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A7 und M7: Der Start der Technologiezukunft

Mit der Präsentation und dem Verkaufsstart des iPhone 5s, beginnt eine neue Technologiereihe. Der A7-Prozessor welcher das neue iPhone-Flaggschiff mit einer 64bit-Chiparchitektur antreibt und der M7, der Bewegungen unterscheidet, erfasst und diese Arbeit dem A7 abnimmt. „Ja und?“ – werden sich viele Fragen. Doch der Blick sollte nicht auf dem Heute sondern eher auf dem Morgen liegen, um zu verstehen wieso Apple diesen Schritt gegangen ist.

Apple Event

Die ARM-Chiparchitektur mit 64bit wurde bereits 2012 verabschiedet. Apple ist und war der Erste, der sein mobiles Betriebssystem komplett umgebaut hat, um auch diese Leistung ausnutzen zu können. 64bit ist eine mathematische Zeichenreihe aus Einsen und Nullen. Der A7 kann somit pro Sekunde insgesamt 64 Zeichen verarbeiten. Der A6, und auch vorherige mobile Appleprozessoren, hingegen nur 32 Zeichen pro Sekunde. Derzeitige Apps laufen also nur auf der Hälfte des A7-Arbeitsniveau. Somit wird eine 32bit-App von einem 64bit-Chip auch nur mit 32bit verrechnet. Ein Leistungsschub ist also nicht bemerkbar. Angepasste Applikation können auf höchstem Arbeitsniveau ausgeführt werden. Derzeit fehlt es weitläufig noch an solchen angepassten Apps, doch die mobile 64bit-Ära ist ja auch noch ganz neu. Mit der Zeit werden Entwickler ihre Anwendungen nach und nach anpassen, damit die App mit maximaler Arbeitsgeschwindigkeit bedient werden kann.

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Denkt man an 32bit, fällt einem sofort die 3,7GB-RAM-Grenze ein. Mit einem 64bit-System ist es möglich, mehr als 3,7GB an Arbeitsspeicher zu verarbeiten. Bei einem 32bit-System ist die Anzahl an RAM auf 3,7GB begrenzt. Eine interessante Überlegung – könnte Apple vielleicht in ein paar Jahren auch hauseigene A-Prozessoren in Macs verbauen.
Interessant ist aber auch der Gedanke, auf zukünftigen iPad-Modellen mehr RAM zu verbauen, um die Post-PC-Ära auf ein neues Level anzuheben. Mit einem 64bit-System und dem nötigen Rechenniveau würde das iPad, in vielen Dingen, noch mehr den heimischen Computer ersetzen. Man sieht, der A7 ist einer der ersten Schritte in die Zukunft der mobilen Geräten.

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Dem M7 wurde bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt – ist er eigentlich doch der krönende i-Punkt, der viel zu unterschätzt wird. Apples neuer Coprozessor, zeichnet zukünftig Bewegungen auf. Der M7 weiß, ob ihr mit dem Auto fahrt oder zu Fuß geht. Er weiß, ob ihr sitzt oder liegt. Ob ihr lauft oder rennt. Und vor allem weiß er dank GPS auch wo ihr seid. Vornehmlich aber, macht er das ganz alleine und ohne den Hauptprozessor A7. Klingt vielleicht nicht so überwältigend, oder? Es gilt sich die Anwendungsgebiete anzuschauen, in denen ein M7 zum Einsatz kommt und kommen könnte.

specs_processor_m7_2x

Der M7 kann schon jetzt mit den Maps zusammenarbeiten und anhand einer Änderung des Bewegungsprofils, die berechnete Route umstellen. So stellt Maps dank des M7 die Autoroute auf einen Fußweg um. Und wird das iPhone längere Zeit nicht bewegt, weil man vielleicht gerade schläft, dann können Push-Benachrichtigungen ausgeschaltet werden, um Strom zu sparen.

