Kommentar: Die Apple Pay-Strategie der Sparkasse: „Ganz normal (peinlich)“

Apple Pay Ganz normal Sparkasse

Es ist endlich soweit. Die Sparkasse in ihrer Rolle als Finanzurgestein der bargeldliebenden Deutschen hat Apple Pay an die Kreditkartenkunden freigegeben. Mit dieser ‚Weltneuheit’ wird jetzt geprahlt. Und mir rollt es die Zehennägel bis zur Nase hoch.

In diesem Kommentar gehe ich näher auf die Strategie und Außenkommunikation der Sparkassen ein. Es handelt sich um keine Bewertung der grundlegenden Verfügbarkeit von Apple Pay bei den Bankverbänden.

Den Hype verschlafen und stolz darauf

Ich kann mich noch gut erinnern, als der mobile Bezahldienst aus Cupertino nach jahrelanger Wartezeit schließlich auch für das konservative Deutschland angekündigt wurde. Zu dieser Zeit war gefühlt jedes Industrieland mit einer ähnlichen wirtschaftlichen Bedeutung wie die Bundesrepublik bereits längst an Bord der ‚MS Apple Pay‘.

Zum Start im Dezember 2018 war neben Direktbanken wie der comdirect oder Fintech-Startups wie N26 auch die Deutsche Bank als nennenswerte Universalbank und größtes Kreditinstitut (gemessen an der Bilanzsumme) dabei.
Dennoch sind die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen im deutschen Bankenwesen nicht zu vernachlässigen, da sie durch ihre enorme Filialpräsenz (vor allem in ländlichen Regionen) eine mehr als solide Kundenbasis vorweisen können.

Somit wurden die Stimmen laut, wann die genannten Bankenverbände bei Apple Pay dabei sein würden.
Auf etliche Nachfragen hin, hieß es, dass man an einer Implementierung grundsätzlich nicht interessiert sei bzw. die technischen Anforderungen aktuell getestet werden müssten. Es ging sogar soweit, dass eine offizielle Forderung an Apple gerichtet wurde, die NFC-Schnittstelle freizugeben, um den Kunden mit Insellösungen wie Kwitt zahlen lassen zu können.

Dass dieser lachhafte Beweis der deutschen Überheblichkeit (z. B. auch im Automotive-Sektor vorzufinden) keinerlei Beachtung seitens Apple fand und von der Internet-Community regelrecht in der Luft zerrissen wurde, muss wohl nicht erwähnt werden.

Kein Schritt vor und einer zurück

Nach langem Hin und Her scheinen die Sparkassen und VR-Banken allerdings erkannt zu haben, dass ihre Digitalisierungsstrategie in Verbindung mit der lausigen IT-Infrastruktur dem angebissenen Apfel nicht ansatzweise gewachsen sind.
Die Forderungen nach Apple Pay bestanden weiter und die Erfolgszahlen der Konkurrenten stimmten das Management vermutlich nachdenklich.

Die Folge: Apple Pay wurde bei beiden Bankenverbänden für das Jahr 2019 angekündigt.

Inzwischen haben die Volks- und Raiffeisenbanken ihr Release auf 2020 verschoben. Zunächst wurde die fehlende Zertifizierung durch Apple als Grund genannt, nun seien es angeblich technische Schwierigkeiten. Wie auch immer… Die Sparkassen haben es zumindest geschafft und Apple Pay zur Verfügung gestellt.

Marketing-Versagen in höchstem Maß

So wird die Marketingschraube nun mächtig aufgedreht. Jegliche Gegenwehr in Richtung Apple wurde abgelegt und es wird nun kein weiteres Kontra mehr gewagt. Ganz im Gegenteil: Die digitale Bezahlmöglichkeit von Apple wird als größter Kundenmehrwert und radikalste Technologieneuheit aller Zeiten gefeiert. Im jüngsten Sparkassen-Spot und den aktuellen Werbeplakaten wird das sehr deutlich:
Apple Pay für den rot-weißen Bankenverbund: „Ganz normal“.
Apple Pay für den Kunden als Bezahlmethode: „Ganz normal“.

Als hätte es nie etwas anderes gegeben.

Im Werbespot sorgen flapsige Sprüche, unzusammenhängende Szenen, die mit der Technologie rein gar nichts zu tun haben und ein… ähh Pinguin für ein seltsames Ambiente. Der (hoffentlich etwas selbstironisch genommene) Spruch „Ich veredle die Produktszene“ und das Schlussbild „Sparkasse mit Apple Pay? Ganz normal.“ sprengen das Fremdscham-Level dann endgültig.

