Muskelspiele: China lässt NYTimes-App entfernen

Shortnews: Bevor Donald Trump seine Amtszeit als US-Präsident angeht, bringt sich China schon einmal in Stellung und will zeigen, welchen Einfluss man selbst auf internationale Unternehmen hat.

So wurden jetzt mehrere englischsprachige und chinesische Apps der New York Times aus dem App Store verbannt. Die Zeitung selbst schreibt, Apple habe dies auf Verlangen aus China getan. Bereits 2012 wurde die Webseite gesperrt, jetzt ist jeglicher Zugang zu der Zeitung in der Volksrepublik gesperrt.

“We have been informed that the app is in violation of local regulations,” Fred Sainz, an Apple spokesman, said of the Times apps. “As a result, the app must be taken down off the China App Store. When this situation changes, the App Store will once again offer the New York Times app for download in China.”

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Für Apple ist China neben den USA eben auch der wichtigste Absatzmarkt. Daher verwundert es kaum, dass Cupertino vor den Anweisungen aus Peking kuscht.

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Philipp Tusch
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Philipp Tusch

9 Kommentare zu dem Artikel "Muskelspiele: China lässt NYTimes-App entfernen"

  1. Häh? 5. Januar 2017 um 08:33 Uhr · Antworten
    Pecunia non olet. Auch bei Apple. Schade.
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    • Kilian 5. Januar 2017 um 09:59 Uhr · Antworten
      Was hat das damit zutun??
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  2. Peter Birnenkuchen 5. Januar 2017 um 09:12 Uhr · Antworten
    “und will zeigen, welchen Einfluss man selbst auf internationale Unternehmen hat” Tja, wer sonst, als die Chinesen selbst soll das Sagen im eigenen Land haben? Und Apple hat übrigens darauf hingewiesen, dass es weiterhin mehrere “unabhängige” Medien gibt, die man über iTunes herunterladen kann, z. B. die Financial Times und das Wall Street Journal. Aber Apple könnte “nein” sagen und ab morgen keine iPhones mehr in China verkaufen. Dann weinen sicher wieder alle Fanboys, weil man nicht mehr so viele Milliardengewinne macht und Arbeitsplätze kann man auch gleich streichen. Übrigens wie viele Kriege führen die Chinesen in Afrika? Ah, ne, das sind ja die guten Amerikaner. ? Wir werden doch alle von vorne bis hinten belogen, wer weiß schon, was wahr ist?
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    • Lucas 5. Januar 2017 um 12:21 Uhr · Antworten
      Pack deinen Aluhut wieder ein und geh in deinen Bunker zurück ❤
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      • Ingo 5. Januar 2017 um 15:02 Uhr ·
        Leider kritisierst du seine Argumentation nur, ohne selbst deine Ansichten darzulegen. Das hat mit Aluhut nichts zu tun, er hat nicht ganz Unrecht mit seinem Kommentar.
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      • Ibo 6. Januar 2017 um 09:04 Uhr ·
        Lucas, armes Statement.
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  3. Ady 5. Januar 2017 um 09:30 Uhr · Antworten
    Wenn die Kasse stimmt, dann sind die Prinzipien so was von egal. Ford lässt auch grüßen.
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  4. Kevin 5. Januar 2017 um 09:35 Uhr · Antworten
    Eigentlich schade. China ist so ein schönes Land mit viel Kultur und Tradition. Und der gesamte Eindruck wird überdeckt von einer “Regierng” die einfach ein Rad ab hat.
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  5. inu 6. Januar 2017 um 01:46 Uhr · Antworten
    Pressefreiheit war, ist und bleibt in China ein: … Fremdwort! Und Apples Kuschen hiervor ein: … Armutszeugnis!
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