Immernoch nicht überwältigend? Denken wir weiter: Die iWatch ist seit langer Zeit ein großes Thema in der Gerüchteküche. Dass sie mehr als nur eine Armbanduhr sein wird, ist klar. Anhand des M7-Prozessors könnte eine Armbanduhr von Apple alle zukünftigen Fitnessarmbänder ersetzen. Der M7 in der iWatch weiß, wo ihr wart und wie viele Schritte es beim Joggen genau waren. Zusätzliche Sensoren zeichnen Herzfrequenz und Puls auf. Die iWatch synchronisiert zu Hause eigenständig die Daten über Bluetooth an das iPhone oder iPad. Diese können dann, wie von anderen Apps gewohnt, in Diagrammen betrachtet und ausgewertet werden. Das iPhone kann künftig beim täglichen Training zu Hause bleiben. Der M7 übernimmt wiedermal die Arbeit. Okay das ist Zukunftsmusik, allerdings technisch umsetzbar. Der M7 ist einzig und allein dafür da, Bewegungsprofile zu erstellen und zu erkennen, sowie Ortsdaten zu erfassen. Ein iDevice mit M7 könnte demnach wissen, wann ihr im Büro seid und anhand dieser Info automatisch den Klingelton ausschalten. Er könnte wissen, wann ihr zu Hause seid und eigenständig das Gerät dazu bringen das WLAN wieder einzuschalten oder das Bluetooth auszuschalten. Der M7 könnte aber auch, per Bluetooth, mit iBeacons zusammenarbeiten und handeln. Das Bluetooth ein gewaltiges Anwendungspotenzial hat, haben wir bereits hier erwähnt.

Man sieht, es gilt oftmals zwischen den Zeilen zu lesen und sich erst dann ein Urteil über eine neue Technologie zu bilden. Der A7 mit 64bit-Architektur und der M7 sind erste Schritte in eine neue Technologiezukunft, welche wir in 2 Jahren schon als ganz verständlich ansehen werden.

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Matthias Petrat
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52 Kommentare zu dem Artikel "A7 und M7: Der Start der Technologiezukunft"

  1. Ju114n 22. September 2013 um 13:29 Uhr ·
    Also eigendlich wollte ich mal meine Meinung über Anonymous schreiben, heute… Aber gerade heute hat ers schon so richtig auf den Sack bekommen, da lass ichs mal lieber :P Wer Wind säht, wird Sturm ernten ;)
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    • Äppler 22. September 2013 um 13:37 Uhr ·
      Sie hat keinen Sack! L.G.
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      • Ju114n 22. September 2013 um 13:44 Uhr ·
        Vielleicht ja schon xD
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    • ◆Anonymous 22. September 2013 um 14:07 Uhr ·
      Abwarten. Früher oder später wird er/sie/es wider auf das aller tiefste Niveau hinabsinken und wie verrückt fluchen, Beleidigen und alle als Hu…söhne bezeichnen. Dann steht bei jedem seiner/ihrer Kommentare wider „[entfernt]“. Konnten wir ja oft genug beobachten. Irgendwann sucht er/sie/es sich einen anderen Namen und faket einen anderen.
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      • TM 22. September 2013 um 15:22 Uhr ·
        Oder er/sie/es sucht sich mal n leben, is aber eher unwahrscheinlich ;D
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  2. Max 22. September 2013 um 13:29 Uhr ·
    Ist die 32 Bit Grenze beim RAM nicht exakt bei 4GB?
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  3. Lukas 22. September 2013 um 13:31 Uhr ·
    Zum Thema: ich finde apple denkt echt voraus. Der M7 ist Hammer, der A7 dazu super schnell. Was will man mehr? Wer sich da beklagt, Apple bringt keine Innovationen… Kann ich nicht verstehen – meine Meinung. Schöner Artikel, liest sich sehr gut
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    • M.B. 22. September 2013 um 15:06 Uhr ·
      Jetzt sind das also wieder Innovationen wenn Apple genauso auf die Hardware-Specs-Schiene springt. Nichts anderes ist das, was Apple hier macht, auch bloss verbesserte, immer schnellere Hardware verbauen. Wenn das andere Hersteller machen werden diese verpöhnt. Versteht das einer….
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      • Einfachkoch 22. September 2013 um 15:17 Uhr ·
        Weil andere Hersteller mit Quad Core Prozessoren und 2GB RAM nicht an die Benchmark Werte kommen welche Apple mit einem Dual Core und 1 GB RAM schafft, deshalb werden sie verpönt. Die anderen Hersteller haben sicher gute Produkte aber man muss ein nerd sein um sein Android etc. perfect darauf abstimmen zu können da es sonst nie die Leistung bringt und so ist wie wenn du dir einen Ferrari kaufst und ein Trabant Motor drinnen ist. Wenn die anderen Hersteller ein gutes Produkt machen und dazu noch selber eine gut funktionierende Software entwickeln und einem ein ausgeklügeltes Ökosystem bieten dann werden sie auch nicht verpönt.
