Kritisch: Neues iPad Pro im Drop- und Verbieg-Test

Das neue iPad Pro ist ein Design Augenschmaus. Es hat nicht nur schmale Displayrahmen und sieht  dank Alugehäuse edel aus, nein, es ist auch das dünnste iPad das Apple je gebaut hat. Es ist wirklich verdammt dünn. Doch das kommt zu einem Preis wie ein neues Droptest Video zeigt.

Klar, wir müssen eines vorweg klären: Kaum jemand verwendet das iPad Pro in einer Arbeitsatmosphäre, in der man es leicht und oft fallen lässt. Die wenigsten tragen es überhaupt ohne Case oder Rucksack mit sich. Dennoch kommt das Pro immer öfters auch auf als Laptop Ersatz zum Einsatz, womit es gerne rumgetragen wird und nicht nur zuhause auf der Couch liegen bleibt.

Das Pro kommt dank der Leistung sogar auf Baustellen als Planer oder in dynamischen Büros als Hand-Held zum Einsatz, das man im Raum herumreicht.

Everything Apple Pro zeigt in seinem neuen Video, dass sich die Stabilität verglichen mit dem iPad Pro aus 2017 massiv verschlechtert hat. Dies könnte zum einen am größeren Display liegen, das nun einfach mehr Angriffsfläche für einen Bruch bietet. Zum anderen ist bestimmt auch das fragile Design Schuld.

Gegen das alte Pro verliert das neue hochkant im Test und ist schon nach dem ersten Sturz aus der Höhe hinüber. Und zwar so, dass der Tester es mit wenig Kraft sogar komplett verbiegen konnte.

Was hingegen beide iPads wunderbar aushielten: Ein Sturz aus Knie Höhe. Im Alltag wohl: Wenn das Ding von der Couch oder dem Beistelltisch hinunterfällt.

Seht euch das Video gerne oben an. Ab Minute 01:30 wird es spannender, sodass ihr nicht das ganze Gelaber ansehen müsst.

Nochmals als Disclaimer: Versteht diese schlechtere Stabilität niemals als krassen Minuspunkt oder gar Contra Argument beim Kauf. Es ist einfach nur interessant zu wissen.

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Lukas Gehrer
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13 Kommentare zu dem Artikel "Kritisch: Neues iPad Pro im Drop- und Verbieg-Test"

  1. RedBull 8. November 2018 um 12:11 Uhr · Antworten
    was sollen diese blöden Tests ? Beim Handy macht das teilweise Sinn . Aber beim I Pad ? Mein Laptop schmeiß ich doch auch nicht runter . Bzw. sollte man sich im klaren sein das es kaputt geht . Das die nicht für extreme Outdoor Parcour und Militäri Leute gedacht sind sollte jedem klar sein.
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    • Sven 9. November 2018 um 12:21 Uhr · Antworten
      Finde diese „Test“ auch absolut sinnfrei. Hat damals schon beim IPhone 6 Plus genervt.
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  2. MrDrache333 8. November 2018 um 12:20 Uhr · Antworten
    Tut mir leid…ich habe knapp ein Dutzend aktueller Apple Geräte und seit knapp 10 Jahren als Nutzer solcher Geräte ist mir ausnahmslos noch nie eins davon runter gefallen oder anderweitig beschädigt worden…liegt vlt. daran das einige Menschen diese nicht wertschätzen oder darauf nicht aufpassen…traurig sowas
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  3. Onkel Sam 8. November 2018 um 12:28 Uhr · Antworten
    Natürlich kann so ein Gerät mal aus der Hand fallen, das hat nicht mit Wertschätzung oder ähnlichem zu tun …schon mal das Wort „schusselig“ gehört …da kann man noch so aufpassen … bin mit meinem iPad vom Keller ins EG gelaufen und mit dem kleinen Zeh an der Türkante hängen geblieben, Resultat, iPad aus der Hand gerutscht … 😉
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    • MrDrache333 8. November 2018 um 13:37 Uhr · Antworten
      Darum steht da ja „einige Menschen“ nicht alle ;)
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  4. dermarder 8. November 2018 um 12:41 Uhr · Antworten
    Arme 1. Welt, dass man sich die Geräte kauft, nur um die auf so einen Schwachsinn hin zu testen. „Mal sehen wie schnell ich mit meinem Auto in eine Wand muss, bis es bricht“. Und nein, der Vergleich hinkt nicht! Beides, Auto und iPad, sind nicht dafür ausgelegt mal ordentlich auf Schadensresitenz getestet zu werden. Ressourcenverschwendung, schade darum…!
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    • Splicer 8. November 2018 um 14:09 Uhr · Antworten
      Autos werden in Crashtests zu häuf demoliert, und das ist auch gut so. Beim iPad finde ich es Schwachsinn.
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      • dermarder 8. November 2018 um 17:20 Uhr ·
        Ja. Das werden die iDevices im Labor auch. Ich spreche aber davon von gekauften Serienprodukten ;-)
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  5. Burhan 8. November 2018 um 12:58 Uhr · Antworten
    Meine Madame trug ihr iPhone in der Arschtasche, setzte sich, Display kaputt. Sagte ich ihr, selber Schuld, wenn du dich mit deimem fetten Hintern draufsetzt. Gib nicht anderen die Schuld.
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    • RedBull 9. November 2018 um 07:05 Uhr · Antworten
      lass mich raten, sie ist jetzt nicht mehr deine Madame 🤪
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  6. Peter 8. November 2018 um 15:36 Uhr · Antworten
    Ich verstehe nicht, warum die Kamera bei jeden Model abstehen muss, egal wie dünn oder dick die Teile sind oder werden, immer ragt die Kamera etwas heraus…
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    • Veräppler 8. November 2018 um 18:27 Uhr · Antworten
      LOL. Die Geräte werden immer dünner, aber um eine bestimmten Linsenabstand zu erreichen braucht man eben den Platz 🤷🏽‍♂️ 😅 macht Sinn? Macht Sinn.
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      • Huey 8. November 2018 um 22:02 Uhr ·
        Müssen die Geräte wirklich immer dünner werden??? 1.5mm dicker, und – die Kameralinse wäre nicht herausstehend – man könnte nen größeren/etwas dickeren Akku einbauen – kein Schwein würde sich danan stören das es etwas dicker als aktuell ist. Für viele ist die aktuelle ‚Dünne‘ schon etwas zu schmall um ein gutes haptisches Haltegefühl zu gewähren …
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