AR-Brille: Apple startet Produktion der Linsen in kleiner Stückzahl

AR-Brille - Symbolbild

Die Linsen für Apples geplante AR-Produkte haben einen großen Schritt in Richtung Marktreife gemacht. Sie gehen nach langen Jahren der Entwicklung nun in eine erste Testproduktion, heißt es aus gut informierten Kreisen. Apples AR-Devices werden in den nächsten Jahren erwartet, wobei nach letztem Stand offenbar zwei recht verschiedenartige Produkte geplant sind.

Apple hat offenbar eine wichtige Komponente für seine zukünftigen AR-Geräte fertig entwickelt. Die semitransparenten Linsen, zentrale Bestandteile aller geplanten Devices, haben den Entwicklungsprozess nun wohl abgeschlossen, berichtet das Magazin The Information. Apple habe seit 2018 mit seinem wichtigsten Auftragsfertiger Foxconn gemeinsam an der Entwicklung der Linsen gearbeitet.
Zu dieser Zeit hatte Apple auch das Unternehmen Akonia Holographics gekauft, dessen Arbeit auf die Realisierung anspruchsvoller Liquid-Crystal-Displays ausgerichtet war.

Apple startet eingeschränkte Fertigung von AR-Linsen

Wie es weiter heißt, habe Apple die grundlegende Entwicklung nun abgeschlossen. Man sei mit dem erreichten Ergebnis zufrieden und steige jetzt in eine eingeschränkte Testproduktion ein. Dies werde in der Fabrik von Foxconn in Chengdu im südwestlichen China erledigt werden, einem Standort, an dem ein Großteil der iPad-Fertigung abgewickelt wird. Die Linsen sollen aus mehreren Schichten bestehen, durch Polarisation soll ein stereoskopischer Bildeindruck entstehen. Die Linsen fielen ein wenig größer aus als bei normalen Brillen und seine aktuell noch extrem empfindlich, weshalb die Fertigung komplett unter Reinraumbedingungen zu erfolgen hat.

Apple plant offenbar mehrere verschiedene AR-Produkte, wie wir vor einiger Zeit berichtet hatten. So sei einerseits ein VR-Headset geplant, wohl vorwiegend zum Spielen oder zumindest eher für Medienkonsum optimiert, sowie eine Brille, die auch im sonstigen Alltag getragen werden kann und etwa Navigationsanweisungen oder eine Karte über die Umgebung des Trägers legen soll. Vor 2022 ist allerdings nichts in dieser Richtung im Handel zu erwarten.

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Roman van Genabith
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