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Eingelenkt: Apple zahlt Künstler doch in der Music-Probephase aus

Als Apple Music vorgestellt wurde, wurde auch eine gratis Probezeit seitens Apple versprochen. So haben Nutzer 3 Monate Zeit den Streamingdienst ausgiebig zu testen. In dieser Periode wollte Apple ursprünglich keine Geldbeträge an Labels und Musiker auszahlen, sehr zur Empörung vieler Künstler.

So hat Taylor Swift in einem offenen Brief ihrem Frust freien Lauf gelassen. Auch andere Stellen reagierten auf diese Konditionen mit Unverständnis. Nun hat man in Cupertino zur Kritik Stellung bezogen.

Eddy Cue, Apples Verantwortlicher für digitalen Content, hat sich auf Twitter zu der Situation geäußert und in einem weiteren Tweet sogar direkt Bezug auf Taylor Swifts offenen Brief genommen. Laut seiner Aussage werden Musiker auch in der kostenlosen Probezeit pro gehörten Song bezahlt.

Nächste Woche Dienstag soll Apple Music planmäßig an den Start gehen und dabei nach der Probephase 9,99 € pro Monat kosten (Familienabo 14,99 €).

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Marcel
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44 Kommentare zu dem Artikel "Eingelenkt: Apple zahlt Künstler doch in der Music-Probephase aus"

  1. Micha 22. Juni 2015 um 07:26 Uhr ·
    kein Rückrat. Nicht einmal ein bisschen Kritik kann Apple aushalten
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    • M&M 22. Juni 2015 um 07:29 Uhr ·
      Naja, wenn bisher kein einziger britischer Musiker nen Vertrag unterzeichnet hat, und auch aus Deutschland Kritik ohne Ende kommt, sollten sie denen schon bissl entgegenkommen :D Vorallem wenns nächste Woche losgehen soll..
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      • Eikeapple 23. Juni 2015 um 02:28 Uhr ·
        vor allem in den ersten drei Monaten gratis wird doch sowieso massenhaft Musik geladen dann brauch Apple garnichts bezahlen und danach lädst du im Monat höchstens 10 Songs zum aktuell halten deiner Playlist.
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    • Klars 22. Juni 2015 um 07:29 Uhr ·
      Apple denkt nur taktisch..
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      • LukasDasOriginal 22. Juni 2015 um 08:53 Uhr ·
        Klar ist das taktisch, aber auch richtig. Dass Apple die Künstler als Weltkonzern mit viel Bargeld nicht entlohnt, hat ja nicht gezeigt, dass sie die Musik – wie sie immer selbst sagen – als wertvoll ansehen, sondern eher als billige Ware. So find euch es besser! Musik sollte gerecht entlohnt werden!
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      • LukasDasOriginal 22. Juni 2015 um 08:54 Uhr ·
        Davon abgesehen ist es schon bezeichnend, dass Apple nicht in einem Statement sondern einfach auf Twitter dazu Stellung bezog. Als wäre das alles kein Skandal gewesen. So spielt man das ganze natürlich auch sehr gut runter, muss ich sagen :)
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    • ChristophCM 22. Juni 2015 um 09:10 Uhr ·
      @micha Was ist das denn fürn schwachsinn? Apple hat doch genug geld, das juckt die doch nicht… Wenn Apple es beim alten belassen hätte, hättest du wahrscheinlich gemeckert, dass sie stur sind …
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      • LukasDasOriginal 22. Juni 2015 um 10:39 Uhr ·
        Apple hat genug Geld das stimmt – trotzdem hindert es sie nicht daran, an jeder Ecke Geld einzusparen
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      • Samy 22. Juni 2015 um 13:33 Uhr ·
        Ihr wisst schon das das ne Firma ist oder?
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    • Max 22. Juni 2015 um 14:50 Uhr ·
      Sie machen das wegen ihrem Namen „Swift“, weil sie damit ja gleich Werbung machen für Ihre Programmiersprache, welche ja nun Open Source ist.
