Neuer Mac? Diese zwölf Apps sollten auf keinen Fall fehlen!

Am gestrigen ersten Weihnachtsfeiertag haben wir euch aus zehn Apps vorgestellt, die unserer Meinung nach auf einem neuen iPhone nicht fehlen dürfen. Heute schauen wir uns zwölf Anwendungen an, die auf eurem neuen Mac keinesfalls fehlen sollten.

Vier Apps für mehr Produktivität am Mac

Pdfify (kostenlos): PDF-Dokumente sind in meinem Alltag nicht nur im Uni-Kontext, sondern auch privat und für die Arbeit hier beim Blog immer wieder wichtig. Pdfify bietet auf dem Mac eine kostenlose Sammlung an Werkzeugen für die Arbeit mit entsprechenden Dokumenten an und integriert dabei nicht nur eine gute Texterkennung bei Scans, sondern kann durch die Continuity Camera-Funktion von macOS Mojave schnell und einfach über die Kamera des iPhones Dokumente scannen, bearbeiten und als PDF auf dem Mac sichern. Viel komfortabler kann man einen Scanner ohne Verzicht auf Funktionen vermutlich kaum ersetzen.

1Password (ab 2,99$ pro Monat): Um einige Dopplungen in unserer Aufstellung der wichtigsten Apps zwischen den verschiedenen Plattformen kommen wir nicht herum, eine dieser Doppelnennungen ist 1Password. Sichere Passwörter sind nicht nur auf dem iPhone wichtig, sondern spielen natürlich auf dem Mac eine entscheidende Rolle. Ich persönlich verwende die 1Password-App, die über iCloud alle Einträge in den verschiedenen Vaults zwischen allen Geräten abgleicht, am Mac sogar häufiger, weil ich dort mehr mit verschiedenen Accounts und Webseiten im Browser arbeite.

Things (54,99€): Die Aufgabenverwaltung von Cultured Code stellt die zweite Dopplung mit der iPhone-Liste dar: Durch den iCloud-Sync und die nahtlose Integration in das Share-Menü sowie andere Systemschnittstellen ist Things für mich auch auf dem Mac unverzichtbar und eine absolute Empfehlung.

Pixelmator Pro (43,99€): Fast überraschend häufig bin ich auf dem Mac mit bestimmten Aufgaben zur Bearbeitung oder Erstellung von Bildern konfrontiert und habe dafür jahrelang Adobes Photoshop verwendet. Seit Mitte dieses Jahres kommt für entsprechende Aufgaben bei mir allerdings Pixelmator Pro zum Einsatz und leistet sehr gute Arbeit. Alte Photoshop-Dateien kann ich in der App öffnen, im Gegensatz zu Photoshop ist Pixelmator jedoch für den Mac optimiert und nutzt sämtliche Vorteile für Geschwindigkeit und Komfort, die das System bieten kann.

Drei Messenger und Twitter

WhatsApp, Telegram und Signal (kostenlos): Messenger-Apps, an dieser Stelle exemplarisch durch die drei genannten Anwendungen repräsentiert, sind auf dem iPhone omnipräsent, fristen auf dem Mac in meinem Gefühl allerdings eher ein Nischendasein. Ich persönlich verwende jedoch alle drei Apps sehr gerne, um am Schreibtisch Konversationen mit Freunden und Bekannten zu führen und dabei – wenn ich sowieso am Mac arbeite – nicht das Handy bemühen zu müssen. Telegram und Signal setzen (leider) auf eine ziemlich zähe Electron-Lösung, lediglich Telegram hat eine native Mac-Anwendung im Angebot – immerhin sind die Clients von Telegram und Signal quelloffen, einen solchen Schritt wird WhatsApp unter Regie von Herrn Zuckerberg selbstverständlich nie gehen.

Tweetbot (10,99€): Einen richtigen Mac-Client bietet Twitter nach einer der letzten Umstrukturierungsmaßnahmen zum Nachteil aller Menschen mit Mac nicht mehr an, Abhilfe schafft für mich Tweetbot. Die App ist zwar, wie alle anderen Anwendungen, in ihren Möglichkeiten von Twitter arg beschnitten worden, funktioniert aber an sich immer noch tadellos und um Längen besser als die Webseite.

