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Über iMessage-Lücke: Mehrere Journalisten in staatlichem Auftrag ausgespäht

Sicherheit - Symbolbild

Eine Lücke in iMessage wurde ausgenutzt, um eine Reihe von Journalisten auszuspähen und dies offenbar in staatlichem Auftrag, das ergeben Nachforschungen von Sicherheitsexperten und Medienvertretern. Die Betroffenen konnten die Spionage wohl nicht bemerken.

Eine Lücke in iMessage wurde offenbar einer Reihe von Journalisten zum Verhängnis: Ungefähr ein Dutzend Reporter des Nachrichtensenders Al Jazeera sind über ihre iPhones ausspioniert worden, wie zuletzt britische Zeitungen berichten. Die bewusste Lücke in iMessage blieb für mehr als ein Jahr ungepatcht.

Die Angreifer nutzten mutmaßlich einen Zero-Click-Angriff, darunter versteht man die Ausnutzung einer Sicherheitslücke, ohne hierfür eine Aktion des Ziels zu benötigen. Die Betroffenen mussten die infizierten iMessage-Nachrichten lediglich empfangen, um ihre iPhones mit Malware zu infizieren.

Spionage in staatlichem AuftragCitizen Lab. Einer der betroffenen Journalisten hatte sich an die Experten dort gewandt, nachdem er einen Verdacht dahingehend hatte, dass sein iPhone kompromittiert worden sein könnte.

Wie es heißt, sei wohl hauptsächlich iOS 13 in seinen verschiedenen Versionen für die Lücke anfällig, iOS 14 ist offenbar sicher.
Dies ist nicht der erste Vorfall, bei dem Staaten im arabischen Raum mit Spionageangriffen gegen Medienvertreter in Verbindung gebracht wurden, die ein iPhone nutzen.

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Roman van Genabith
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2 Kommentare zu dem Artikel "Über iMessage-Lücke: Mehrere Journalisten in staatlichem Auftrag ausgespäht"

  1. Riva 21. Dezember 2020 um 18:18 Uhr ·
    War das die Lücke mit der MBS den Bezos kompromittierte?
    iLike 0
  2. Radi 21. Dezember 2020 um 19:09 Uhr ·
    Beware of Germany
    iLike 0

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