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  2. Klars 22. Juni 2015 um 07:27 Uhr ·
    Als ob die Künstler in den drei Monaten zugrunde gehen würden
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    • Onkel Jürgen 22. Juni 2015 um 07:46 Uhr ·
      Es geht hier nicht um die großen Künstler sondern um die vielen kleinen Künstler und Indie Labels. Übertrieben dargestellt: Stell dir doch bitte vor du würdest 3 Monate die Hälfte von deinem Gehalt bekommen.
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      • Hans das Orginal 22. Juni 2015 um 08:16 Uhr ·
        Ja aber, warum wird dann gerad von Taylor Swift hier berichtet? Die wohnt in einer 17 Millionen Dollar Villa.
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      • Hans das Orginal 22. Juni 2015 um 08:21 Uhr ·
        P.s. Den kleinen Künstler wird es nach den 3 Monaten besser gehen als vorher. Das ist für die wohl eher eine Investition. Da beschwert sich hinterher sicher keiner.
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      • Halb&Halb 22. Juni 2015 um 09:11 Uhr ·
        Die Künstler bekommen doch wie gewohnt weiterhin ihr Geld aus den anderen Quellen. Wenn Apple Musik an den Start geht, sind das grob gesagt ‚Zusatzeinnahmen‘. Also, wenn Apple nicht zahlt, leben die Künstler wie gewohnt weiter, mit ihren bisherigen Einnahmen. Also nix da, mit 3 Monaten halbes bzw. gar kein Gehalt.
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      • roffl 22. Juni 2015 um 09:55 Uhr ·
        @ Halb&Halb: Man kann auch sagen du würdest für das gleiche Gehalt mehr arbeiten. Außerdem wird es Leute geben, die von einem anderen streaming-Dienst zu Apple Music wechseln oder von iTunes oder so. Von dort fehlen dann Einnahmen, weil dort dann nicht mehr so viele sind.
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      • Wurst 22. Juni 2015 um 09:58 Uhr ·
        Du meinst ernsthaft alle Kunden anderer Streaming Dienste sagen „oh cool Apple Music 3 Monate umsonst, aber arme Künstler ich bleib bei spotify und Zahl lieber weiter“??
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      • Sunny 22. Juni 2015 um 11:30 Uhr ·
        @Hans Das Original: Sicher war das nicht die eigene Idee von Taylor Swift, aber mit dieser Marke sorgt man für Aufmerksamkeit. Das wissen auch die Plattenbosse. Aber Recht hat sie, sie hat im übrigen auch gesagt, daß sie genügend Kohle verdient, um gut leben zu können. Aber das würde in vielen Artikeln vergessen zu erwähnen.
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      • Halb&Halb 22. Juni 2015 um 13:33 Uhr ·
        Stimmt @ Roffl, an die ‚Wechsler‘ habe ich jetzt nicht gedacht. Sogesehen, Recht haste.
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      • Onkel Jürgen 22. Juni 2015 um 16:39 Uhr ·
        Nochmal an Hans das Original und Halb&Halb: Es geht nicht um Taylor Swift und ihre 17 Millionen Dollar Villa, sondern um die kleinen Künstler. Taylor Swift hat einfach mehr Reichweite und mehr „Macht“ als kleine Künstler und Indie Labels. Apple prescht auf den Streaming Markt vor. Viele kleine Künstler müssten hier 3 Monate definitiv mit einen Einbruch rechnen, wie hoch der sein würde, kann ich dir nicht sagen. Denn wer streamst kauft sich die CD/ das Album nicht – und hier ist der Knackpunkt für kleine Künstler. 3 Monate ist in der Medienwelt genauso viel wie in der Technikwelt und zwar eine Ewigkeit. Wenn du 3 Monate weniger CD´s /Alben verkaufst ist das einfach richtig Mist (gerade wenn du ein Hit landest). Gerade iTunes Verkäufe werden Einbrechen und wenn dir vom größten Online Musik Store das Geld flöten geht, bist du der Dumme der in die Wäsche guckt. Ich finde es mehr als fair, dass Apple jetzt eingelenkt hat und die Künstler von Anfang an bezahlt. Apple kann es sich leisten und die Künstler werden für ihre Arbeit von Anfang an bezahlt. Fair.
