Interessant: Apple reduziert Anzahl der Mitarbeiter im Kampf gegen Leaks

Um neue Leaks von iPhones, iPads, Macs und Co. zu verhindern, soll Apple seine Strategie etwas angepasst haben. Das ging aus einem Artikel von The Information vor einigen Stunden hervor.

Die Anzahl der Mitarbeiter, die vor Ort für die Sicherheit und das Verhindern von Leaks zuständig sind, soll Apple reduzieren. Dabei geht es auch um Agenten, die das Mitnehmen oder Veröffentlichen von Bauteilen aus der Fabrik verhindern. Stattdessen will der Konzern vermehrt das Auftauchen und Weitergeben von geheimen 3D-Schemata und CAD Zeichnungen bekämpfen.

iPhone XI Max Rendering – SlashLeaks

Leaks im Wandel

Tatsächlich hat die Anzahl an verschwommenen Fotos oder schlechten Bildschirmfotos aus Fabriken deutlich abgenommen. Besonders in den letzten Monaten tendiert sie gegen Null. Die letzten iPhones und iPads wurden beinahe ausschließlich anhand von 3D-Modellen oder Dummies geleakt, die natürlich auf ebendiesen 3D-Zeichnungen basieren. Auch die CAD Skizzen an sich wurden oft geleakt. Erst letzte Woche wieder jene zu iPhone 11 und Co.

Somit hat sich die Leakwelt etwas gewandelt. Früher war es Usus, dass ganze Panels, Bildschirme, Rückseiten, Akkus, Metall-Bauteile und auch das Motherboard vollständig in der Fabrik abgelichtet wurden. Teilweise setzte man diese sogar zusammen, nachdem man sie aus den Fabriken geschmuggelt hatte. Damit ist mittlerweile aber Schluss. Apples Aufstocken der Sicherheitskräfte vor Ort hat wohl geholfen.

Doch nun ändert man die Strategie etwas. Wir sind einmal gespannt, ob sich das in der Menge oder Frequenz und Qualität der Leaks auswirken wird. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass wir kommendes Jahr zumindest einige Design Anpassungen an den iPhones sehen könnten.

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Lukas Gehrer
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6 Kommentare zu dem Artikel "Interessant: Apple reduziert Anzahl der Mitarbeiter im Kampf gegen Leaks"

  1. Carsten 18. Juli 2019 um 11:12 Uhr ·
    Find ich gut
    iLike 2
    • iPhoner 18. Juli 2019 um 11:39 Uhr ·
      Naja, schon etwas verwunderlich. Erst „Schlangen-Abbau“ bei Neuvorstellungen, dann stille Aktualisierungen des online Apple-Stores, jetzt anscheinende Langeweile bzgl. Produkt-Leaks. Hmm….. ob sich Öffentlichkeits-Scheuheit für einen trendy IT Konzern (der gerne Lebensgefühle vermittelt) lohnt?
      iLike 3
  2. Blub 18. Juli 2019 um 11:45 Uhr ·
    Apple Leaks waren noch nie so uninteressant. Wenn interessiert dieser Kamerabuckel? Die Zeiten wo es bei iPhone Überraschungen gab sind lange vorbei. Was Apple heutzutage vorstellt kennt man meist von anderen Herstellern. Apple waren zum Beispiel nicht die ersten die ihr Smartphone Randlos gemacht haben und die Gesichtserkennung gab es vorher auch schon von anderen. Apple hat im letzten Jahr auch gegen Leaks gekämpft, die Frage stellt sich nur wegen welcher Neuheiten? Wegen der Apple Watch 4 kann es nicht gewesen sein, die ist immer noch Konkurrenzlos, und bei den randlosen Tablets war Samsung früher dran. Überraschungen gab es nur weil Apple maßlos die Preise erhöht hatte, da war ich echt mal wieder seit langem überrascht.
    iLike 11
  3. martin 18. Juli 2019 um 15:14 Uhr ·
    @blub ,, 100% meine Meinung‘‘ Bin mit meinen Produkten super zufrieden aber dieser IPhone Mega Hype der ist durch! Face ID ohne Notch und geile Cam ohne Buckel wäre echt was gewesen aber nur ein neues Hässliches Cam Design !!!
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  4. hima 18. Juli 2019 um 18:27 Uhr ·
    Wie schön waren die ‚alten‘ Apple Zeiten, als man erst am Tag der Vorstellung alles erfuhr und es somit wirklich spannend war 🙂
    iLike 1
  5. Steve 18. Juli 2019 um 22:52 Uhr ·
    Bring back Jony Ive und lasst ihm vor allem endlich wieder freie Hand im Design. 😜 Wenn die Technik schon an ihren Grenzen ist, dann sollten sie wenigstens am Design was ändern und innovativ Neues schaffen. Mein X bleibt mir noch eine Weile erhalten, und dieses Viereck auf dem Rücken will sicher keiner haben, und erst recht nicht dafür wechseln. Kein Wunder, dass die Analysten dem XI miese Zahlen voraussagen.
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