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Rückenwind für Apples Präsenzpläne: Umfrage zeigt Mehrheit für Arbeit in der Firma

Apple Park | Matthew Roberts

Apple dürfte in Zukunft häufiger eine neue Umfrage zitieren, die eine Mehrheit der Amerikaner im Lager der Befürworter eines Ausstiegs aus dem Home-Office sieht. Apple-Mitarbeiter probten zuletzt wiederholt den Aufstand gegen Apples Pläne, die Büros wieder zu füllen. Nun ist dieser Plan auf Anfang 2022 verschoben worden.

Apple kommt mit seinem erklärten Ziel, die Mitarbeiter wieder aus dem Home-Office herauszuholen, nicht recht voran: Viele Beschäftigte sträuben sich mit ganzer Kraft, ihre Schreibtische in Apple Park und den anderen Niederlassungen des Unternehmens wieder zu beziehen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Da ist einerseits die erklärte Angst vieler Beschäftigter vor Corona, Apfelpage.de berichtete. Einige Beschäftigte haben diese Sorge allerdings wohl nur vorgegeben, denn es gibt einen weiteren Aspekt, der für Beschäftigte im Home-Office interessant wurde.

Die Lebenshaltungskosten rund um den Apple Park sind immens, das gilt auch für andere Standorte des Unternehmens. Ein Dollar kauft oft in den ursprünglichen Heimatstädten der Beschäftigten deutlich mehr als im Hotspot Silicon Valley. Diese Argumente haben zuletzt sogar dazu geführt, dass Mitarbeiter mit Kündigung drohten oder diese auch aussprachen, Apfelpage.de berichtete.

Neue Umfrage zeigt Zustimmung zur Präsenzarbeit

Das Recht auf Home-Office ist längst zum Schlagwort im Kampf um Fachkräfte geworden. Andere Tech-Konzerne wie Twitter haben einen Anspruch auf Home-Office auf unbestimmte Zeit inzwischen bereits garantiert, andere sind zumindest deutlich toleranter als Apple, wo man das erklärte Ziel verfolgt, die Mitarbeiter wieder von Angesicht zu Angesicht zusammen zu bringen und das so schnell wie möglich. Besonders schnell wird das allerdings nicht sein: Frühestens Anfang 2022 werden nach aktuellem Stand die Büros des Unternehmens wieder voll besetzt sein, Apfelpage.de berichtete.

Nun zeigt eine neue Befragung unter 1.900 Amerikanern eine deutliche Zustimmung zu einem Hybrid-Modell: Drei Tage in der Woche im Unternehmen arbeiten, wird von der Mehrheit der Befragten als sinnvoll erachtet. Immerhin 37% der Befragten zogen eine reguläre Fünftagewoche im Büro dem Home-Office vor: Nur 11% der Befragten wollen weiter von daheim arbeiten.

Eine deutliche Mehrheit hat ihre Ablehnung der Präsenzarbeit aufgegeben, nachdem der Impfstoff von BioNTech und Pfizer in den USA eine reguläre Marktzulassung der FDA erhalten hatte, nachdem der Impfstoff zuvor nur im Rahmen einer Notfallzulassung verabreicht wurde. Knapp 80% der Amerikaner empfinden die Aufsichtsbehörde FDA als eine vertrauenswürdige Institution und ziehen nach deren vollständiger Zulassung der Substanz nun eine Impfung in Erwägung, nachdem sie diese zuvor noch abgelehnt hatten.

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Roman van Genabith
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