Apple Watch: Tim Cook soll Blutzuckersensor bereits persönlich testen

Die dritte Generation der Apple Watch soll – glaubt man den schon länger umherschwirrenden Gerüchten – vor allem für Diabetiker ein Meilenstein werden. Über ein spezielles Band könnte die Uhr den Blutzuckerspiegel konstant messen und daraufhin Tipps für Diabetiker geben.

Apple würde damit einen Milliarden-Markt betreten. Und lange müssen wir darauf wohl auch nicht mehr warten.

Wie CNBC berichtet, soll Tim Cook persönlich bereits eine Apple Watch mit einem solchen Sensor auf dem Apple-Campus testen. Demnach könnte eine solche Funktion bereits in der nächsten Generation Einzug halten:

Tim Cook has been spotted at the Apple campus test-driving a device that tracks blood sugar, which was connected to his Apple Watch. A source said that Cook was wearing a prototype glucose-tracker on the Apple Watch, which points to future applications that would make the device a „must have“ for millions of people with diabetes — or at risk for the disease.

Wie die Apple Watch Diabetikern helfen kann, hat apfelpage hier erörtert.

Personell hat sich Apple bereits gut gerüstet. Vor rund einem Jahr hatte Cupertino die Gesundheitsexpertin Yoky Matsuoka ins Team geholt. Das Allround-Talent hat bereits am smarten Thermostat von Nest gearbeitet und gilt als Expertin für Robotik. Im Sommer 2016 folgte wegen seiner Erfahungen mit großen Datenmengen außerdem der Flipoard-Erfinder Even Doll zu Apple. Er soll bei der Entwicklung von Gesundheitssoftware mitwirken. Außerdem war der auf Diabetes spezialisierten Endokrinologe, Rajiv Kumar, eingestellt worden. Er hatte zuvor einen Sensor in die Haut von Diabetes-Patienten implementiert, der die Blutzuckerwerte über die HealthKit-Schnittstelle an ein iPhone oder einen iPod touch liefert.

Wie CNBC unter Berufung auf gleich drei Insider berichtete, soll Apple auch ein Team aus mindestens 30 Mitarbeitern – darunter einige Duzend biomedizinische Techniker – irgendwo in der Nähe von Palo Alto beschäftigen. Das geheime Team soll Apples leitendem Vizepräsidenten für Hardware-Technologien, Johny Srouji, unterstehen und seit mindestens 5 Jahren an einem Sensor arbeiten, der den Blutzuckerspiegel kontinuierlich überwachen und somit die Behandlung von Diabetes verbessern kann.

Damit hätte Apple den „Heiligen Gral“ gefunden: Viele Firmen und Pharmakonzerne haben bereits erfolglos versucht, eine präzise Messmethode für den Blutzuckerwert zu entwickeln, bei der die Haut nicht verletzt werden muss. John L. Smith, einer der führenden Experten auf diesem Forschungsgebiet, sagte, die Entwicklung eines solchen Sensors ist „die schwierigste technische Herausforderung, der ich in meiner Karriere begegnet bin“. Das Forschungsgebiet sei mit Misserfolgen gepflastert.

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Robert Tusch
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24 Kommentare zu dem Artikel "Apple Watch: Tim Cook soll Blutzuckersensor bereits persönlich testen"

