Garmin veröffentlicht neue Smartwatch und eigenen Bezahldienst

Auf der IFA in Berlin hat Garmin mit der vívoactive 3 einen Konkurrenten zur Apple Watch vorgestellt und direkt einen eigenen Bezahldienst mitgeliefert.

Garmins neuste Antwort auf die Apple Watch, die vívoactive 3, bietet einen Herzfrequenzmesser und kann fünfzehn verschiedene Sportarten aufzeichnen. Die Uhr kann beim Schwimmen und Duschen problemlos getragen werden. Das Display ist immer an, der Akku soll im Smartwatch-Modus bis zu sieben Tage und mit GPS bis zu dreizehn Stunden halten. Preislich startet die Uhr bei 299$ für die weiße Variante und 329$ für das schwarze Modell, Euro-Preise sind bisher nicht bekannt.

Garmin Pay: Visa und Mastercard von großen Banken bereits jetzt dabei

Technisch umgesetzt wird Garmins Bezahldienst mit dem Anbieter FitPay, vertrieben wird er aber dennoch unter eigenem Namen. Kompatibel ist der Dienst laut eigener Aussage mit Visakarten und Mastercard großer Banken, neue Anbieter werden täglich hinzugefügt. Exakte Details zu den teilnehmenden Banken sind noch nicht bekannt, auf eine Anfrage zur Verfügbarkeit in Deutschland reagierte Garmin bisher nicht. Kompatibel ist der Dienst momentan nur mit der vívoactive 3.

Die Idee hinter Garmin Pay ist dennoch interessant: Oft ist man beim Sport unterwegs und hat keine Möglichkeit oder keine Lust, Karten oder Bargeld mitzunehmen. Das Bezahlen per Uhr, kompatibel mit allen kontaktlosen Terminals, bietet da einen angenehmen Luxus. Apples Bezahldienst Apple Pay soll im kommenden Monat in Deutschland erscheinen und würde dann für Garmin Pay einen mächtigen Konkurrenten darstellen.

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Yannik Achternbosch
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6 Kommentare zu dem Artikel "Garmin veröffentlicht neue Smartwatch und eigenen Bezahldienst"

  1. Mahmud 1. September 2017 um 16:39 Uhr · Antworten
    Respekt!
    iLike 1
  2. heyya 1. September 2017 um 18:34 Uhr · Antworten
    Schaut nicht schlecht aus.
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    • Mahmud 1. September 2017 um 20:10 Uhr · Antworten
      Klingt auf jeden fall cool das teil!
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  3. Inu 3. September 2017 um 03:41 Uhr · Antworten
    Das Bezahlen per Uhr, und das Bezahlen über kontaktlose (Online-) Bezahldienste -egal, wie sie denn nun alle heißen-, haben vor allem eines gemeinsam: ein Minus an (Daten-) Sicherheit. Dieses beginnt bei der grundsätzlichen Auslesbarkeit durch Scanner, und hört bei dem Schlabbern der PIN-Eingabe bei niedrigeren Beträgen (bis 25,00 € im Fall der RFiD-Bezahlung via BT) noch nicht auf. OHNE MICH!!
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  4. Peter 3. September 2017 um 10:36 Uhr · Antworten
    Wie aus dem Kaugummiautomaten schaut die aus.
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  5. sukaman 6. September 2017 um 11:14 Uhr · Antworten
    Die Kontaktliste Zahlung mit ApplePay ist aber definitiv sicherer als die direkte kontaktlose Zahlung über Kreditkarte
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