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      • M.B. 22. September 2013 um 15:33 Uhr ·
        Also so krass ist es ja nun defintiv nicht (Trabbi-Motor im Ferrari), oder willst du die Quadcores in den aktuellen Smartphones als Trabbimotoren bezeichnen ? Ich weiss garnicht wieso man sich so sehr auf Benchmark-Werte stürzt. Als Beispiel (was ich meinem Bruder auch andauernd versuche zu erklären, weil er immer die beste Grafikkarte oder CPU haben muss). Nehmt euch ein halbwegs aktuelles Spiel was auf einem Rechner mit durchschnittlicher Hardware so flüssig läuft, das man über 60 FPS hat. Macht es dann einen Unterschied wenn ich die beste Hardware unter der Haube habe und dann statt 60 FPS auf einmal 200 FPS habe ? Bis auf die Zahl nicht wirklich, denn flüssiger als flüssig kann ein Spiel nicht laufen, das menschliche Auge kann so oder so nicht mehr als 24 Bilder erfassen. Also was bringt mir die schnellste Hardware, wenn es mit „alter“ Hardware schon alles super flüssig lief und jetzt keine Steigerung mehr möglich ist ? Ich finde nichts. Aber noch zu deiner Nerd-Aussage. Es gibt einige Hersteller (leider wenige) die achten auch auf die Performance ihres Systems (HTC hat z.B. mit dem One und Sense 5 gute Arbeit geleistet, läuft alles super flüssig), andere wiederum nicht so (z.B. Samsung mit TouchWiz). Der A7 ist schon ein nettes Teil, aber eine Innovation sicher nicht.
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  4. Kevin 22. September 2013 um 13:33 Uhr ·
    Bin mal gespannt wie es in 10 Jahren aussieht :D
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    • anonymous 22. September 2013 um 14:02 Uhr ·
      in zehn Jahren gibts Apple nicht mehr und dann kommen endlich wieder mehr innovationen, ohne das man verklagt wird von Apple…
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      • Tobi 22. September 2013 um 14:13 Uhr ·
        Anonymus du nervst! Geh wo anders rumheulen bitte…
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      • TM 22. September 2013 um 15:23 Uhr ·
        Auch dir bitte mal Hobbys
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      • Xavier 22. September 2013 um 16:32 Uhr ·
        Die anderen verklagen doch apple
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      • Neo70 22. September 2013 um 17:39 Uhr ·
        In 10 Jahren wird es Mobile Devices geben, welche wir uns heute noch nicht mal im Traum ausmalen können und Apple wird es als erster voran treiben!!!
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  5. Applefreak 22. September 2013 um 13:39 Uhr ·
    Wie viel Bits verarbeitet der M7 in der Sekunde?
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    • Xavier 22. September 2013 um 16:33 Uhr ·
      64bit ist eine mathematische Zeichenreihe aus Einsen und Nullen. Der A7 kann somit pro Sekunde insgesamt 64 Zeichen verarbeiten.
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  6. Ju114n 22. September 2013 um 13:43 Uhr ·
    Und zum Artikel: Nehmt euch die Zeit ihn zu lesen, auch wenn er lang ist. Er ist wirklich gut verfasst und wie schon in einem anderen Kommi erwähnt, denkt Apple schon weiter… Also abwarten une seine iDevices geniessen, da kommt siecher schon bald was richtig Cooles auf uns zu ;)
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  7. Martin4s 22. September 2013 um 13:49 Uhr ·
    „Denkt man an 64bit, fällt einem sofort die 3GB-RAM-Grenze ein. Mit einem 64bit-System ist es möglich, mehr als 3GB an Arbeitsspeicher zu verarbeiten“ Das sollte doch so heißen: „Denkt man an 32bit, fällt einem sofort die 3GB-RAM-Grenze ein. Mit einem 64bit-System ist es möglich, mehr als 3GB an Arbeitsspeicher zu verarbeiten“
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    • Lukas 22. September 2013 um 13:59 Uhr ·
      Kann so oder so gesehen werden. Ich denke „ahh bei 64 Bit kann die überschritten werden“
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      • Martin4s 22. September 2013 um 14:02 Uhr ·
        Ja ist auch so.
