Extrawurst erteilt: Apple Watch von US-Strafzöllen ausgenommen

Die Apple Watch ist ab sofort nicht mehr von den neuen Strafzöllen auf Importe aus China in die USA betroffen. Eine entsprechende Ausnahme hatte Apple bereits im letzten Jahr beantragt und zwar auch für die AirPods, den HomePod und das iPhone. Nun wurde die Apple Watch von den neuen Zöllen befreit.

Der Zollkonflikt zwischen den USA und China mag dieser Tage etwas aus den Schlagzeilen der Wirtschaftsmedien verschwunden zu sein, zumal Anfang des Jahres die erste Phase umfangreicher wirtschaftspolitischer Vereinbarungen in Kraft getreten war, abschließend geklärt sind die Streitigkeiten aber noch nicht. Die Realisierung der nächsten Phasen werden ganz wesentlich auch von der Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit der kommenden Monate abhängig sein. Vor diesem Hintergrund notieren wir kurz eine Randerscheinung dieses Zollkonflikts, die Apple betrifft. Dessen Produkte waren zuletzt von ersten Strafzöllen betroffen worden, wenngleich auch häufig Ausnahmen dazu führten, dass der volle Zoll von 15% bei der Einfuhr in die USA aus China nicht fällig wurde.

Ausnahme für die Apple Watch genehmigt

Im November hatte Apple die Befreiung verschiedener seiner Produkte vom 15%-Zoll beantragt. Im Fall der Apple Watch wurde dies nun von der US-Regierung genehmigt, wie die Agentur Bloomberg meldet. – wohl auch, weil Apple glaubhaft machen konnte, dass es kurzfristig nicht möglich war, eine ausreichend potente Fertigungslinie für die Apple Watch außerhalb Chinas aufzubauen. Die Zölle in Höhe von 15% waren zuletzt allerdings bereits im Zuge der geschlossenen Zollvereinbarungen halbiert worden. Ob die Trump-Administration noch weitere Ausnahmen für Apple machen wird, ist angesichts der irrlichternden Politik des US-Präsidenten und seiner Minister völlig unabsehbar.

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Roman van Genabith
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