Vier nützliche Programme für die Menüleiste

SpotMenu (kostenlos): In der iPhone-variante dieser App-Sammlung habe ich erwähnt, dass ich Spotify als Dienst für Musikstreaming verwende, auf dem Mac kommt dafür neben der Spotify-App (leider auch teilweise zäh) noch SpotMenu zum Einsatz. Die Anwendung liegt unauffällig in der Menüleiste des Macs und zeigt dort bei mir den Interpreten und den Titel der aktuellen Wiedergabe an. Per Klick auf diese Anzeige blendet die App weitere Informationen ein und kann auf Wunsch unter anderem zum nächsten Song springen.

Bartender (13,66€): Damit die Menüleiste meines Macs trotz der hier vorgestellten Anwendungen und allen anderen Apps, die sich dort gerne einnisten, nicht überläuft, verwende ich Bartender zur Organisation. Ein Großteil meiner Menüleisten-Apps, zum Beispiel Dropbox, NightOwl und Apples Bluetooth- und WLAN-Anzeige werden mir dort nur für kurze Zeit eingeblendet, wenn sich ihr Status ändert, andere Apps (Siri) blende ich dauerhaft aus. In den Sekunden nach dem Start, die mein Mac zum Laden von Bartender immer benötigt, bin ich jedes Mal schockiert, wie voll meine Menüleiste ohne die App wäre, ein Desktop ohne die Anwendung wäre nicht vorstellbar.

Itsycal (kostenlos): Für den schnellen Blick auf meinen Kalender und das grundlegende Eintragen von Terminen nutze ich am Mac Itsycal. Die Anwendung sitzt in der Menüleiste und ersetzt dort für mich Apples Datumsanzeige. Per Klick öffnet sich eine Monatsübersicht mit Terminliste, ein Doppelklick auf ein Datum trägt genau dort einen neuen Termin ein. Apples Kalender-App bietet (natürlich) viel mehr Optionen und die Übersicht in einem deutlich größeren Fenster, für den schnellen Blick auf den Terminplan ist Itsycal aber ein grandioses Tool.

NightOwl (kostenlos): Zum Start von macOS Mojave habe ich NightOwl bereits vorgestellt, seitdem habe ich die App nicht mehr ausgeschaltet. Jeden Abend und jeden Morgen wechselt meine App automatisch zwischen dem hellen und dem dunklen Darstellungsmodus und ist damit im Zusammenspiel mit f.lux ein kleiner Schritt zum Schonen meiner Augen. Seit dem letzten Update kann in NightOwl zudem eine wortwörtliche Whitelist mit Anwendungen erstellt werden, die dauerhaft den hellen Darstellungsmodus beibehalten.

Für meinen Mac gehören diese zwölf Apps zur Grundausstattung und ich möchte sie auf keinen Fall missen. Welche Apps gehören für euch auf jeden Mac? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Yannik Achternbosch
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5 Kommentare zu dem Artikel "Neuer Mac? Diese zwölf Apps sollten auf keinen Fall fehlen!"

  1. MOOS 26. Dezember 2018 um 13:13 Uhr ·
    Da haste einmal WhatsApp mit Telegram im Text vertauscht 😜
    iLike 4
  2. M&M 26. Dezember 2018 um 16:47 Uhr ·
    PDF Expert
    iLike 1
  3. Flo 26. Dezember 2018 um 18:56 Uhr ·
    Ich kann nur jedem Alfred empfehlen. Ist vom Funktionsumfang deutlich Spotlight überlegen und dir free. Ein Tastenkürzel und direkte Suche auf Amazon, eBay, Wikipedia, Linguee etc möglich.
    iLike 0
  4. Tim 26. Dezember 2018 um 23:11 Uhr ·
    Gute Apps
    iLike 0
  5. Lollo 27. Dezember 2018 um 01:06 Uhr ·
    Ich benutze als WhatsApp-Lösung für den Desktop SopoChat – läuft ganz OK, allerdings nicht so gut wie iMessage – gibt es im AppStore für um die 3€
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