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  8. anonymous 22. September 2013 um 14:00 Uhr ·
    da hat Samsung einen gut Chip für euer iPhone gebaut und dazu sagt keiner was ? Im iPhone ist nichts von Applr selbst, alles nur teile von der Konkurrenz und das würde mir zu denken geben, das ganze gehate gegen Samsung den größten Lieferanten beim iPhone ist eigentlich völlig sinnlos ist. Ihr müsstet euch bei Samsung und vielen anderen bedanken, denn ohne diese Zulieferer würde es kein iPhone geben…
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    • Martin4s 22. September 2013 um 14:02 Uhr ·
      Kleinste Teile vielleicht. Aber Apple hat den Chip selbst entworfen. So und jetzt nerv uns bitte nicht. Vielen Dank!
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      • M.B. 22. September 2013 um 14:23 Uhr ·
        Selbst entworfen ist jedoch nicht selbst gefertigt. Denn der A7 wird wieder von Samsung gefertigt, der M7 von NXP. Apple selber hat keine Produktionsstätten und baut garnichts selber. Das meiste wird doch über Foxconn abgewickelt.
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      • Matthias P. 22. September 2013 um 15:55 Uhr ·
        Foxconn fertigt kaum sondern ist größten Teils nur für die Endmontage zuständig. Die Zulieferkette (Samsung, Qualcomm, Hon Hai Precision etc.) bedient die Endmontagelinien von Foxconn. Foxconn montiert übrigens auch für: Nintendo – Dell – Microsoft – Acer- Amazon – Cisco – Hewlett Packard – Motorola Mobility – Nokia – Sony – Toshiba – Vizio – Intel und viele mehr. Damit manche das einmal richtig verstehen – Foxconn ist KEINE Firmenanlage von Apple.
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      • M.B. 22. September 2013 um 16:31 Uhr ·
        Auch hier habe ich wieder nichts davon erwähnt, das Foxconn fertigt, ich sprach von abwickeln. Ich komme aus der IT-Branche, ich weiss also wer Foxconn und all die anderen Hersteller sind. Und das Foxconn nicht zu Apple gehört sollte auch bekannt sein.
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    • Tobi 22. September 2013 um 14:15 Uhr ·
      Wenn dir Samsung besser gefällt dann geh doch auf Samsung Seiten!
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    • Neeco 22. September 2013 um 14:31 Uhr ·
      Samsung hat den Chip lediglich HERGESTELLT und nicht ENTWORFEN und das ist ja wohl das entscheidende. Das entscheidet, wie gut der Prozessor im nachhinein arbeitet und nicht, von wem er hergestellt ist. Mir würde hier zu denken geben, dass Samsung noch nicht Intel übertroffen hat mit ihren CPUs, wenn sie doch ach so gut sind. Wenn man keine Ahnung hat sollte man seinen Mund halten. Niemand interessiert was du zu sagen hast. Wahrscheinlich suchst du hier nur Aufmerksamkeit, weil du sie sonst nirgens kriegst. Außer den Namen von jmd anderem zu kopieren kannste nix, hm?
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      • M.B. 22. September 2013 um 14:45 Uhr ·
        Blödsinn ! Wie gut der Chip arbeitet hat nicht nur was mit dem Entwurf zu tun. Wenn derjenige der den Chip dann herstellst schlampt, also nicht so auf die Qualität achtet, bringt dir der beste Entwurf nichts. Und Samsung hat seine Hausaufgaben dann hier wohl ganz gut gemacht. Und das Samsung Intel nicht übertroffen hat, liegt vlt daran das beide Unternehmen komplett andere Prozessor-Arten herstellen ? Versuch doch mal einen CPU von der Größe eines i7 in ein Smartphone zu packen und ihn dann noch ausreichend zu kühlen. Dafür hinkt z.B. Intel auf der mobilen Prozessorfertigung hinterher. Beide Unternehmen haben einen ganz anderen Fokus bei der Herstellung von CPU’s. Also bitte Ahnung haben bevor man den Mund aufmacht.
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      • Matthias P. 22. September 2013 um 15:42 Uhr ·
        Eine Info am Rande: Intels neue Atom-Prozessoren lassen ARM-Prozessoren ziemlich alt aussehen, was die Leistung betrifft. Noch ist dieser aber nich serienreif. Intel könnte womöglich selbst ein Intel-Smartphone und ein Intel-Tablet bauen. Nicht verwunderlich, dass Apple auf den 64bit-Zug aufspringt um an Fahrt zu gewinnen und kein Rennen zu verlieren.
