Apple interessiert: iPhone 6 mit Brennstoffzelle hält eine Woche

Einem britischen Unternehmen ist es gelungen, ein iPhone 6 mit einer Brennstoffzelle auszustatten. Die Batterie hält eine Woche ohne Aufladung. Auch Apple hat Interesse an der Technologie.

Die Firma Intelligent Energy macht momentan Schlagzeilen mit einem interessanten Experiment. Ein Team aus Experten hat eine Brennstoffzelle so klein bekommen, dass sie in ein handelsübliches iPhone 6 passt. Die Technologie gewinnt Energie daraus, Sauer- und Wasserstoff miteinander zu verbinden. Das Smartphone hält damit laut Angaben der Firma eine Woche bei gewöhnlicher Nutzung durch. Dann muss man die Wasserstoff-Zelle wieder über den Kopfhöreranschluss auftanken.


Bild aus dem Inneren des iPhone 6 (iFixit)

Das umgebaute iPhone 6 sieht dabei genau so aus wie das Original. Lediglich ein paar Luftschlitze musste das Unternehmen in das Gehäuse fräsen, damit der in der Zelle entstandene Wasserdampf entweichen kann. Heiß wird das Gerät bei Dauernutzung angeblich nicht.

Um ein Auftanken zu verhindern, denkt die Firma aber bereits weiter: Es will kleine Kartuschen anbieten, die man wöchentlich an der Unterseite einschieben kann und damit wieder neuen Saft für eine Woche hat. Der Preis für eine Patrone wird laut Angaben der britischen Tageszeitung Telegraph, die das Wasserstoff-iPhone testen durften, noch ermittelt.

Apple offenbar interessiert

Dem Bericht zufolge sei auch Apple an der Technik interessiert. Weder in Cupertino noch in Großbritannien wollte man die Gerüchte kommentieren. Der CEO von Intelligent Energy spricht aber von einer "beeindruckenden Entdeckung", die mit einem richtigen Partner schon in den nächsten Jahren auf den Markt kann.

Wir haben es geschafft, die Zelle so dünn zu bauen, dass sie in das bisherige Gehäuse passt und sogar Platz für den Akku lässt. Das ist wichtig, denn wenn man auf eine neue Technologie wechselt, sollte man den Leuten einen Weg bieten, der komfortabel ist.

Bislang liegen noch keine bewegten Bilder des Prototypen vor. Intelligent Energy experimentiert aber schon seit Jahren mit Brennstoffzellen, unter anderem für Autos und Handys.

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Robert Tusch
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Robert Tusch

