Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung: Apple soll japanische Gaming-Plattform behindert haben

Apple soll unerlaubt Druck ausgeübt haben, um das Marketing für eine japanische Gaming-Plattform auszubremsen. Das Portal bietet unter anderem Titel von Square Enix an, die auch im App Store erhältlich sind. Die vorwürfe werden derzeit geprüft.

Erneut sieht sich Apple Vorwürfen gegenüber, missliebige Wettbewerber behindert zu haben. So beschuldigt Yahoo Japan das Unternehmen, massiven Druck ausgeübt zu haben, damit die eigene Plattform GamePlus nicht weiter wächst, wie japanische Medien berichten. Über den Dienst werden Games an Smartphone-Nutzer ausgespielt, entweder via Streaming oder als HTML5-App. Yahoo Japan hatte den Dienst erst Mitte letzten Jahres gestartet, das Marketing für das Angebot später aber stark zurückgefahren.

Apple soll Einfluss unerlaubt ausgeübt haben

Auf Gameplus sind verschiedene Titel zu bekommen, die es auch in Apples iOS App Store gibt, so hat etwa das Studio Square Enix einige Varianten von final-Fantasy dort platziert.

Inzwischen sollen jedoch einige exklusiv auf GamePlus erhältliche Titel von der Plattform verschwunden sein. Yahoo Japan vertreibt einige Anwendungen parallel ebenfalls auch im App Store, was zu den Erlösen des Unternehmens beiträgt.

Apple hatte bereits zuvor Ärger mit Steam-Link, ein anderer Gaming-Streaming-Dienst, dessen App es nicht in den App Store lassen wollte, Apfelpage.de berichtete.

Auch damals gab es bereits Zweifel an Apples Argumentation, die im weiteren dazu geführt hatte, dass die App einstweilen nur im Google Play Store für Android erhältlich ist.

Inzwischen gehen die japanischen Wettbewerbsbehörden den Vorwürfen nach.

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Roman van Genabith
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2 Kommentare zu dem Artikel "Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung: Apple soll japanische Gaming-Plattform behindert haben"

  1. SVARTGARD 17. August 2018 um 00:04 Uhr · Antworten
    Kennt man nicht anders,vom miesen Verein.
    iLike 3
  2. neo70 17. August 2018 um 10:50 Uhr · Antworten
    Ich lese immer nur „soll … haben“. Zudem weiß man nicht warum es die Titel nicht in den AppStore geschafft haben.
    iLike 1