Mac-Nutzer arbeiten besser und verdienen mehr Geld, sagt IBM

iMac (2017)

Es klingt wie eine Werbung für Apple, dennoch kommt das Statement von einem seiner größeren Firmenkunden: Bei IBM sollen interne Untersuchungen ergeben haben, dass Mac-Nutzer einfach produktiver arbeiten. Man kann von diesen Behauptungen halten was man will, Tatsache ist, der Umstieg vieler IBM-Angestellter auf Macs vor einigen Jahren war eine der größten Migrationen eines Unternehmenskunden Richtung Apfel.

Über Aussagen wie diese freut man sich, solche Anekdoten lässt Tim Cook auch stets gern in seine Conference Calls einfließen: Der Umstieg vieler Beschäftigter bei IBM soll diese Angestellten zu besseren Mitarbeitern gemacht haben, zu dieser durchaus bemerkenswerten Behauptung kommt bei Big Blue Fletcher Previn, verantwortlich für die technische Ausstattung der Unternehmensangehörigen.

Es sei schlicht so, dass Mac-Nutzer bei IBM im Schnitt eine höhere Performance zeigen und auch die lukrativeren Deals abschließen. Macht der Mac die Mitarbeiter am Ende kreativer und bissiger?

Mac-Nutzer bleiben IBM eher treu

Im Schnitt erzielte ein Mac-Nutzer bei IBM im Performance-Ranking einen um 22% höheren Wert als der Nutzer eines Windows-PC. Die abgeschlossenen Geschäfte wiesen beim Mac-Nutzer im Schnitt ein um 16% größeres Volumen aus, das sollen interne Messungen belegen. Ein weiterer Aspekt hatte sich bereits früher während dieses Großprojekts gezeigt. Auch bei der Frage, ob Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, soll sich bei Mac-Nutzern eine stärkere Verbundenheit mit dem Arbeitgeber zeigen.

Mac-Nutzer brauchen weniger Support

Der Support eines Rechnerparks aus Macs falle wesentlich weniger personalintensiv aus: Sieben Supportmitarbeiter reichten bei IBM, um rund 200.000 Mac-Arbeitsplätze zu betreuen, für die selbe Menge an Windows-Computern werden dagegen 20 Mitarbeiter im Support benötigt.

Über die 2015 eingeführte Möglichkeit für Mitarbeiter, auf Wunsch am Mac statt am Windows-PC arbeiten zu können und die nachfolgende Entwicklung hatten wir bereits verschiedentlich berichtet.

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Roman van Genabith
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18 Kommentare zu dem Artikel "Mac-Nutzer arbeiten besser und verdienen mehr Geld, sagt IBM"

