Mit Verizon-Aufkauf: Yahoo! wird zu Altaba

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Nachdem es dem, einst als Internet-Katalog für Webseiten gestarteten Online-Giganten, in 20 Jahren nicht gelungen war, wirklich Geld zu verdienen, wurde Yahoo im Sommer für fast fünf Milliarden Dollar an Verizon verkauft. Doch der große Knall sollte erst noch kommen. Denn der US-Mobilfunker wusste noch nicht, dass es „staatlich unterstützten Angreifern“ in den Jahren 2013 und 2014 gelungen war, Daten von über einer Milliarde Yahoo-Nutzern zu stehlen – darunter auch Namen und Login-Daten. Der größte Datenklau in der Geschichte sorgte für einen herben Vertrauensverlust des ohnehin schon angeschlagenen Konzerns. Verizon kündigte daraufhin an, die Verträge noch einmal prüfen zu wollen.

Wie 9TO5Mac nun unter Berufung auf das Wall Street Journal berichtet, bestätigen neue Dokumente nun den baldigen Abschluss der Übernahme zu den verhandelten Konditionen: Die Vermögenswerte und Immobilien werden für 4,8 Milliarden Dollar übernommen. Übrig bleiben Investitionen in die Alibaba-Gruppe sowie Yahoo Japan, ein paar Wandelanleihen und einige zweitrangige Patente, die momentan in der RemainCo (von engl. remain = verbleiben) zusammengefasst sind.

Nach dem Abschluss der Übernahme soll diese künftig als Investment-Gesellschaft unter dem Namen Altaba Inc fortbestehen und der Vorstand auf fünf Mitglieder reduziert werden, dessen Vorsitz Eric Brandt übernehmen soll. Die bisherige Vorstandsvorsitzende Marissa Mayer tritt entsprechend zurück. Fünf weitere Vorstände, wie auch Mit-Gründer David Filo, folgen ihrem Beispiel.

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Marcel Gust
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Marcel Gust

1 Kommentar zu dem Artikel "Mit Verizon-Aufkauf: Yahoo! wird zu Altaba"

  1. Lutz Fuchs 10. Januar 2017 um 12:07 · Antworten
    Schön und nun
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