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      • Halb&Halb 22. Juni 2015 um 19:40 Uhr ·
        Hi Onkel Jürgen, wer ist bitte Taylor Swift? Ehrlich, kenn ich nicht und Die oder Das :) interessiert mich auch nicht. Es ging hier um die ‚EinnahmenEinbrüche‘ in den ‚3 Monaten‘. Dies habe ich kommentiert und halt an die ‚Wechsler‘ nicht gedacht.
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    • Mcgusto 22. Juni 2015 um 11:33 Uhr ·
      Es geht hier nicht nur um die Künstler wie Taylor Swift sondern vielleicht auch um die ganzen anderen Leute die an so einem Album wie von Taylor Swift beteiligt sind wie Songwriter, Komponist der vielleicht nicht seine Millionen verdient.Ich finde Apple kann sehr wohl für die 3 Monate Zahlen selbiges gilt für spotify und Deezer auch. Man erinner sich Anfang des Jahres gab es auch eine 3 Monatige Testphase von spotify.
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    • Onkel Jürgen 22. Juni 2015 um 12:37 Uhr ·
      Was habt ihr eigentlich dagegen, dass Künstler für ihre Arbeit entlohnt werden? Apple scheffelt Milliarden und ihr verteidigt den Technikgiganten? Wieso? Freut euch doch lieber für die Künstler die trotz der Probezeit bezahlt werden. Für Apple sind das Peanuts. Also manche haben hier echt Probleme….
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  3. Johannes32 22. Juni 2015 um 07:30 Uhr ·
    Also ich finde die Entscheidung gut und sie kommt im letzten Moment. Sonst bekommt Apple ja nie seine Künstler zusammen.
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    • DiscoDenis 22. Juni 2015 um 07:46 Uhr ·
      Hatte vermutet, dass man mit Apple Music auf den gesamten iTunes Katalog zugreifen kann…
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      • capt1n 22. Juni 2015 um 08:32 Uhr ·
        Da hast du falsch vermutet… Es war auf der Keynote auch nie die Sprache von der iTunes Mediathek.
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  4. Agit 22. Juni 2015 um 07:50 Uhr ·
    Gute Entscheidung. Immerhin ist es ein Apple Dienst und irgendwelche Promophasen muss Apple selber tragen.
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  5. Tester 22. Juni 2015 um 07:53 Uhr ·
    Ich wage mal zu behauptet, dass sowas unter Steve Jobs nicht passiert wäre. Auch ohne Bezahlung hätten die Künstler außer Taylor Swift mitgemacht
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    • iSchaffy 22. Juni 2015 um 08:20 Uhr ·
      Selbst sie hätte mitgemacht.
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    • Mr. M 22. Juni 2015 um 08:49 Uhr ·
      Selten so ein doofen Kommentar gelesen. Hätte hätte – Fahrradkette.
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  6. LukasDasOriginal 22. Juni 2015 um 08:48 Uhr ·
    Ich werde Apple Music auf jeden Fall eine Chance geben. Die größte Hürde wird aber der Umstieg von Spotify, da ich dort ja meine gesamte Playliste hab. Es gibt ja kein Programm, das mir die Playliste überträgt. Deshalb muss jeder Song einzeln übertragen werden und das ist sehr mühsam
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    • Halb&Halb 22. Juni 2015 um 09:18 Uhr ·
      Warum kaufst du dir nicht deine Playlist-Titel, wenn du sie dir jeden Tag anhörst? Das rechnet sich doch schnell, statt jeden Monat 10 Euro auszugeben. *ganzvernünftigfrag*
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      • capt1n 22. Juni 2015 um 09:49 Uhr ·
        Ich denke die Playliste wird sich ständig weiter entwickeln und Verändern. Dazu hört man auch neben seinen Playlisten auch mal andere Musik um diese kennen zulernen. Zumindest denke ich das es eine Vernünftige Erklärung wäre ob die auf LukasDasOriginal zutrifft kann ich natürlich nicht sagen.
