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Neue AGB: Apple Music und Co. dürfen teurer werden

Geldscheine und Münzen - Symbolbild

Einige haben es heute vielleicht schon gesehen: Apple lässt sich wieder einmal eine Änderung seiner AGB für den App Store genehmigen. Diese erlauben es Apple in Zukunft auch, angekündigte Preiserhöhungen für Abos einzuführen, die durch gestiegene Lizenzkosten anfallen.

Apple-Nutzer werden heute eventuell schon eine Abfrage im App Store bemerkt haben. Diese erscheint derzeit, wenn Apps neu gekauft oder geladen beziehungsweise Updates installiert werden sollen. Nur nach der Zustimmung zu den geänderten AGB sind diese Aktionen möglich.

Dabei ist Apple umkomfortabler als andere Dienste, wenn die ihre AGB ändern. Denn häufig fassen sie die entscheidenden Änderungen zusammen oder markieren sie, nicht so Apple.

Vorbereitung auf höhere Preise

Hier wird nur der gesamte Text präsentiert, den sich kein Durchschnittsnutzer komplett anschauen wird, dabei wird eine nicht uninteressante Neuerung eingeführt. Apple behält sich in den neuen AGB vor, die eigenen kostenpflichtigen Angebote teurer zu machen. Konkret darf der Preis proportional steigen, proportional zu gestiegenen eigenen Kosten, etwa für Lizenzen an den bereitgestellten Inhalten.
Immerhin, Apple will die Nutzer über Preiserhöhungen informieren. Konkret schreibt man hierzu:

Wir werden Sie informieren, wenn sich der Preis eines kostenpflichtigen Abonnements erhöht und holen, soweit erforderlich, Ihre Zustimmung zur Fortführung ein. Sollten die Kosten für die Lizenzierung von Inhalten im Zusammenhang einem kostenpflichtigen Abonnement, das von Apple als Provider der Inhalte angeboten wird (ein „kostenpflichtiges Abonnement von Apple“) steigen, können wir den Abonnementpreis proportional erhöhen, wobei wir jede ausgleichende Senkung der anderen Kostenelemente bei der Bereitstellung dieses kostenpflichtigen Abonnements von Apple berücksichtigen;

Interessant dabei ist, dass derzeit offenbar nur Nutzer in Deutschland den neuen Bedingungen zustimmen müssen.

Der Hintergrund ist nicht ganz klar, denkbar sind Deutschland-spezifische Eigenheiten verschiedener Lizenzverträge oder für die nähere Zukunft erwartete Änderungen zum Nachteil Apples. In der Vergangenheit hatte Apple unter anderem Hörbücher großmaßstäblich aus dem Katalog von Apple Music geworfen, auch gegen den Willen der Verlage.

In einer weiteren Meldung haben wir auf eine aktuelle Rabattaktion für Apple Music aufmerksam gemacht.

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Roman van Genabith
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5 Kommentare zu dem Artikel "Neue AGB: Apple Music und Co. dürfen teurer werden"

  1. Tottie65 23. Dezember 2021 um 22:17 Uhr ·
    Dann gehen wir halt zu Spotify 💪🤪
    iLike 10
    • Onkel Sam 25. Dezember 2021 um 00:54 Uhr ·
      Clever … und Spotify wird nicht irgendwann ebenso teurer?
      iLike 5
  2. ApfelTom 23. Dezember 2021 um 23:34 Uhr ·
    Gut das man viele lifetime Lizenzen mitlerweile außerhalb bekommt die App nutzen zu können… schade wenn es Apple Dienste dann betrifft … das reichste/wertvollste Unternehmen welches Steuerlöcher nutzt erhöht die Preise … irgendwie klingt das sureal … aber so lange wir alle bereit sind das zu zahlen … was Willste machen … danke fürs zusammenfassen 🖖🏻👍🏻
    iLike 4
    • Deformator 24. Dezember 2021 um 09:46 Uhr ·
      Die Kunden entscheiden es. Auch wenn es wenig Alternativen gibt – Wenn die Masse nicht einverstanden ist, und Kündigt, wird sich auch Apple bewegen. Wir als Kunden haben es in der Hand! Einfach träge jammern und laufen lassen bewirkt nur, dass die Unternehmen fetter werden. Just my 2 cents..
      iLike 4
  3. TommiW 25. Dezember 2021 um 21:23 Uhr ·
    @ApfelTom: Was sind denn lifetime Lizenzen? Die sogenannten lebenslangen Lizenzen für die Apps die ich bisher „gekauft“ habe, waren nach spätestens 3 Jahren dann in Abos umgewandelt worden oder bekamen keine Updates mehr. Und warum sollte ein reiches Unternehmen nicht die Preise erhöhen dürfen, wenn die Kosten steigen? Das machen die „armen“ Unternehmen wie Spotify und Netflix doch auch fast jedes Jahr.
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