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Wie bei James Bond: Snapchat stellt Selfie-Drohne Pixy vor

Drohnen erfreuen sich trotz immer stärkerer Restriktionen nach wie vor großer Beliebtheit, sind aber entweder recht groß oder, bei kleinerer Größe, mit einem deutlich abgespeckten Funktionsumfang ausgestattet. Mit Pixy will Snapchat bzw. der Mutterkonzern Snap, den Markt neu definieren. 

James Bond lässt grüßen

Jeder kennt die alten Agentenfilme von James Bond mit Q und seinen Spielzeugen, doch hier wäre selbst der legendäre Bastler neidisch. Die Pixy lässt sich dank ihrer Abmessungen direkt von der Handfläche aus starten und soll trotzdem gestochen scharfe Bilder und Videos liefern.

Die Pixy wiegt gerade 101 Gramm und soll sich sogar umhängen lassen. Die Kamera löst mit 12 MP auf, Videos sollen in 2,7k aufgezeichnet werden, das sind ordentliche Leistungsdaten. Zum Fliegen setzt die Pixy Mini-Drohne auf vier innen liegende Rotoren, der integrierte und wohl festverbaute Akku soll für fünf bis acht Flugmanöver ausreichen – eine genaue Zeitangabe werden dann erste Tests ermitteln.

Steuerung und Aufnahme via App

Einen eigenen Controller soll die Pixy nicht haben, stattdessen wird auf die Snapchat-App gesetzt, hier sollen dann auch die Aufnahmen eingespeist werden, eine Möglichkeit zum Speichern auf eine SD-Karte ist nicht vorgesehen. Das ist nicht die gängige Praxis. In der Snapchat-App lassen sich die Bilder und Videos dann mit den üblichen Filtern und anderen Spielereien versehen. Dennoch sollen übliche Modi wie Verfolgung oder das Stehen an einer Stelle möglich sein. Evan Spiegel, der CEO von Snapchat, erklärte zudem, dass die Drohne den Nutzer immer im Blick behalte und man für die Landung nur den Arm. bzw. die Handfläche ausstrecken soll. Die Idee war, das Benutzen der Drohne so einfach wie möglich zu gestalten. Einen guten Eindruck liefert das hand-on von Joanna Stern, die bekanntlich für das Wall Street Journal arbeitet

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Preise und Verfügbarkeit

Das ist der Haken an der Sache: Die Pixy Mini-Drohne wird von Snapchat aktuell nur in den USA und in Frankreich angeboten. Für Letzteres bietet sich jedoch Amazon.fr an. Wer sich dafür interessiert, muss jedoch 229,99 US-Dollar zur Seite legen, was umgerechnet knapp 220 Euro entsprechen dürfte

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Patrick Bergmann
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3 Kommentare zu dem Artikel "Wie bei James Bond: Snapchat stellt Selfie-Drohne Pixy vor"

  1. Lanark 3. Mai 2022 um 16:19 Uhr ·
    Das hat den ganzen Selbstdarstellern in den (a)sozialen Medien noch gefehlt…🙄
    iLike 4
    • Lucas 3. Mai 2022 um 18:21 Uhr ·
      Ok Boomer
      iLike 1
      • Lanark 3. Mai 2022 um 18:31 Uhr ·
        Du musst es ja wissen 😏
        iLike 2

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