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Wie lange war der Facetime-Bug bei Apple bekannt? New Yorker Generalstaatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf

Sicherheit - Symbolbild

Nach einer ersten privaten Klage aus Texas ermittelt nun auch die Staatsanwaltschaft von New York gegen Apple aufgrund der Lücke in den Gruppenanrufen von Facetime. Geklärt werden soll die Frage, ob man bei Apple schnell genug auf den Bug reagiert hat.

Die Sicherheitslücke in den Gruppenanrufen von Facetime wird für Apple mehr und mehr zum peinlichen Ärgernis. Ein Bug hatte dafür gesorgt, dass es mit ein wenig Raffinesse möglich war, auf das Mikrofon und auch die Kamera eines anderen iPhones zuzugreifen, ohne dass ein aktiver Anruf angezeigt wurde, wie wir zuvor berichteten. Diese doch recht gravierende Lücke kann freilich schon seit einigen Tagen nicht mehr ausgenutzt werden, da Apple die Gruppenanrufe in Facetime zeitweilig deaktiviert hat. Doch Apple spürt bereits die Folgen dieser Schwachstelle. Eine erste Klage, geführt von einem Anwalt aus Texas, ist bereits erhoben worden, wie wir Gestern berichteten. Doch es droht noch weiteres Ungemach.

New Yorker Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein

Die Staatsanwaltschaft des Staates New York möchte prüfen, ob man bei Apple mit der nötigen Umsicht und Sorgfalt auf die Lücke in Facetime reagiert hat, das berichtet der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg. Die Generalstaatsanwältin Letitia James wird sich in ihrer Ermittlung auf die Frage konzentrieren, ob Apple möglicherweise zu spät auf die Lücke in Facetime reagiert hat. Hierfür muss geklärt werden, wie lange das Problem in Cupertino bekannt war. Bereits kurz nachdem die Lücke bekannt geworden war, kam bereits der Vorwurf auf, Apple habe schon länger Kenntnis davon gehabt.

Diese Schwachstelle hat die Privatsphäre von Millionen New Yorkern gefährdet, die im Laufe der Jahre auf die Marke Apple vertraut haben, erklärte die Vertreterin des Staates. Apples Pressestelle hat sich zu dem Vorgang bislang nicht geäußert.

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Roman van Genabith
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4 Kommentare zu dem Artikel "Wie lange war der Facetime-Bug bei Apple bekannt? New Yorker Generalstaatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf"

  1. Tom 31. Januar 2019 um 13:51 Uhr ·
    Für eine Lücke die nur „relativ“ kurz offen war wird ein Faß aufgemacht. Über Spectre und Meltdown (ging seit ca. 2006) kräht kein Hahn mehr. Entgeht mir bei meiner Betrachtung ein Detail?
    iLike 6
    • iWhat 31. Januar 2019 um 15:48 Uhr ·
      Noch ist ja nicht klar, wie lange der Bit schon existiert. Das ist das entscheidende Detail.
      iLike 1
    • MarcelFox 31. Januar 2019 um 17:22 Uhr ·
      Naja nicht jeder kann durch geschicktes manipulieren des Caches im Prozessor teile des Atbeitsspeichers auslesen. Für Meltdown und Spectre wird ziehmlich viel Wissen über den Aufbau und die Arbeitsweise der betroffenen Prozessoren benötigt. Zusätzlich braucht man tiefergehendes Wissen in der Hardwareprogrammierung und über Betriebssysteme. Einen FaceTime-Anruf kann halt jeder mal eben machen. Doppelt so peinlich für Apple ist halt, dass sie mit der Sicherheit von iOS werben. :/
      iLike 2
  2. Peter Nagl 31. Januar 2019 um 14:59 Uhr ·
    Und was ist mit NSA, Facebook, Google usw.?
    iLike 3

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