39 Kommentare zu dem Artikel "Apple interessiert: iPhone 6 mit Brennstoffzelle hält eine Woche"

  1. Maurice 24. August 2015 um 14:17 Uhr · Antworten
    Wäre nicht schlecht, aber das mit dem entweichenden Wasserdampf stell ich mir etwas problematisch vor. Dann hab ich ja immer eine nasse Hosentasche ;D
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    • Pedro 24. August 2015 um 14:21 Uhr · Antworten
      Ne warme Hosentasche ?
      iLike 14
      • AlPPLEr 24. August 2015 um 14:31 Uhr ·
        Wenn schon, “feucht-warme…”
        iLike 45
      • Thomas 25. August 2015 um 00:07 Uhr ·
        Erst ne warme Hosentasche dann ne Kälte Hosentasche und im winter ne gefrorene Hosentasche ?????
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      • Peter Birnenkuchen 25. August 2015 um 01:04 Uhr ·
        Feuchtgebiete
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    • nicolas 24. August 2015 um 14:23 Uhr · Antworten
      haha :D genial
      iLike 2
    • Maurice 24. August 2015 um 14:27 Uhr · Antworten
      Aber vielleicht kann ich dann auch zum bügeln nehmen ;D
      iLike 31
      • wolly 24. August 2015 um 16:27 Uhr ·
        sozusagen die “Apple Iron” App. Kommt sicher mit dem iPhone 8. Da wird sich meine Frau freuen :-)
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    • Maurice 24. August 2015 um 14:30 Uhr · Antworten
      Na das bekommen ja einige hier schon vom alleinigen ansehen eines neuen Apple Produkts ;)
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    • peter lustig 24. August 2015 um 15:05 Uhr · Antworten
      Ich denke die Menge wird so gering sein das du es nicht merken wirst!
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  2. inu 24. August 2015 um 14:21 Uhr · Antworten
    Möcht nicht in der Nähe (< 500 Meter) sein, wenn so ein Brennstoffzellenhandy hochgeht. Wasserstoff knallt wunderbar … … …
    iLike 8
    • Lukas das Original 24. August 2015 um 14:22 Uhr · Antworten
      Ich glaube dazu ist etwas mehr Wasserstoff nötig
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      • GF 24. August 2015 um 14:28 Uhr ·
        Schon kleinste Mengen an Wasserstoff geben einen lauten Knall. Und irgendwo muss ja die Energie für eine Woche Nutzung herkommen.
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      • Grm 24. August 2015 um 17:56 Uhr ·
        Zum einen muss genug Energie vorhanden sein, um Wasserstoff zu zünden, zum anderen muss dabei die richtige Wasserstoff/Sauerstoff-Konzentration vorherrschen. Wenn es sich um eine katalytische Verbrennung von Wasserstoff handelt, sollte das Smartphone nicht genug Wärme produzieren, um Wasserstoff zünden zu können. Das Risiko auf einer Tankstelle durch angezündetes Benzin zu sterben ist größer.
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    • MacMat 24. August 2015 um 14:24 Uhr · Antworten
      Du hast recht. Diese “riesige” Menge an Wasserstoff reißt bestimmt ganze Städte nieder.
      iLike 36
      • Max 24. August 2015 um 14:43 Uhr ·
        Aber das Bein könnte ab sein.
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      • Jabada 24. August 2015 um 15:02 Uhr ·
        Aber stell dir vor jemand hackt dein Handy und lässt irgendwie selbiges Explodieren, dann hast ein Bein weniger. Das is auch nicht so dolle.
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      • neo70 24. August 2015 um 17:41 Uhr ·
        Wenn man gerade telefoniert, würde ich mir um mein Bein keine Sorge machen ?
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    • TM 25. August 2015 um 05:25 Uhr · Antworten
      Das Lithium in deinem jetzigen Akku ist noch viel gefährlicher als Wasserstoff, also mach dir darum mal keine Sorgen….
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  3. Schulli 4 24. August 2015 um 14:21 Uhr · Antworten
    Die Entdecker -Tour geht weiter.
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  4. Maruso 24. August 2015 um 14:23 Uhr · Antworten
    hahaha ja aber echt tolle Idee
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  5. Lukas das Original 24. August 2015 um 14:24 Uhr · Antworten
    Also wenn das marktreif ist und Apple es macht, dann würde ich mich wirklich sehr sehr freuen.
    iLike 8
    • Maurice 24. August 2015 um 14:28 Uhr · Antworten
      Ist leider noch nicht ganz durchdacht… …entweichender Wasserdampf, Feuchtigkeit, Wärme… …alles in deiner Hosentasche? Willst du das wirklich ;D
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      • Zero-Day 24. August 2015 um 16:41 Uhr ·
