OLED: Apple hat sich verrechnet und muss dafür womöglich teuer bezahlen

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Apple war zu fordernd und muss daher nun Lehrgeld zahlen, so ließe sich der Umstand zusammenfassen, dass Samsung in Kürze eine Rechnung mit einem dreistelligen Millionenbetrag nach Cupertino schicken könnte. Der Gegenstand: OLED-Displays.

Apple könnte in Bälde dazu gezwungen sein, eine saftige Vertragsstrafe zu zahlen. Sie würde an Samsung gehen und könnte in einer Höhe von mehreren Millionen Dollar ausfallen, das berichten zuletzt südkoreanische Wirtschaftsmedien. Der Vertragsgegenstand sind vereinbarte Lieferungen von OLED-Displays, die Apple bei Samsung bestellt hatte. Das Problem: Offenbar hat man weniger gebraucht, als verlangt worden war.

Apple hatte zu hohe Forderungen

Apple hatte Samsung in einem früher getroffenen Vertrag gedrängt, eine Fertigungsstätte exklusiv für die Produktion von OLED-Panels für das iPhone zu reservieren. In der Folge hatte der Konzern seine Fabrik A3 explizit für Apple aufgerüstet und rund zwei Jahre daran gearbeitet. Doch Apple konnte den vollen Ausstoß von A3 nicht verwerten, der betrug im Endausbau rund 100 Millionen Panels im Jahr. Apple habe aber nicht mehr als etwas über die Hälfte der Produktion abnehmen wollen. Der Grund: Das erste iPhone mit OLED-display, das iPhone X, wurde zwar zum Erfolg für Apple, erreichte aber nicht die prognostizierten Absatzzahlen und das gleiche galt auch für die nachfolgenden Modelle mit OLED-Panel.

Apple versucht zwar, Samsung durch die Umnutzung von Überkapazitäten für andere Produkte gnädig zu stimmen, doch es ist in einer schlechten Ausgangsposition: Nachdem es nämlich zu anfänglichen Problemen bei der Fertigung gekommen war, hatte Apple nicht gezögert, Samsung seinerseits mit einer Konventionalstrafe zu belegen. Wie der Streit letztlich ausgehen wird, ist ungewisse, eine fällige Strafzahlung seitens Apple scheint jedoch wahrscheinlich.

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Roman van Genabith
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8 Kommentare zu dem Artikel "OLED: Apple hat sich verrechnet und muss dafür womöglich teuer bezahlen"

  1. ApfelTom 25. Juni 2019 um 21:44 Uhr · Antworten
    Ich denke mal die alten Panels werden dann indem neuen iPhones fließen. Aus alt mach neu 🙄🙄
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    • Hammer 26. Juni 2019 um 18:44 Uhr · Antworten
      Ist das deutsche Sprache du affe 😘
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      • Sven 27. Juni 2019 um 07:11 Uhr ·
        Hämmerchen….🤦‍♂️
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  2. henzijonas 25. Juni 2019 um 21:57 Uhr · Antworten
    Ist das deutsche sprache du affe🤥
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  3. TG 25. Juni 2019 um 22:03 Uhr · Antworten
    Kann mich über das OLED des IPhone X nicht beschweren, würde ich auch nochmal nehmen in einem neueren IPhone. Zudem, was gibts schon deutlich besseres derzeit? Meines Wissens steigt Apple auf LED zurück wegen des OLED Preises.
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    • Blub 26. Juni 2019 um 01:02 Uhr · Antworten
      Der Trend geht derzeit zu 90Hz Hertz OLED Displays. Apple würde technisch hinterherlaufen wenn man weiter das alte Panel verbaut. In letzter Zeit ist bei Apple aber genau das zu beobachten das man alte Komponenten in vermeintlich neue verbaut.
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      • chris 26. Juni 2019 um 11:07 Uhr ·
        Würde nirgendwo stehen welcher Panel im iPhone verbaut ist ( nichts im Internet, keine Leaks etc.), würden wir als Kunde auch kein unterschied merken.
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  4. nighty 26. Juni 2019 um 13:26 Uhr · Antworten
    Preise bei den Geräten senken und dann steigt der Absatz.
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