  1. Raymond 19. Mai 2017 um 09:14 · Antworten
    Blabla; a source said, blabla. Das wird garantiert nicht kommen, denn sonst hätten andere (spezialisierte) Firmen, die seit Jahrzehnten dies versuchen, es schon längst geschafft. Immer diese schwachsinnigen Gerüchte. Zudem würde dies in Deutschland bzw. der EU sicherlich nicht zugelassen, womöglich in den USA auch nicht, die ja teilweise noch strenger sind.
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    • CodeSight 19. Mai 2017 um 09:54 · Antworten
      Willst Du dein Troll-BlaBla jetzt unter jedem Artikel zu dem Thema ablassen? Du scheinst ja Zeit zu haben….
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      • Raymond 19. Mai 2017 um 16:43 ·
        Ja, damit auch der dümmste Fanboy kapiert, dass so etwas nicht funktioniert.
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    • Segafredo 19. Mai 2017 um 11:17 · Antworten
      Irgendwann ist immer einer der Erste! Warum also nicht?
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    • Chris 19. Mai 2017 um 12:23 · Antworten
      Für sowas braucht es ’nur‘ die richtige Idee zur richtigen Zeit und Menschen, die es umsetzen können, von denen Apple genug hat. „Jahrzehntelange Spezialisierung“ erhöht die Chancen auf so einen Durchbruch, allerdings wird sich Apple bestimmt auch mit manchen Firmen zusammengetan haben. So läuft das in der Wissenschaft.
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    • Chris 19. Mai 2017 um 12:32 · Antworten
      Für sowas braucht es ’nur‘ die richtige Idee zur richtigen Zeit und Menschen, die diese dann umsetzen können, von denen Apple genug hat. Langjährige Forschung erhöht die Chancen auf so eine Idee lediglich, und Apple wird sich wohl mit manchen Firmen/Instituten zusammengetan haben. So läuft das in der Wissenschaft. Und solche Gerüchte finde ich interessant um zu sehen, wohin sich Technik generell entwickelt, egal ob die Blutzucker-Uhr jetzt 2017 oder 2020 kommt.
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      • Chris 19. Mai 2017 um 13:10 ·
        Ich habe gedacht der eine Kommentar wurde nicht abgesendet, peinlich
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  2. Manuel 19. Mai 2017 um 09:28 · Antworten
    Interessant … Menschen mit Altersdiabetes (Typ 2) werden sich wohl kaum so eine Uhr kaufen. Klar gibt es s auch jüngere, adipöse Personen die darunter leiden (für die USA interessant) aber der Anteil ist ziemlich gering. 🤔 Patienten die unter dem Typ 1 leiden brauchen sowieso laufend ihr Insulin weil die Bauchspeicheldrüse nichts mehr produziert. Diese Gruppe hat sehr oft eine Insulinpumpe und ist auf exakte Messergebnise angewiesen. Bei den normalen medizinischen BZ Geräten ist eine Abweichung von 20-30% keine Seltenheit. Vor allem wenn die Geräte nicht laufend geeicht werden … Aus meiner Sicht nur eine Marketing Masche um mehr Geräte zu verkloppen. Kenne mich ein bisscheeeen aus weil ich in dem Bereich arbeite. :)
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    • Grm 19. Mai 2017 um 10:08 · Antworten
      Warum schließt Du ältere Menschen prinzipiell aus? Viele haben inzwischen ein Smartphone, warum dann nicht auch eine Uhr?
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    • Catweazle 19. Mai 2017 um 10:29 · Antworten
      Eichen darf nur Eichamt. Meintest wahrscheinlich kalibrieren. Bei optischer Messung (Photoplethysmographie) ist kontinuierliche Kalibration möglich. Die Lichtfarbe der grünen LED bleibt ja über einen großen Zeitraum identisch.Dazu kommt, dass ich ja nicht ständig den exakten Wert bis auf die dritte Kommastelle brauche, sondern eine „ungenaue“ Messung mir schon die nötigen Infos liefert. Wenn ich in einen wirklich kritischen Bereich komme, kann ich diesen, wenn nötig, dann blutig verifizieren.
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    • Azrat 19. Mai 2017 um 13:47 · Antworten
      Eine entsprechende Technik für die Zuführung dann zu entwickeln, sollte nicht das große Problem sein. Erstmal muss man auch aber um ein verlässliche Messmethode kümmern. Weiterentwicklungen bleiben ja dann nicht aus, also erst den ersten Schritt, dann den nächsten.
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    • Stephan 19. Mai 2017 um 13:50 · Antworten
      Bevor das Gerät auf dem Markt ist und die Genauigkeit getestet wurde kann man sich doch solche Kommentare sparen. Erstmal abwarten und dann kann man immer noch seinen negativen Senf abgeben!
