Das iPhone als Second-Screen für den TV-Abend

Schön auf der Couch sitzen und Fernsehen schauen. Für viele ist das Entspannung pur – und das Smartphone spielt da allenfalls eine Rolle, wenn man nicht gerade unterwegs ist. Aber das ist verschenktes Potenzial – denn das Smartphone kann einen hervorragenden Job machen, wenn man es als Second Screen einsetzt.

Was ist ein Second Screen?

Ein Second Screen ist eine Ergänzung zu einem Medium wie dem Fernsehen. Fernsehen an sich ist normalerweise linear und vor allem einseitig: Man muss nehmen, was da ist und kann nicht mit anderen interagieren – auch ein Grund, warum Live-Streams im Internet immer beliebter werden (z.B. Twitch). Dabei ist das Smartphone (oder auch das Tablet) wie dafür gemacht, das TV-Erlebnis zu bereichern. Es ist oftmals nur eine Frage des Wollens.

Im einfachsten Fall wäre ein Chat via Messenger denkbar, wenn man weiß, dass ein Bekannter dasselbe schaut wie man selbst. Natürlich ist das nicht dasselbe als würde man gemeinsam vor der Glotze sitzen, aber es ist dennoch ein Ersatz, wenn das eben nicht möglich ist. Andererseits gibt es auch Chats, in denen man sich mit anderen Zuschauern austauschen kann, wenn man möchte.

Gut geeignet für Sport-Events

Sport-Events machen am meisten Spaß, wenn sie live sind. Jeder, der Olympia, Formel 1, Fußball oder ähnliches verfolgt, kann da ein Lied von singen. Live hat den Reiz des Unbekannten – niemand weiß, was passieren wird, es können Pannen auftreten, unerwartete Situationen, alles ist möglich. Vor allem kennt man das Ergebnis nicht und auch die Kommentartoren tappen im Dunklen und müssen erzählen, was sie sehen.

Hier kann das Smartphone eine tragende Rolle spielen: Im Internet gibt es zahlreiche Ticker, die Spielverläufe begleiten. So könnte man beispielsweise stets abrufen, wer die Tore geschossen hat, wer eingewechselt wurde und wer aufgrund von Regelverstößen den Platz verlassen musste. Da genügt sogar schon Google in den meisten Fällen.

Wer für Sport-Events noch den gewissen Zusatzkick sucht, kann sich auf sportwette.net umschauen. Dort gibt es eine Übersicht über Anbieter, bei denen man bei allen Sportarten auf Ergebnisse oder Events wetten kann. Je unwahrscheinlicher das Event, umso höher der Gewinn – und was unwahrscheinlich ist, entscheiden die Mitspieler. Denn ein Spielausgang, auf den die wenigsten wetten, gilt als unwahrscheinlich, entsprechend hoch fällt der Gewinn aus.

Die Rolle des Smartphones

Der Vorteil, ein Smartphone als Second-Screen zu verwenden, ist, dass der Fernseher weiterhin das klassische Bild anzeigt und man auf dem Smartphone die volle Kontrolle darüber hat, welche zusätzlichen Informationen man erhalten möchte. Das iPhone oder auch das iPad muss dafür nicht einmal etwas Besonderes können, wie Multitasking, da der Fernseher weiterhin das normale Programm zeigt.

Diese Methode eignet sich auch gut, wenn mehrere Partien gleichzeitig laufen, wie es beispielsweise beim Fußball üblich ist. So kann man seine Lieblingsmannschaft live in Wort und Bild verfolgen und dabei gleichzeitig auf andere Partien ein Auge werfen. Das kann ganz nützlich sein, wenn es um Taktisches geht, sog. Fernduells, etwa, wenn von einem anderen Spielausgang abhängt, ob die Lieblingsmannschaft auf- oder absteigt. Auf den Kommentar bei der Übertragung muss man dabei oft genug nicht hoffen, denn einerseits wissen die Reporter nicht, welches Match sonst noch interessant wäre (da sich Interessen unterscheiden) und andererseits müsste man dann ohnehin warten, bis der Kommentator das Thema aufgreift.

Dank PiP auch mit einem Bildschirm

Übrigens: Seit iOS 9 unterstützt das iPad Picture-in-Picture, d.h. ein Video kann in einer Ecke weiterlaufen, wenn man in der Zwischenzeit etwas anderes machen möchte. Das bedeutet, dass man, wenigstens auf dem iPad, auch ohne zweiten Bildschirm ein Second-Screen-Erlebnis etablieren kann. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass die App, die das Video bereitstellt, diese Funktion implementiert, denn automatisch funktioniert das leider nicht.

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Toni Ebert
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