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Irre schnell: M2-MacBook Air im Browser uneinholbar

Der neue M2-Chip im MacBook Air und MacBook Pro 2022 hält den Druck auf die Intel- und AMD-Konkurrenz hoch: Benchmarks zeigten bereits vor Wochen die bemerkenswerte Leistungssteigerung trotz fortgesetzter Nutzung eines 5nm-Prozesses. Auch im Web ist das MacBook Air unglaublich schnell unterwegs, wie neue Tests zeigen.

Der M2 ist eine beeindruckende Weiterentwicklung der M1-Chips, dieses Fazit lässt sich ohne Einschränkung ziehen. Obwohl Apple gezwungen war, erneut einen 5nm-Prouzess zu nutzen, gelang es, die Leistung im Vergleich zum M1 deutlich zu steigern, das zeigten bereits frühe Benchmarks, die den M2 mit dessen Vorgängern verglichen hatten, Apfelpage.de berichtete.

Wie groß die praktischen Auswirkungen dieser Beschleunigungen sind, ist immer schwer zu sagen, weshalb andere Testläufe herangezogen werden, um etwas greifbarere Einschätzungen zu erhalten. So wird etwa gern die Performance im Webbrowser gemessen.

Der M2 ist irre schnell

Der Entwickler David Heinemeier hat hierzu einige Tests mit Tacho 2.0 laufen lassen, ein von Apple entwickeltes Benchmark-Tool zur Performancemessung mit Safari.

Er erreichte hier Punktzahlen um 400, was ein Drittel mehr wäre als beim M1 und dem A15 im iPhone 13, im Vergleich zu einem Intel-Core i7 mit 2,4 GHz stieg die Performance um den Faktor 2,5.

MacWorld konnte diese Ergebnisse in weiten Teilen bestätigen. Die Safari Technology Preview kam sogar auf noch schnellere 420 Punkte.

Auch mit Chrome wurde der Test gemacht. Hier erzielte die Version 104 auf dem M1 Werte um 310 Punkte, mit dem MacBook Air und M2 kam sie auf 339 Punkte. Allerdings muss hierzu beachtet werden, dass Tacho speziell für die Nutzung von Safari optimiert und an dessen Eigenheiten angepasst wurde. Ob Chrome tatsächlich, wie von Google stets behauptet, der aller schnellste Browser auf allen Plattformen ist, muss daher weiter offen bleiben.

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Roman van Genabith
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3 Kommentare zu dem Artikel "Irre schnell: M2-MacBook Air im Browser uneinholbar"

  1. Thorsten 6. August 2022 um 17:28 Uhr ·
    Darf nur nicht zu warm werden 😉.
    iLike 1
    • jar 6. August 2022 um 17:58 Uhr ·
      Wird er nicht, vor allem nicht im Browser
      iLike 5
  2. Jens 6. August 2022 um 19:21 Uhr ·
    Ich bim im diesem Jahr von einem MBP Retina mit 16GB RAM von 2014 auf einen MBP M1 Max mit 64 GB RAM ,gestiegen. Hauptsächlich mache ich Musik. Grundsätzlich gibt es einen deutlichen Leistungszuwachs. Allerdings merkt man den nur im native Mode (nicht Rosetta) deutlich. Andererseits gibt es immer noch viele Programme und plugins, die auch nach fast zwei Jahren nicht für den M1 optimiert sind. Teilweise sind diese z.B. nicht multicore fähig. Ich halte die Diskussion um die Geschwindigkeit zum großen Teil für pures Marketing – Geschwätz. Der Hype generiert eine Erwartungshaltung, die in der Praxis so nicht eintrifft.
    iLike 18

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