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  7. LukasDasOriginal 22. Juni 2015 um 08:51 Uhr ·
    Aber ich finde es sehr gut, dass Apple nun Musik als wertvolles Gut betrachtet und nicht als Ware, die man nicht mehr entlohnen müsste.
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    • Samy 22. Juni 2015 um 13:40 Uhr ·
      Auf diese Aktion betrachtet ok… Aber Apple selbst sieht Musik schon als wertvolles Gut an. Geh 10 Jahre zurück … Jeder hat Musik etc geladen im Netz… Irgendwann kam Mr Jobs und hat gesagt 1 Titel 1$ alles hat geschriehen aber später gingen die illegalen Downloads zurück und die Künstler hatten mehr Einnahmen als vorher.
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  8. Matthias 22. Juni 2015 um 09:23 Uhr ·
    Wenn man sich überlegt, wie viele Menschen für kaum Lohn arbeiten und was ein Künstler verdient! Muss irgendwie an den Film 7 denken. Naja, würd ich aber auch so machen,… leider menschlich!
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  9. Jonas 22. Juni 2015 um 09:34 Uhr ·
    Der durschnittskünstler vwrdient auch kaum was…
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    • Jonas 22. Juni 2015 um 09:36 Uhr ·
      Verdient
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    • Matthias 22. Juni 2015 um 09:45 Uhr ·
      Das stimmt ich meine nur Stars
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  10. Philip 22. Juni 2015 um 09:52 Uhr ·
    Mich würde echt mal interessieren wie das Alter derer ist die hier immer davon sprechen das es doch kein Problem sei 3 Monate auf Einnahmen zu verzichten. Kommt einfach mal in die Arbeitswelt (und sei es nur ein Nebenjob fürs Studium) und ihr werdet euch wundern wie schnell man bei 8 Euro die Stunde durchrechnet ob man sich das 7,99 Euro Burger Menü kauft, da man dafür ja eine Stunde vielleicht nicht gerade einfache Arbeit leisten muss. 3 Monate einfach mal für Umme seine Arbeit für Millionen zur Verfügung stellen? Sorry aber da läuft irgendwas schief.
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    • Calle 22. Juni 2015 um 11:38 Uhr ·
      So ein Blödsinn. Ihr tut so, als müssten die Künstler Geld dafür bezahlen, dass die bei Apple Music dabei sein „dürfen“. Die haben nicht mehr Arbeit als vorher, nicht mehr Kosten, nicht weniger Einnahmen, aber ne Riesen Chance bei etwas voraussichtlich sehr erfolgreichen mitzumachen. Und dann kommen so schwachsinnige Aussagen wie 8€ Lohn und Mäkkes Menü. Manchmal fragt man sich echt ob die Leute nur von der Wand bis zur Tapete denken können.
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      • Max 22. Juni 2015 um 14:58 Uhr ·
        So sieht’s aus.
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  11. AppleJuenger 22. Juni 2015 um 13:25 Uhr ·
    Unglaublich, die Frau hat in den USA ja eine richtige Lobby, wenn sie das schafft was Scharen an Indie-Labels nicht geschafft haben. Schade eigentlich, dass Apple nicht schon vorher dem Druck der Indies nachgegeben hat, wäre viel sympathischer gewesen.
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  12. Danny 22. Juni 2015 um 17:22 Uhr ·
    Mich würde interessieren, was immer gemeint ist mit: „die kleinen Künstler verdienen fast nix am Streaming“. Vielleicht habe ich einen Denkfehler, aber die würden doch auch ohne Streaming weniger verdienen als erfolgreiche Künstler? Klar, bei Spotify und co. hört man halt jetzt mal bei denen rein, aber realistisch betrachtet: Ohne Streaming würde sich doch keiner ne CD von denen kaufen, oder?
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