ist dir aber schon klar – oder 🤣
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  3. Alex 17. April 2018 um 21:29 Uhr ·
    Ich hab Alexa einmal probiert und das ganze System ist grauenhaft schlecht und gleichzeitig vertraue ich Alexa überhaupt nicht, dass sie nicht die ganze Zeit zuhören. Um auf Philipps Hue zuzugreifen wollen sie online Zugriff auf den Philipps account anstatt das Lokal zu machen… Die App ist nichtmal an das iPhone X angepasst.
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    • Maurice 18. April 2018 um 09:31 Uhr ·
      Wie groß ist der Marktanteil der iPhone X zu den restlichen iPhones? Vermutlich grad mal so zweistellig… Warum sollte man da die Prio auf die Anpassung der iPhone X App legen 😉 Wäre in etwa so als wenn man sich beschweren würde, warum man nicht in ganz DE mit 300 über die Autobahn heizen kann. Weil eben der Anteil der Supersportwagen-Besitzer zu uns „Normalos“ einfach zu gering ist 🤣
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  4. Saibot 17. April 2018 um 21:33 Uhr ·
    Ganz klar ist da Sicherheit erstrangig. Das ist vergleichbar wie Kleidung die man am Leib trägt. Lieber blickdichte Kleidung tragen als durchsichtige, die alles von einem Preis gibt. Da nutze ich lieber HomeKit und verzichte auf zu schnelle Entwicklung Seiten Amazon Alexa.
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  5. rreuhl 17. April 2018 um 21:34 Uhr ·
    Siri meint, Alexa ist eine Schlampe. Ich will Siri nicht widersprechen
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  6. gena3ekiller 17. April 2018 um 21:36 Uhr ·
    Bin wie andere hier der Meinung das für mich Datenschutz viel wichtiger ist. Steige aber erst ins Home Kit rein, wenn die Preise runter gehen. Davor sehe ich keinen Sinn Momentan
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  7. NI-Biker 17. April 2018 um 21:45 Uhr ·
    Ganz klar Datenschutz! Mir kommt Alexa nicht ins Netzwerk.
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  8. rudluc 17. April 2018 um 22:47 Uhr ·
    Alexa ist wesentlich preisgünstiger, wesentlich flexibler und spricht deutsch. Der Rückstand Apples ist beträchtlich und ohne einen enormen und für Apple kostspieligen Kraftakt nicht mehr aufzuholen. Hinzu kommt, dass Amazon möglicherweise bereits den Markt gesättigt hat, so dass selbst ein Kraftakt Apples nicht zwangsläufig von Erfolg gekrönt sein wird. Meine Prognose: Apple wird die Reißleine ziehen und dieses Marktsegment aufgeben.
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  9. Blub 17. April 2018 um 23:49 Uhr ·
    Ich habe mehrere Echos seit Markteinführung. Meine Lust darauf bekam einen Dämpfer nachdem ich die Doku im ZDF über Amazon gesehen hatte. Fakt ist aber das Amazons Alexa derzeit Referenz ist! Siri hat mittlerweile einen beträchtlichen Abstand zu Siri. Die Entwicklung von Alexa ging steil nach oben, die kann heute ein Vielfaches mehr als zur Einführung. HomeKit ist meiner Meinung nach absolut tot. Es gibt kaum Hersteller die darauf setzen, da wird man eher bei Alexa Unterstützung fündig. Ich habe in meinem Haus fast alles ausschließlich nur noch mit Alexa Unterstützung installiert. Das funktioniert absolut zuverlässig und beeindruckend gut. Heute habe ich weitere 3 Deckenlampen der Firma Xiaomi/Yeelight installiert. Die Installation war ein Kinderspiel und die Integration ins Alexa Smarte Home ebenso. Die Schaltung in Gruppen, Untergruppen oder einzeln geht, eigentlich fällt mir derzeit nichts ein was nicht geht. Alexa es werde Licht, da war ich echt Überrascht das tatsächlich alle Lampen angingen, der Sprachbefehle ist so nicht dokumentiert, man merkt an solchen Details die Liebe zum Detail die Amazon da rein steckt. Hinzu kommt der sehr hohe Preisaufschlag für HomeKit Geräte, wenn man ein Haus mit solchen Lampen ausstatten möchte kann das mehrere hundert Euro kosten, mit Alexa Unterstützte Geräte kosten meist deutlich weniger und funktionieren besser. Ich habe Apple derzeit im smarten Home komplett abgeschrieben. Ich glaube das sich Apple eher weiterhin auf seine iPhones konzentriert. Der HomePod kommt definitiv nicht mehr in mein Haus, dafür Bose mit demnächst Alexa Unterstützung. Ich bin fast davon überzeugt das Apple den Abstand zu Alexa kaum bis garnicht mehr aufholen kann. Das ganze Konzept mit Siri gehört überdacht, zumindest für Zuhause, da hat Amazon tatsächlich mächtig vorgelegt. Datenschutz ist schön, wenn ich dafür auf den Komfort der Sprachsteuerung verzichten muss dann verzichte ich lieber etwas darauf. Meiner Meinung nach gibt es derzeit nichts besseres für Zuhause als Amazons Alexa und Apple ist zurecht bei den Häuslebauern raus geflogen.
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  10. Jürgen 18. April 2018 um 10:38 Uhr ·
    Wir alle sind uns ja einig, dass Siri mächtig Nachholbedarf hat. HomeKit hängt nun mal direkt an Siri, welche auf dieses „Produkt“ abfärbt. Wenn ich das zu Anfang richtig verfolgt habe, läuft aber auch HomeKit nur mit angezogener Handbremse. Apple strahlt nach Außen dieses Signal „appleTV, Siri, HomeKit, VR, AppleCar, Apple Pay….alles Hobby. Wir bringen das erst mal auf den Markt und dann probieren wir 1-2 Jahre im Labor und vielleicht hören wir dann auch irgendwann mal wieder auf.“ Jemand der bereits mit QuickTime, Aperture, Final Cut, Mac Pro und so weiter auf die Nase gefallen ist, der wird sich sehr gut überlegen ob er sein Haus mit Apple automatisiert.. zum Premiumpreis versteht sich. Ich für meinen Teil bedaure, dass Alexa und der Google-Assistent über Datensammelei bezahlt werden, halte diese aber für die weit bessere Lösung und vertraue hier auch auf eine höhere Investitionssicherheit, die ich bei Apple über die Jahre verloren habe. Ok, User wie mich, die seit >20 Jahren dabei sind, sind nicht mehr Apples Kernkundschaft. Aber das Gerede über den Mac Pro (und nicht nur bei diesem Produkt) ist inzwischen unerträglich. Außer Lippenbekenntnissen und losen Versprechungen ist doch das Ohr für Kundenwünsche absolut nicht mehr vorhanden. Weder ein iPhone mit größerer Akkuleistung (und dafür etwas dicker) noch ein modularer Mac werden in den nächsten Jahren auf den Markt kommen, obschon Millionen Kunden damit glücklich gemacht werden könnten. Apples Produktportfolio wird demnächst noch mehr unterschiedliche iPhones und iPads liefern – auf Werzeuge zum Arbeiten oder eine solide Haussteuerung werden wir alle vergeblich warten. Schade eigentlich!
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  11. Richard 18. April 2018 um 12:46 Uhr ·
    Bei uns hat auch Alexa das Haus erobert, es ist wesentlich günstiger, schon allein weil Apple kein Dot Äquivalent hat und auch die Zahl der möglichen Geräte ist bedeutend größer und günstiger.
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