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      • Einfachkoch 22. September 2013 um 15:28 Uhr ·
        Geb doch endlich mal ruhe. Was sollen die kleinen Asiaten denn Produzieren in diesem ach so tollen Samsung Werk, wenn es keine Pläne gibt? Es gibt genügend andere Hersteller an die Apple schon herangetreten ist und aucvh in diese Investiert hat aber die Produktionsstätten sind nicht gross genug und das ist es warum apple bei Samsung den Chip produzieren lässt. Für die Qualitätskontrolle ist Apple verantwortlich und wenn Samsung nicht nach den Plänen arbeiten würde würden sie ganz schön auf den Sack bekommen bzw. keinen Cent sehen.
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      • Neeco 22. September 2013 um 17:39 Uhr ·
        @M.B. Das die Chips im nachhinein auch so produziert werden, wie sie geplant sind, davon gehe ich aus…
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  9. Lilouuu 22. September 2013 um 14:03 Uhr ·
    Ist der M7 nicht mehr eine Überwachung a la MSA?!
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    • Basti@apple 22. September 2013 um 14:19 Uhr ·
      *nsa;)
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  10. Uli 22. September 2013 um 14:14 Uhr ·
    Post-PC-Ära? Die wurde doch bisher nur von einigen Möchtegernanalysten eingeläutet und ist noch lange nicht eingetreten. Das iPad oder Tablets im Allgemeinen stellen eine Arbeitshilfe dar, einen PC lösen sie allerdings in Sachen Effizienz noch lange nicht ab. Maus und Tastatur sind Vielen in Fleisch und Blut übergegangen. Arbeitsprozesse per Gesten und Wort dauern zu lange. Sobald die Gedankenerkennung nicht vorhanden ist, ist der PC das Maß alle. Dinge
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    • TM 22. September 2013 um 15:26 Uhr ·
      Genau siehe Logic Pro X: der Mac macht die Arbeit, das iPad ist der praktische Zusatz :)
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  11. M.B. 22. September 2013 um 14:15 Uhr ·
    Jetzt muss ich mal klugscheissen und die falschen Daten im Artikel korrigieren. Bei einem 32 Bit OS liegt die Grenze nicht bei 3 GB, sondern bei 4 GB, denn 2 hoch 32 = 4294967296 Bit, was umgerechnet genau 4096 MB, also 4GB sind. Das man von diesen dann nicht alles nutzen kann ist mir bewusst, aber die Aussage im Artikel „3GB-Grenze“ ist falsch !
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    • Matthias P. 22. September 2013 um 16:11 Uhr ·
      Ich muss dich korrigieren und zeitgleich enttäuschen. Es ist so wie es im Artikel niedergeschrieben ist! Ein 32bit-System kann maximal 3,7GB an RAM verarbeiten. Du kannst auch 4GB RAM verbauen, es werden trotzdem nur 3 bis 3,7 GB vom System effektiv genutzt. Der Rest ist brachliegender RAM. Erst mit einem 64bit-System kann mehr als 3,7GB an RAM verarbeitet werden. Theoretisch kann bei einem 64bit-System bis zu 16 Exabyte an RAM zugesichert werden. (Zur Erklärung: Megabyte – Gigabyte – Terabyte – Petabyte – Exabyte.) Allerdings unterstützt heutige Hardware (Chipsätze, Controller) keine der theoretischen Werte. In der Praxis laufen 64bit-Systeme von Apple zur Zeit meist mit einer RAM-Größe bis zu 64GB. Der Mac Pro 2013 wird das Level allerdings weit höher ansetzen, um für 4K-Renderings gerüstet zu sein.
