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Ist das iPad vom Weg abgekommen? Ex-Apple-Entwickler stellt kritische Fragen

iPad Pro 2022 mit Magic Keyboard - Apple

Das iPad ist seit Jahren das erfolgreichste Tablet auf dem Markt, doch zuletzt ist das aktuelle Lineup in die Kritik geraten. Vor allem am iPad 10 entzündet sich die Unzufriedenheit: Das neue Modell ist teuer und spart dabei an Detailverbesserungen wie dem schnelleren USB-C. Ein früherer Apple-Manager stellt gar das ganze Konzept in Frage.

Apples iPad ist noch immer das wohl erfolgreichste Tablet der Welt. Es dominiert den Tabletmarkt seit Jahren, die Verkäufe waren zuletzt allerdings rückläufig, was aber auf verschiedene Gründe zurückzuführen ist, die nicht direkt mit dem Lineup in Verbindung zu bringen sind. Dennoch verdichtet sich Kritik an den aktuellen Modellen. Gerade das iPad 10 stößt bei vielen Beobachtern auf Unverständnis, da es deutlich im Preis gestiegen ist und dabei bestimmte Unzulänglichkeiten aufweist.

Ist das iPad auf dem falschen Weg?

Jean-Louis Gassee hat gar mit dem ganzen Konzept seine Probleme. Er arbeitete von 1981 bis 1990 bei Apple, zunächst als Chef von Apple Frankreich, später als Entwicklungsleiter in den USA. Gassee verließ das Unternehmen, als er mit seinen Vorschlägen für ein komplett neues Betriebssystem nicht durchdrang. Seine Versuche, es mit einem eigenen Unternehmen zu bauen, schlugen allerdings fehl.
In einem Essay stellt er einige Fragen zur Zukunft des iPads. Er empfindet das Lineup derzeit als aufgeblasen, undurchsichtig und wenig zielgerichtet. Auch vom Funktionsumfang ist er nicht wirklich überzeugt.

So zweifelt er etwa an, dass der Stage Manager die hohen Ansprüche der Nutzer je wird befriedigen können. Dieser biete eine völlig unintuitive Nutzererfahrung, die nicht konsistent zum Rest von iPadOS sei. Das iPad könne so einen Mac nie ersetzen, ein Vorwurf, der nicht neu ist. Ob sich daran je etwas ändert, ist nicht klar. Allerdings gab es zuletzt Hinweise darauf, dass Apple an einer macOS-Version für das iPad arbeiten könnte, hier lest ihr mehr. Sollte dieser Schritt kommen, würden die Karten neu gemischt.

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Roman van Genabith
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1 Kommentar zu dem Artikel "Ist das iPad vom Weg abgekommen? Ex-Apple-Entwickler stellt kritische Fragen"

  1. neo70 25. November 2022 um 07:39 Uhr · Antworten
    ich finde es immer wieder interessant, dass die größten Stänkerer immer „Ex“ sind. Das fängt auf Kununu an und hört in diesem Bereichen auf. Egal, so ist es halt, wenn man nicht beide Seiten spricht und die Gründe warum es zum Bruch gekommen ist kennt. Aus meiner Sicht hat Herr Gassee den Stage Manager nicht verstanden. Zunächst kann man diese schnell aktivieren und deaktivieren. Auf einem 12.9er iPad macht er ggf. durchaus noch Sinn. Ich selbst nütze ihn als Gewohnheitstier nicht. In Verbindung mit einen externen Monitor halte ich den Stage Manager aber als durchaus gelungen und sinnvoll. Mit iOS 16.2 wird der Support für externe Monitor auch deutlich verbessert. Dann ist iPadOS in Fullscreen möglich. Und wenn er ganz ehrlich gesprochen von 1981 bis 1990 bei Apple gearbeitet hat, ist er bereits in einem Alter, in dem man sicherlich nicht mehr so offen für neue Dinge ist und auch sein iPad nur noch wie gewohnt als ganz normales Tablet nützt. Dafür ist der Stage Manager auch nicht gedacht. By the way, den Stage Manager gibt es übrigens auch auf dem Mac. Die Funktionalität wird in kleinen Schritten von beiden Geräten immer ähnlicher. Aus meiner Sicht soll ein iPad auch nie zu 100% einen Mac ersetzen. Warum auch? Es reicht, wenn sie sich irgendwann mal ähnlich anfühlen.
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