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iPhone 11 und iPhone 9: So wirkt sich der Corona-Virus auf die Fertigung aus

Labor - Symbolbild

Der Corona-Virus sorgt weiter für Unsicherheiten in den asiatischen Lieferketten. Während chinesische Behörden sich in beruhigender Rhetorik üben, sprechen andere Beobachter in deutlicheren Worten von drohenden Lieferverzögerungen und einer verringerten Produktionskapazität vieler wichtiger Standorte.

In China zeitigt der Corona-Virus immer weitere Auswirkungen auf die Produktionsketten. Die Nachrichten über Unterbrechungen im Fertigungsprozess vieler Branchen sind Gift für die chinesische Wirtschaft, daher versuchen sich die chinesischen Behörden in Beschwichtigungstaktik. So widersprachen sie etwa einer früheren Schilderung, wonach Foxconn in Absprache mit der Regierung seine Mitarbeiter angewiesen habe, heute noch nicht zur Arbeit zu erscheinen, Apfelpage.de berichtete. Ein entsprechendes Memo war an die Mitarbeiter im Foxconn-Werk Shenzhen ausgegangen. Agenturen meldeten nun indes, dass in Shenzhen noch abschließende Checks laufen und eine Entscheidung über die Wiederaufnahme der Fertigung noch ausstehe. Unterdessen sollen bereits zehntausende Beschäftigte in den Großraum Shenzhen zurückgekehrt sein und darauf warten, die Arbeit wieder aufnehmen zu dürfen. Sobald dies geschieht, werden im Produktionsbetrieb aber besondere Sicherheitsmaßnahmen nötig sein, die Beschäftigten werden etwa Masken tragen und sich häufigeren Desinfektionsprozeduren unterwerfen müssen.

Weitere Beeinträchtigungen wahrscheinlich

Asiatische Wirtschaftsanalysten rechnen so oder so mit weiter andauernden Störungen des Produktionsprozesses. Auch sorge das Risiko einer Ansteckung außerhalb der Fabriken dafür, dass diese derzeit für einen Wiederstart der Fertigung im Grunde nicht geeignet sind.

iPhone 9-Start in Gefahr?

Die Fabrikation in Zhengzhou ist laut Ming-Chi Kuo die wichtigste Variable in der Fertigung des iPhone 11. Aber auch das neue iPhone 9 wird hier wohl zu großen Teilen gefertigt werden, gestern berichteten wir über neueste Spekulationen zum Preis des Budget-iPhones. Dieses Modell wird indes auch von Pegatron in einem Werk in Kushan gebaut, Pegatron hatte seine Fertigung bereits zuvor wiederaufgenommen. Die Fabrik in Shenzhen werde auf die Fertigung der neuen Top-Modelle von 2020 vorbereitet, hier wird sich ein verlängerter Zwangsstopp also weniger gravierend auswirken. Wenn Foxconn allerdings eine zweite Woche Untätigkeit in seinen wichtigsten Fabriken anschließen muss, worauf aktuell vieles hindeutet, wird der Endkunde die Auswirkungen spüren, so die Einschätzung der Analysten.

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Roman van Genabith
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10 Kommentare zu dem Artikel "iPhone 11 und iPhone 9: So wirkt sich der Corona-Virus auf die Fertigung aus"

  1. Jan Tenner 10. Februar 2020 um 07:30 Uhr ·
    Wenn Profit wichtiger ist als die Menschen, die ihn erwirtschaften. Mehr Hu***sohn-Mentalität geht nicht.
    iLike 3
  2. Jan Tenner 10. Februar 2020 um 07:34 Uhr ·
    Korrektur: Profit und Oroduktgeilheit. 😉
    iLike 1
    • dgerber 10. Februar 2020 um 08:43 Uhr ·
      ❓🧐
      iLike 1
  3. Jan 10. Februar 2020 um 10:29 Uhr ·
    Schlagzeilen, wie man sie sonst nur von der BILD kennt, inhaltlich wie satzbautechnisch 😭
    iLike 3
    • Jan 10. Februar 2020 um 10:30 Uhr ·
      Und: mehr Platz wird von Werbung eingenommen als vom Text. Schaut ihr euch eigentlich ab und zu mal eure eigene Seite an?
      iLike 2
      • Roman van Genabith 10. Februar 2020 um 10:31 Uhr ·
        Unsere App ist werbefrei
        iLike 2
      • Dani H. 10. Februar 2020 um 11:11 Uhr ·
        Die Werbung kann man in denn Einstellungen abschalten…
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  4. miami1992 10. Februar 2020 um 13:47 Uhr ·
    ist das denn nicht klasse. dann gibt es demnächst das Iphone 11 und 9 in der „corona edition“. die viren bleiben auf oberflächen bis zu 9 tagen aktiv nur so ein gedanke
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  5. Apple_ anonymous 13. Februar 2020 um 20:32 Uhr ·
    Geht echt gar nicht Apfelpage, ich verstehe das Ihr über die Lage wie alle anderen Medien berichten wollt, nur ist es der 1000. Artikel von euch darüber und in Grunde genommen geht es nur um ein 1. Welt Problem, scheint keinen zu interessieren, dass „der Pünktliche Start eines iPhones“ am Ende eventuell Menschenleben fordert …
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    • Roman van Genabith 13. Februar 2020 um 20:32 Uhr ·
      Tja…. :(es wird auch längst noch nicht der letzte Artikel zum Thema gewesen sein. geht nun mal nicht anders.
      iLike 0

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