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  12. Tobi 22. September 2013 um 14:18 Uhr ·
    Ich freue mich jetzt schon auf das iPhone 6 :))
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  13. Crossbow 22. September 2013 um 14:37 Uhr ·
    Zitat: …Mit der Beteiligung an einer Chip-Fabrik könnte sich Apple noch unabhängiger von seinen Zulieferern machen. Dank diesem Schritt könnte das Herzstück eines jeden iOS-Gerätes, der Prozessor, unter der Kontrolle von Apple gebaut werden. In der Entwicklung der A-Prozessoren verzichtet Apple seit dem Jahr 2012 auf eine Kooperation mit Samsung. Zuvor arbeiteten die beiden Unternehmen eng zusammen, um die Prozessoren zu verbessern.“ Quelle:
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    • M.B. 22. September 2013 um 14:55 Uhr ·
      Und der A7 wird trotzdem von Samsung gefertigt. Quelle 1 : http://www.chipworks.com/en/technical-competitive-analysis/resources/blog/inside-the-iphone-5s/ Quelle 2 : http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_A7
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      • Matthias P. 22. September 2013 um 15:37 Uhr ·
        Zur Info am Rande: Apple entwickelt jede Hardwarekomponente selbst. Hersteller bekommen Fertigungspläne übergeben und damit die Aufgabe, die Hardware in großer Stückzahl und in hoher Qualität zu fertigen. Samsung ist einer der weltweit größen Hardwarehersteller und beliefert einen Großteil der Elektrinikbrange.(Kühlschränke, Smartphones, Haushaltsgeräte etc.) Nur weil Samsung solche Hardware für Apple baut, heißt dies aber nicht, dass sie auch das Nowhow für die Entwicklung haben. (Stichwort: Samsungs mobile QuadCore-Prozessoren)
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      • M.B. 22. September 2013 um 16:00 Uhr ·
        Das ist mir alles bekannt. Aber es ist nunmal fakt, das der A7 von Samsung gefertigt wird, deshalb verstehe ich hier einige nicht, das trotz alledem so dermaßen auf Samsung rumgehackt wird. Der Grund liegt doch meiner Meinung nach nur darin, weil Samsung der größte Konkurrent von Apple ist. Und schon wird das ganze Unternehmen als „Schrott“ bezeichnet. Ohne Samsung würde es so einige technischen Geräte nicht geben die man heute in allen Wohnungen so findet.
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  14. Felix 22. September 2013 um 14:45 Uhr ·
    Sehr guter Artikel. Kann jeder Entwickler auf den M7 zugreifen und sie oben dargestellten Szenarios realisieren?
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    • Jörg 22. September 2013 um 16:02 Uhr ·
      Ja, über das Core Motion Framework kann man als Entwickler recht einfach die Ergebnisse des M7 abfragen. So kann man beispielsweise neu hinzugefügte Klasse „CMMotionActivity“ direkt fragen ob der User im Moment geht, läuft, rennt, Auto fährt, sich nicht bewegt oder der M7 anderenfalls nicht genau erkannt hat, was gerade passiert.
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  15. Jörg 22. September 2013 um 15:56 Uhr ·
    Dieser Artikel ist technisch einfach nur sowas von falsch, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll mit korrigieren. 1) Das offensichtlichste dürfte diese „3-GB-Grenze“ sein. Hier verweise ich einfach mal auf meine zahlreichen Vorredner. 2) „Der A7 kann somit pro Sekunde insgesamt 64 Zeichen verarbeiten.“ Totaler nonsens. Selbst vor 20 Jahren waren Computer schon schneller. Es geht darum, dass der Prozessor in einem Takt je ein 64 bit langes „Wort“ verarbeiten kann. Dabei geht es aber um 64 einser und nuller und nicht um „Zeichen“. Alleine ein ASCII Zeichen hat 7 bit. Unicode hat nochmal mehr. 3) „Derzeitige Apps laufen also nur auf der Hälfte des A7-Arbeitsniveau.“ Auch falsch. Die reine 64 bit Architektur bringt erstmal keinen Leistungsschub. Im Gegenteil werden dadurch Speicherzeiger doppelt so groß: ergo wird mehr RAM verbraucht. Der Grund für den Geschwindigkeitsschub liegt hauptsächlich darin, dass der A7 Prozessor gut doppelt so viele Register hat, wie seine Vorgänger. 4) „Anhand des M7-Prozessors könnte eine Armbanduhr von Apple alle zukünftigen Fitnessarmbänder ersetzen.“ Den M7 habt ihr auch nicht verstanden. Der ist nämlich nicht die eierlegende Wollmilchsau der Sensoren sondern ledigleich ein langsamer Prozessor. Gyroskop, GPS, etc. sind alle genauso wie vorher. Nun warum baut man den M7 zusätzlich ein? Antwort: Strom sparen. Die Akkulaufzeit eines iPhones ist ja relativ begrenzt und den A7 jedes mal dafür anzuschmeißen eine Position vom GPS Sensor abzufragen benötigt bei weitem nicht die Rechenleistung des stromhungrigeren A7. Aber an den Sensoren ändert der M7 rein gar nichts. Wie sollen denn bisher Navigationsapps möglich gewesen sein? Hat euer iPhone immer nur alle 5 Minuten eure Postion geupdated? Nein. Und das ganz ohne M7. Es war halt nur etwas leistungsintensiver.