        Es ist doch erstmal nur ein Ansatz und kein voll ausgereiftes Produkt.. Wie hier immer gleich alle abgehen ?
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      • Daniel 24. August 2015 um 16:59 Uhr ·
        Dagegen wird es dann die entsprechende Handyhülle geben. Die nimmt das Wasser auf und lässt sich auswringen ;-)
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      • Timberwxlf 24. August 2015 um 21:26 Uhr ·
        quasi ein Putzlappen für unterwegs?
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      • Markenschwein 24. August 2015 um 22:54 Uhr ·
        die neue Hülle vom Pampers
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  6. MSG 24. August 2015 um 14:36 Uhr · Antworten
    hm dann könnten sie den Akku raus nehmen und ne größere Brennstoff Zelle einsetzten. Akku nur einmal im Monat laden und Apple könnte es noch dünner bauen
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  7. Koala 24. August 2015 um 14:48 Uhr · Antworten
    Wer nicht so lange warten möchte … bald erhältlich getkraftwerk.com (Dresden) / sogar zugelassen für’s Flugzeug
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  8. Herminator 24. August 2015 um 14:50 Uhr · Antworten
    Was macht ihr eigentlich mit dem Handy in der Hosentasche, dass dabei Energie in beträchtlichem Maße verbraucht wird? Außerdem was glaubt ihr wozu der Akku noch drin ist? Die BSZ lädt den Akku nach Bedarf (=so alle 6- 10 Std) und nicht dauerhaft…. Die Kosten würden mich mal interessieren, die waren bislang immer das KO Kriterium (Aufladekosten der BSZ)
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    • CanabimitAbi 24. August 2015 um 15:29 Uhr · Antworten
      Habe auf einer anderen Seite gelesen, dass eine Kartusche (reicht für eine Woche) 6 Britische Pfund kostet
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      • langesstückfleisch 24. August 2015 um 19:41 Uhr ·
        Das hab ich auch gelesen. Ich finde aber dass das noch sehr teuer ist …
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  9. Faultier 24. August 2015 um 15:36 Uhr · Antworten
    Kann mir gut vorstellen, dass das Problem mit der Feuchtigkeit bei der Apple Watch nicht so dramatisch ausfallen würde wie beim iPhone, da sie ja schließlich den ganzen Tag an der Luft getragen und von nichts verdeckt wird
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  10. Kili 24. August 2015 um 16:19 Uhr · Antworten
    wenn man trz noch eine batterie einbauen kann kann man es sicher software technisch so lösen das der dampf nur entweicht wenn das handy aus der tasche genommen wird oder frei liegt, die zwischenzeit übernimmt der akku
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  11. o.wunder 24. August 2015 um 16:36 Uhr · Antworten
    Klasse! Wasserstoff ist sicherlich unsere Zukunftsenergiespeicher. Alle Autofirmen forschen schon seit Jahren intensiv. Nur mit den Patronen fänd ich nicht so gut. Das wird teuer. Lieber einfach ein wenig Wasser nachfüllen und einen kleinen Akku aufladen.
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  12. JensD 24. August 2015 um 18:05 Uhr · Antworten
    Wäre wie bei oral-b mit den Zahnbürsten. Apple lässt sich dann die “nachfüllpacks” (ipack haha) teuer bezahlen. Wäre sofort dabei zu investieren.
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  13.  User 24. August 2015 um 18:59 Uhr · Antworten
    Wer will denn ständig solche nachfüllpacks kaufen? Strom hat man immer irgendwo !
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  14. Alex666 25. August 2015 um 11:02 Uhr · Antworten
    Schön wenn jemand innovative Ideen hat und was voranbringen möchte. ich finde es jedenfalls sehr gut. Über das Problem dass entstehenden Wasserdampf findet man bestimmt auch eine Lösung. Außerdem werden das nicht die Mengen sein das die Hosentasche tropfnass wird. Viel zu viele gute technische Ideen sind schon als Patente in irgendwelchen Schubladen verschwunden wovon die Menschheit nichts hat denken wir nur mal an die vielen Erfindungen von Tesla. Es wird mal Zeit dass manche Ideen in die Praxis umgesetzt werden.
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  15. Aschex 26. August 2015 um 03:57 Uhr · Antworten
    Eine Frage: müsste man solche nachfüllpacks kaufen oder würde das auch mit einer Steckdose gehen? Ist so was physikalisch möglich Brennstoffzellen mit der Steckdose wieder aufzuladen oder ist das unmöglich?
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