iFixit: 16 Zoll-MacBook ebenfalls praktisch nicht reparierbar

MacBook Pro 16 Zoll Apple

Das neue 16 Zoll-MacBook Pro ist ebenso wie seine Vorgänger praktisch nicht zu reparieren. Auch wenn einige Komponenten ausgetauscht werden können, lassen sich die wesentlichen Module nach dem Kauf nicht mehr wechseln.

Apples neues MacBook Pro mit 16 Zoll ist hinsichtlich seiner Reparierbarkeit ebenso frustrierend wie alle aktuellen MacBook Pro-Modelle, das hat der Reparaturdienstleister iFixit nun unmissverständlich festgestellt. Das neue MacBook Pro kommt mit Schlüsselkomponenten wie der SSD, dem Prozessor und dem Arbeitsspeicher, die fest verlötet sind. Damit ist es unmöglich für den Nutzer oder irgendwen sonst, nachträglich noch etwas an der Ausstattung der Maschine zu ändern.

Wirklich überraschend ist das freilich nicht, die MacBooks der letzten Jahre waren alle ähnlich schlecht zu reparieren, eine Eigenschaft, die allerdings auch die hoch integrierten Surface-Notebooks von Microsoft und andere ähnlich gestaltete Modelle anderer Hersteller aufweisen.

iFixit vergibt einen von zehn Punkten für Reparierbarkeit

Entsprechend schlecht fällt auch die Bewertung von iFixit der Reparierbarkeit des neuen MacBook Pro aus: Gerade einmal einen Punkt erhält das MacBook Pro 16 Zoll hier – immerhin, Einstufungen von 0 Punkten gibt es auch. Das neue MacBook Pro kommt mit einer neuen Tastatur, die Apple Magic Keyboard nennt und die endlich die vielfältigen und anhaltenden Probleme des Butterfly-Keyboards lösen soll, das Apple im Pro-Modell seit 2016 einsetzt. Hier haben wir einen ersten kurzen Eindruck der neuen Tastatur zusammengefasst.

Grafik- und Performancetechnisch hat Apple mit dem neuen Modell indes deutlich zugelegt und wird wohl auch anspruchsvollere Anwender zufriedenstellen.

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Roman van Genabith
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6 Kommentare zu dem Artikel "iFixit: 16 Zoll-MacBook ebenfalls praktisch nicht reparierbar"

  1. Thomas 20. November 2019 um 06:29 Uhr · Antworten
    Ich hätte lieber ein dickeres Gerät, das vllt auch nicht so fancy aussieht, aber dafür kein verklebtes Wegwerfobjekt. Wir faseln ständig von Nachhaltigkeit und machen dann sowas -_-
    iLike 6
    • neo70 20. November 2019 um 06:38 Uhr · Antworten
      verlötet und nicht verklebt. Wir müssen endlich mal akzeptieren, dass unsere liebgewonnenen Komponenten wie SSD und RAM nicht mehr gesteckt werden, sondern fest auf der Platine verlötet sind. Dafür besitzen sie auch die Performance, und die Größe, welche wir erwarten
      iLike 13
      • Tom 20. November 2019 um 17:15 Uhr ·
        Müssen wir nicht…erst recht nicht in einer Zeit, in der sich alle um Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit kümmern (wollen)…
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    • MarcelFox 20. November 2019 um 11:16 Uhr · Antworten
      Stimmt schon Apple sollte zumindest recycling Programme anbieten. Sie wollen doch immer volle Kontrolle über die Hardware haben. Und ja, ich weiß das Apple alte Geräte ankauft, aber ob die Geräte wieder verkauft werden bzw. wie viele davon wirklich recycelt werden erfährt man nicht.
      iLike 2
  2. James 20. November 2019 um 07:11 Uhr · Antworten
    Ich kenne weder vom aktuellen MacBookPro, noch von den anderen Modellen die genauen Gegebenheiten, aber auch eine Lötstelle ist keine unlösbare Verbindung. Freilich ist eine gesteckte SSD besser zu tauschen, als eine geläutete, aber dennoch eine lösbare Verbindung.
    iLike 3
  3. didi 20. November 2019 um 10:18 Uhr · Antworten
    Nicht reparierbar ist wohl der falsche Ausdruck. Natürlich kann Apple etc. reparieren, nur selbständig auswechseln geht nicht so ohne weiteres….
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