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    • Matthias P. 22. September 2013 um 16:30 Uhr ·
      Kein Mensch hat den M7 als eine „eierlegende Wollmilchsau“ bezeichnet. Der Beitrag lag ganz konkret auf der Tatsache, dass der M7 weniger Energie benötigt, um die gleichen Aufgaben zu erledigen die zuvor der Hauptprozessor übernahm! Auch in anderen Geräten könnte dies somit ablaufen und funktionieren. Stichwort: Stromsparen Zu 64bit: Auch das ist im Artikel beschrieben. Und ist eine „1“ und eine „0“ kein Zeichen? iOS 7 wurde für ein 64bit-System nativ umgeschrieben. Das hätte wohl Apple nicht getan, wenn das ganze nichts bringen würde, oder? Und ja, der A7 hat auf der gleichen Größe wie der A6 nun doppelt so viele Register. (mehr als 1 Millionen Transistoren) Über einen Takt muss ich dir glaub ich nichts erzählen. Du wirst wissen, dass ein Prozessor-Takt eine Schwingung pro Sekunde ist. Je Höher die Schwingungen pro Sekunde desto größer die MHz-Anzahl bzw. GHz-Anzahl! Und zu den 32bit-Anwendungen. Jede Anwendung MUSS auf 64bit konzipiert sein um auch nativ auf 64bit zu laufen. Jede 32bit wird auch nur als solche behandelt. Das war schon bei den damaligen Power-PC’s so. Dieser lief auf 64bit – doch 90% der Anwendungen waren nur 32bit Anwendungen. Wenn es einmal 64bit-Anwendungen waren nutzen diese nur 70% der wirklichen Register im 64bit-Chip aus.
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      • Jörg 22. September 2013 um 17:30 Uhr ·
        Eine iWatch bräuchte gar keinen M7, weil sie auch keinen A7 braucht. Wenn der verwendete Haupt-Prozessor von vornherein weniger leistungsfähig ist und damit auch weniger Strom verbraucht, wird ein Coprozessor, der noch weniger Strom braucht immer unwichtiger. Zu den 64 bit: Im Artikel wird es dargestellt, als wäre der Grund für den Leistungsschub, dass nun statt 32 64 bit verwendet werden. Dem ist aber nicht so. Der wahre Grund ist die Verdopplung der Register. 64bit hat damit nichts zu tun. Zu den 64/32 bit Anwendungen: Ich spar mir das weitere erklären und verweise mal auf den Wikipedia Artikel zur 64 Bit Architektur. Da wird die langsamere Geschwindigkeit bei kleinen Programmen auch genannt. Tatsache ist, dass im iPhone nur ein GB RAM verbaut ist. Somit kommen Apps erst gar nicht in die Verlegenheit längere Speicherzeiger zu brauchen. Sie aber dennoch zu verwenden verlangsamt erst mal das Gerät.
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  16. Jason 22. September 2013 um 16:49 Uhr ·
    Super Beitrag, danke :)
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  17. ALDeeN 22. September 2013 um 17:15 Uhr ·
    Hält der Akku jetzt eigentlich länger oder nicht??
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  18. Freak4Fun 23. September 2013 um 07:21 Uhr ·
    Juhu, in 3 Jahren weiß mein A7/M7 also wann ich mir eine Pizza bestellt habe, wie schnell ich von der Pizzeria zum Rewe gefahren bin um mir Salz zu kaufen und wie oft ich auf der Fahrt gefurtz und in der Nase gebohrt habe. Damit ich dies meinen „Follower“ grafisch ansprechend darstellen kann wird es direkt an meinen Mac gesendet und in ein Balkendiagramm umwandelt…. Schnellere Technik schön und gut. Das 64Bit Sinn macht und Zeitgemäß ist leuchtet auch ein. Aber dieser Interaktive Schnick Schnack, das mein Phone immer weiß wo ich bin und was ich mache, finde ich ein wenig abschreckend. Ich glaube jeder von uns würde sich in seiner Privatsphäre verletzt fühlen, wenn eine Person einen 24 Stunden verfolgt und jeden Schritt in ein Notizbuch schreiben würde. Wenn es jedoch ein Gerät in meiner Hosentasche macht ist es in Ordnung.
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