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  3. Michel 19. Mai 2017 um 09:34 · Antworten
    Eine Blutdruckmessung wäre noch interessant. 😉 Aber das wäre wohl etwas schwieriger umzusetzen.
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    • Lutz Fuchs 19. Mai 2017 um 09:52 · Antworten
      Ja richtig aber so eine Fuktion wäre super (wenn es überhaupt geht) grade wenn die mit Typ 1 schlafen können sie nicht messen wenn sich die Uhr dann sich lautstark melden würde kann man so machen Rettungsdienst Einsatz einsparen. Aber Blutzucker ohne Blut messen ich weiß nicht.
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    • Jonas 19. Mai 2017 um 09:59 · Antworten
      Stelle ich mir eher einfacher vor: man müsste nur ein sich aufblasbares Arband entwickeln und ein Mikrofon auf die Unterseite verlegen- nichts anderes macht ein Blutdruckmessgerät!
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      • Wolfgang 19. Mai 2017 um 14:49 ·
        @Jonas Diese standalone Armbänder mit Digitalanzeige, wo die Sensoren/Micro auf der Handgelenkinnenseite ( Arterien) liegen , und durch Knopfdruck die Bänder sich zusammen ziehen, und dann man HF und systolischen und diastolischen RR ablesen kann ,gibt es schon lange. Inwieweit das auch noch eingebaut werden kann ,weiss ich nicht,da sehr stromverbrauchend. Die Idee mit der unblutigen BZ Messung fänd ich klasse, und hilfreich für viele. Müsste eigentlich möglich sein ( ich bin kein Techniker), da die pO2 Messung ( Sauerstoffsättigung) inzwischen auch unblutig geht. Ich bin optimistisch.👍🏻
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  4. . 19. Mai 2017 um 10:14 · Antworten
    Bitte übersetzen, ich kann kein Englisch. Mimimi
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    • Jan 19. Mai 2017 um 11:33 · Antworten
      Weder du noch der Autor bekommen eine richtige Übersetzung hin, wetten?
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  5. Mathieu 19. Mai 2017 um 10:41 · Antworten
    Ich galube sehr wohl dass sich erst recht ältere Menschen diese Uhr kaufen werden. Wer hat schon lust sich 2-3 mal am tag zu stechen, zu messen und im schlimmsten fall zu spritzen wenn man es besser kontrollieren kann. Und hier noch eine Statistik für die jenigen die das Problem herunterspielen. QUELLE: diabetes-deutschland.de Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Diabetiker in den nächsten 10-20 Jahren deutlich ansteigen wird. Nach aktuellen Prognoseberechnungen aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum von 2012 ergibt sich für das Jahr 2030 in Deutschland allein in der Altersgruppe der 55-74jährigen gegenüber heute ein Anstieg um etwa 1,5 Millionen Personen mit Diabetes. Der deutlichste Zuwachs ist mit fast einer Million Personen (+79%) bei Männern zu verzeichnen. Bei Frauen ergibt sich ein Anstieg um etwas mehr als 0,5 Millionen (+47
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  6. KleinerAbbuzze 19. Mai 2017 um 14:41 · Antworten
    Das wäre eine absolut geniale Idee von apple. Wenn die Uhr dann in Deutschland im MPG zugelassen wird und die Uhr rezeptierbar wird, gäbe es die  Watch vom Hausarzt auf Rezept 🤣🤣 xD
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  7. Alex 19. Mai 2017 um 16:40 · Antworten
    Wo ist der Button um die Kommentare auszublenden! Bitte, Bitte, Bitte!!!
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  8. Wikinger2112 19. Mai 2017 um 17:22 · Antworten
    Das das funktioniert glaube ich erst wenn es von einem unabhängigen Institut bewiesen wurde. So würde ich mich auf die gemessenen Werte niemals verlassen. Und wenn die Uhr zu ungenau misst haut man sich die falsche Dosis Insulin rein und ist schneller hin als ohne Uhr.
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  9. boretto 19. Mai 2017 um 23:18 · Antworten
    Ich bin 73 Jahre alt und werde mir die Uhr kaufen, nachdem sie ja jetzt wasserdicht ist! Mein erster Computer war ein Siemens PC mit MS-DOS, GEM, CPM und später Windows 2.0! Ich benutze täglich mein Mobiltelefon für E-Mails und Chats und bin damit sehr froh. Also bitte die Senioren nicht einfach in den Lehnstuhl verbannen. Viele von uns nehme auch an der digitalen Welt noch teil!
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    • extrem 22. Mai 2017 um 01:44 · Antworten
      Bin 68 YO. und hab die Apple W.Serie 2 seit ein paar Monaten,(Mac,iPad,iPhone,Apple tv eingeschlossen) Klasse Teile !!!
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