Apple Pencil Teardown: 15 Chips in nur einem Stift

Das Team von Chipworks hat sich den neuen Apple Pencil für das iPad Pro einmal genauer angeschaut und stellte dabei unter anderem fest, dass unglaubliche 15 Chips und weitere Halbleiterprodukte in diesem Stift verbaut sind. Die Experten finden, dass Apple hier wieder einmal eine Meisterleistung gelungen sei.

apple-pencil-inside

Chipworks zufolge wiegt die Hauptplatine des Apple Pencil gerade einmal 1 Gramm, das stellte iFixit allerdings auch schon fest. In der Länge misst das Gerät 176 Millimeter und in der Dicke 9 Millimeter. Die wichtigsten Komponenten stammen von den Fertigern TI und STMicro. Weitere Komponentenlieferanten sind Cambridge Silicon Radio, Sitime, Bosch, Maxim Integrated und Fairchild. Laut dem erneuten Teardown mit dem erweiterten Blick für das Detail, konnte zudem festgestellt werden, dass auch Technik von Apple im iPad Pro Stift steckt. Genauer gesagt wird man da wohl in der Stiftspitze fündig. Das mit der Apple Kennzeichnung versehene Bauteil wird von STMicro gefertigt. Wie Chipworks weiter berichtet, scheint der Apple Pencil von einem ARM-basierten Cortex-M3-Mikrocontroller gesteuert zu werden.

Im weiteren Verlauf möchte Chipworks noch bekannt geben, wie die Chips im Apple Pencil konkret funktionieren und zusammenspielen. Der Bericht soll in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Apple bietet den Pencil für 109 Euro an. Bei dem ersten Teardown im letzten Jahr stellte sich unter anderem heraus, dass der integrierte Akku nicht gewechselt werden kann.

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Michael Kammler
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16 Kommentare zu dem Artikel "Apple Pencil Teardown: 15 Chips in nur einem Stift"

  1. o.wunder 7. Januar 2016 um 09:44 Uhr ·
    Dann ist der Preis ja wirklich akzeptabel. Der Akku sollte zehn Jahre halten, da muss er nicht wechselbar sein.
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    • Günther 7. Januar 2016 um 13:08 Uhr ·
      Wie funktioniert eigentlich der Stift im Galaxy Note? Der hat gar keinen Akku oder?
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      • Sdrewa 8. Januar 2016 um 00:31 Uhr ·
        Magnet
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  2. Rappel 7. Januar 2016 um 09:49 Uhr ·
    Und jetzt wäre es noch schön, wenn man den Stift in einer akzeptablen Bestellzeit in Händen halten könnte!
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    • Jo 7. Januar 2016 um 10:10 Uhr ·
      In Dresden Apple Store ist er vorrätig.
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  3. Lukas 7. Januar 2016 um 09:51 Uhr ·
    Ob der mit dem iPad Air 3 kompatibel sein wird?
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    • Nighty 7. Januar 2016 um 09:54 Uhr ·
      Ich denke nicht, das wird nur für das iPad pro gedacht sein.
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    • Dodoooh 7. Januar 2016 um 10:25 Uhr ·
      Ich hoffe es sehr würde es gerne für Notizen auf dem iPad Air 3 benutzen…
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  4. Mario Cobretti 7. Januar 2016 um 10:51 Uhr ·
    Notizen? Klar, dafür ist der sicherlich gemacht! Nicht das du noch auf die Idee kommst ihn zum zeichnen zu benutzen! Wäre glatt Verschwendung!?
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    • Monaco_rr 8. Januar 2016 um 00:10 Uhr ·
      Schreiben in Meetings, in der Uni oder sonst wo. Dafür ist das Pro mit dem Pencil einfach genial. Endlich Ende mit dem Papierkram. Nicht jeder muss oder will damit malen, Herr Cobretti. Schön, dass du weißt, was Andere zu tun haben und was nicht.
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  5. Apfelschorsch 7. Januar 2016 um 12:07 Uhr ·
    Na toll ein Stift der nach etwa 3-4 Jahren Müll ist und das für 109 €. Bedenklich bedenklich
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    • . 7. Januar 2016 um 16:18 Uhr ·
      Wieso
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    • Vinifredo 7. Januar 2016 um 22:10 Uhr ·
      Hä? Und Du benutzt Deine Hardware bestimmt 20 Jahre, ohne was neues zu wollen! Was für Schwaller!!!!!
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      • Apfelschorsch 7. Januar 2016 um 23:21 Uhr ·
        Ne 21 Jahre. Und Schwallen ist Mehrzahl ergo solltest du es anders schreiben wenn du einen beleidigen möchtest. Du Schwaller…
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  6. inu 9. Januar 2016 um 22:45 Uhr ·
    Ein Adonit JotDash, welcher auf allen Geräten, und ohne Bluetooth, funktioniert, ist kleiner, universeller, und mit ca. 55,00 € auch noch fast 50% billiger. ICH benötige da bestimmt keinen Apple Pencil. … … …
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  7. saurer Apfel 17. Januar 2016 um 06:34 Uhr ·
    @inu Leider gibt es bei dem Adonit Jot Dash das Problem,mit der Handballen Erkennung. Vernünftig schreiben geht damit leider nicht. Der Apple Pencil ist schon sehr gut auf das Ipad pro abgestimmt. Schliesslich ist er extra dafür entwickelt worden. Und der Preis geht auch in Ordnung. Vor allem wenn man die Entwicklungskosten (nicht Herstellungskosten) für so etwas berücksichtigt. Alles Gute——
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