  1. Devil97 16. November 2019 um 09:48 Uhr · Antworten
    Da glaub ich allein schon der Überschrift. Wenn ich die Windowsscheisse auf unserer Arbeit sehe…
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    • Tom 16. November 2019 um 10:56 Uhr · Antworten
      Mit Windows gibt es bei uns überhaupt kein Problem. Vielleicht solltet ihr mal euren Administrator wechseln. Diese ständige Behauptungen, dass Windows scheiße wäre, ist lediglich dummdreistes Nachgeplapper. Probleme gibt es immer mit den entsprechenden Fachprogrammen, die einfach schlecht und nutzerunfreundlich entwickelt sind, egal auf welchem Betriebssystem. Und da ist es mangels Auswahl und aufgrund langfristiger Verträge leider schwierig, ständig den Anbieter zu wechseln.
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      • Fimmelpotze 16. November 2019 um 11:14 Uhr ·
        Ich habe selbst viele Jahre mit Windows gearbeitet und finde es Verdammt schlecht, bin vor circa 13 Jahren auf Mac umgestiegen und bereue das nicht die Bohne!
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      • gast22 16. November 2019 um 11:28 Uhr ·
        Die Frage ist nicht, ob Ihr mit Eurem Adminstrator Probleme habt oder nicht. Die Frage ist doch eher nach der Benutzbarkeit und Einfachheit eines OS. Und wenn IBM die Feststellung nach einem größeren Administratorenaufwand belegen kann dann ist das ein Fakt. Und wenn dann die Zufriedenheit der Mac-Nutzer nachgewiesen größer ist (oder die Unzufriedenheit der Windows-Nutzer eben größer, z.B. weil öfter der Support gebraucht werden muss – egal aus welchem Grund, ob es Windows ist, das Netzwerk oder irgendeine Software von wem auch immer) dann ist das ebenfalls ein Fakt. Da nützt alles Schönreden nichts.
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      • Tom 16. November 2019 um 12:18 Uhr ·
        Und weil Windows soo schlecht ist, ist es auch das am wenigsten verbreitete Betriebssystem in Firmen weltweit…Wenn Support für Software benötigt wird, hat das mit Windows null zu tun.
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      • Drakenstorm 16. November 2019 um 14:30 Uhr ·
        Dass Windows so weit verbreitet ist, hat seinen Ursprung in den ersten PC ´s, die von IBM aus den Weg in die Unternehmen fanden. Diese waren mit MS-Dos bestückt und später hat man dann die ersten MS-Windows Systeme übernommen. Warum? Weil man keine Unsummen (damals) in Umschulungen stecken wollte – es war ja eh schon teuer genug. Das Mac-Universum war für den Büroalltag sehr weit entfernt, da es noch einmal ein ganzen Stück teurer war, als die IBM-Clone-Welt. Die Scheu vor derartigen Umschulungen hat sich bis heute gehalten. Seit DR-Dos gab es schon „bessere“ Alternativen und auch der Mac von damals war schon um Lichtjahre besser – aber speziell auch für den Otto-Normal-Verbraucher im privaten Bereich – unerhört teuer. Das Verhältnis von der Windows- zur Mac-Welt ist heute nicht mehr so drastisch – zumindest was die Preise im Verhältnis zur Lebensdauer angeht. Somit wächst das Apple-Lager schon. Seit einigen Jahren unaufhörlich auch im Privatanwender-Bereich. Ich habe seit MS-Dos 3.0 und Windows 3 / Windows für Workgroups in diesem BS-Universum arbeiten müssen – bis Windows 8. Seit einigen Jahren bi ich auf Apple umgestiegen und habe es bis heute noch nie bereut.
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    • zweiundvierzig 16. November 2019 um 18:01 Uhr · Antworten
      Na klar….. 1.Totaler Humbug…ich arbeite selbst mit MAC und Windows. Bin also kein Fanboy irgenteiner Sekte. 2. Aktuell macht MAC mehr Probleme (incl. iOS) als Windows. 3. Blendest du das aktuelle Geschehen total aus? Catalina….iOS 13….schon mal gehört?
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  2. Bop 16. November 2019 um 11:20 Uhr · Antworten
    Für mich klingt das immer ein wenig nach Rechtfertigung für den hohen Preis. Soll doch jeder nutzen, was ihm gut und richtig erscheint, aber so platte Aussagen finde ich persönlich albern.
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    • gast22 16. November 2019 um 11:52 Uhr · Antworten
      „Hoher Preis“ ist immer ein Super-Argument. Hoher Preis wofür? Für ein einzelnes Gerät? Für Software? Für alles zusammen? Für Zahlungsmittel oder für Nerven, die man lässt. Die Aussage „Hoher Preis“ ist ebenso platt. Die Fakten werden doch im Artikel beschrieben. … und natürlich nutzt jeder das, was für ihn scheinbar richtig und gut ist. Sonst hätte man diese Entscheidung ja gar nicht getroffen. Schwieriger wird es schon, seine eigene Fehlentscheidung einzugestehen und entsprechend zu handeln. Übrigens war es immer schon ein wenig kostenintensiver, Qualität zu kaufen. Egal, ob Autos, Kleidung oder Computer. Auch in der Win-Welt gibt es abartig teure Geräte. Die sind aber nicht für den Massenmarkt gedacht. Ein SurfaceBook kostet fast 2000 Euro in der Grundausstattung. Wäre nur ein Beispiel.
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  3. iPhone 16. November 2019 um 11:21 Uhr · Antworten
    Ich habe auf mein MSI 2 Betriebssysteme drauf, Linux und Windows 10 Pro, Linux holt mehr aus der Soundkarte raus als Windows, jedes Betriebssystem hat seine Vor – und Nachteile
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    • gast22 16. November 2019 um 11:43 Uhr · Antworten
      Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile. Egal, worum es geht. Fakt ist aber, dass IBM zu den Schlussfolgerungen gekommen ist zu denen sie gekommen sind. Und da dort in der Übergangszeit beide OS im Unternehmen in Betrieb sind können sie sich auch ein Urteil zu einem Vergleich erlauben. Da spielen subjektive individuelle Empfindungen oder Erfahrungen gar keine Rolle. Natürlich braucht man als Einzelnutzer keinen Admin. Das ist man selbst. Und Vieles stellt sich dann auch leichter dar. Nur, wenn die Zufriedenheit bei IBM eindeutig für ein OS ausfällt, dann nützt auch Dein Kommentar wenig. Fakten sind Fakten. Probier es einfach mal aus. Es gibt genug Gebrauchtgeräte, sodass der erste Kaufpreis nicht exorbitant dem gegenüber steht, was Du als Win-Anwender vielleicht gewohnt bist. Fakt ist auch, das Mac-Anwender die allermeisten neuen Technologien oder Funktionen immer als Erste verwenden durften. Das war bei dem alten USB ebenso wie beim USB 3, beim kabellosen Übertragen von Dateien von einem Gerät auf ein anderes mittels AirDrop und auch bei der Nutzung einer so einfach Sache, wie dem Dock zum Programmstart. Unser Office ist kostenlos (wenn auch mit einigen Einschränkungen für den gehobeneren Bedarf) – bei MS bezahlst du dich dusselig mit der 365-Variante und nutzt am Ende nur einen Bruchteil der Möglichkeiten. Und ehrlich: Pages ist deutlich handhabbarer in seine Grundfunktionen als Word (weil es einfach überfrachtet ist mit Hunderten von Einstellungen – übrigens typisch für das System. Und leider versteht man viele Einstellungen gar nicht und lässt es daher so wie es ist – oder besucht eines der zahlreichen Fortbildungen zum Preis von ??). Was mir nach dem Wechsel als Erstes auffiel: Ich musste deutlich weniger klicken. Ja, auch solche simplen Dinge können nerven, wenn es zu viel ist. Egal, es sind nicht meine Schmerzen. Du hast sicher wie viele andere auch keine damit, Win zu nutzen, weil man einfach nichts anderes gewohnt ist. Letztlich ist alles gut für jeden. Bis man doch an einen Punkt gekommen ist, wo man sich sagt: Nun ist aber Schluss mit lustig.
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      • Wolfgang D. 16. November 2019 um 13:48 Uhr ·
        @gast22 16. November 2019 um 11:43 Uhr „Fakt ist aber, dass IBM zu den Schlussfolgerungen gekommen ist zu denen sie gekommen sind“ Die Frage bleibt nur offen, wieviel Apple dieser leere Werbespruch kostet. Dazu gleich die passende „Untersuchung“ zum Statement von Mr. Schiller bezüglich der Chromebooks. Leute herabsetzen, weil sie was von einem anderen Hersteller benutzen? Schöne Grüße von POTUS Trump. Allein schon Deine Behauptung, weniger Klicken zu müssen, ist völliger Unsinn, was ich bei jeder Support-Sitzung an einem Macbook widerlegt sehe. Schon dass ich mit Rechtsklick kein neues Dokument auf dem Schreibtisch anlegen kann, macht mich jedesmal sauer. Nur für ein paar Text-Notizen muss man sich bis zum Editor durchklicken oder die Suche nutzen.
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  4. Septimus 16. November 2019 um 11:50 Uhr · Antworten
    O.k.,……bei der nächsten Bewerbung schreibe ich das ich Mac-Nutzer bin‼️😂
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  5. wixXxa 16. November 2019 um 13:43 Uhr · Antworten
    wahrum gönnen eigendlich soh wäningö fon oich riechdig schriben?
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  6. Drakenstorm 16. November 2019 um 14:31 Uhr · Antworten
    Dass Windows so weit verbreitet ist, hat seinen Ursprung in den ersten PC ´s, die von IBM aus den Weg in die Unternehmen fanden. Diese waren mit MS-Dos bestückt und später hat man dann die ersten MS-Windows Systeme übernommen. Warum? Weil man keine Unsummen (damals) in Umschulungen stecken wollte – es war ja eh schon teuer genug. Das Mac-Universum war für den Büroalltag sehr weit entfernt, da es noch einmal ein ganzen Stück teurer war, als die IBM-Clone-Welt. Die Scheu vor derartigen Umschulungen hat sich bis heute gehalten. Seit DR-Dos gab es schon „bessere“ Alternativen und auch der Mac von damals war schon um Lichtjahre besser – aber speziell auch für den Otto-Normal-Verbraucher im privaten Bereich – unerhört teuer. Das Verhältnis von der Windows- zur Mac-Welt ist heute nicht mehr so drastisch – zumindest was die Preise im Verhältnis zur Lebensdauer angeht. Somit wächst das Apple-Lager schon. Seit einigen Jahren unaufhörlich auch im Privatanwender-Bereich. Ich habe seit MS-Dos 3.0 und Windows 3 / Windows für Workgroups in diesem BS-Universum arbeiten müssen – bis Windows 8. Seit einigen Jahren bi ich auf Apple umgestiegen und habe es bis heute noch nie bereut.
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    • Drakenstorm 16. November 2019 um 14:33 Uhr · Antworten
      Eure Kommentarfunktion ist fehleranfällig und grottenschlecht! Könnte eine Windowsadaption sein.👊
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  7. Ingolf 16. November 2019 um 17:34 Uhr · Antworten
    Außerdem haben Mac-Nutzer ein größeres UND schöneres Geschlechtsteil, mehr Kinder und auch einen besseren BMI 😌
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  8. gresh 16. November 2019 um 21:55 Uhr · Antworten
    Bei uns ist Windows gar nicht so das Problem, sondern die Software, die unter Windows läuft,mit der unser Betrieb arbeiten muss. Nur die Hölle kann schlimmer sein…
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