Mir ist klar, dass der Spot ggf. junge Leute ansprechen soll und sich die Bank dabei nicht ganz ernst nimmt. Trotzdem ist das im Hinblick auf das Zurückrudern der „Uns kann keiner – nicht mal Apple“-Strategie mehr als peinlich.

Das machen die zahlreichen YouTube-Tutorials zur Einrichtung und Verwendung in Form von visualisierten PowerPoint-Präsentationen auch nicht besser. Diese kommen aber anscheinend von Apple selbst (danke für den Hinweis).

Fail again – fail better?

Halten wir fest:

Für mich ist das alles ein weiterer Beweis, dass man aus der anfänglichen Shitstorm-Klatsche der vergangenen Monate nichts – aber auch gar nichts – gelernt hat. Die zuvor angesprochene Überheblichkeit bleibt weiter bestehen, die anscheinende Unfehlbarkeit und Kundennähe wird im Marketing durchgekaut wie ein zäher Kaugummi.

Nach außen möchte man möglichst fresh, jung und kundenzentriert wirken. Im Hintergrund zeigen sich Schwächen in der App-Programmierung, der Nutzerfreundlichkeit von Diensten und den veralteten Prozessen sowie Infrastrukturen. Dass sich die deutsche Privatbankenszene so ihr eigenes Grab schaufelt und keinen Deut gegen die bekannten Direktbanken und Fintech-Startups ausrichten kann, scheint gekonnt überspielt zu werden. Intern ist man sich der Bedrohung hoffentlich bewusst. Die Deutsche Bank zeigt eindrücklich, was alles schiefgehen kann und wie viel auf dem Spiel steht.

Ich bin gespannt, wie sich dieses Dilemma entwickelt, wenn die ersten Nutzerberichte und Geschäftszahlen der Sparkassen einzusehen sind. Auch wie es nach der Anbindung der VR-Banken und Girokartenkunden weitergeht, bleibt abzuwarten.

Wie steht Ihr zur Strategie der Sparkassen und VR-Banken?

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Valentin Heisler
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80 Kommentare zu dem Artikel "Kommentar: Die Apple Pay-Strategie der Sparkasse: „Ganz normal (peinlich)“"

  1. Cincinpif 22. Dezember 2019 um 19:56 Uhr ·
    Nach über 30 Jahren bei der Sparkasse war ich es leid und bin zusammen mit meiner Frau zu einer Direktbank (Ing Diba) gewechselt und mehr als zufrieden, selbst wenn die Sparkasse jetzt endlich wach wird, sehe ich keinen Grund wieder zurückzukommen! Die Kunden die die Sparkasse verliert, sieht sie wohl nie mehr wieder!
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    • Skynet 22. Dezember 2019 um 20:03 Uhr ·
      Ich kenne genug Leute, die von den Direktbanken wieder zurück zu der Filiale Bank gegangen sind unter anderem auch zu der Sparkasse, weil Sie diese unhaltbaren Hotline und so weiter Zustände nicht mehr ertragen konnten. Nein danke. Ich hab die Schnauze voll von N26, Fidor und dem ganzen anderen Mist.
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    • Loftus Cheek 22. Dezember 2019 um 21:19 Uhr ·
      Bin mal gespannt, wenn mal irgendwas nicht funktioniert und du Service benötigst. Dann bist du ganz schnell wieder bei der Sparkasse
      iLike 15
      • stephschad 22. Dezember 2019 um 21:34 Uhr ·
        Wie super der Service der Sparkassen bezüglich der Zahlungsverkehrsstörung Anfang Dezember war, haben vielleicht einige miterleben dürfen.
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      • Loftus Cheek 22. Dezember 2019 um 22:01 Uhr ·
        Jeder hat mal Störungen. Und das Problem wurde gelöst. Schon mal gemerkt, wie viele iOS Updates es dieses Jahr gab? Jeder macht Fehler. Wichtig ist, wie man darauf reagiert. Und da sind die IT-Dienstleister der Sparkassen super professionell!
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      • Tommes 22. Dezember 2019 um 22:07 Uhr ·
        Jedes Institut hatte große Störungen in den letzten Jahren. Ich erinnere nur daran, dass vor einer Weile auch das gesamte Online- und SB-Netz von Commerzbank und Deutscher Bank ein komplettes Wochenende nicht gingen. Aber sobald sowas bei Sparkassen oder VR vorkommt, ist es ein Weltuntergang und natürlich nur auf die Unfähigkeit zurück zu führen und nicht auf ein bundesweites Netz zwischen hunderten einzelner Unternehmen, was eben auch mal störungsanfällig sein kann. Wie oft aber Netze von Telekom, Unitymedia, Bahn, etc. stillstehen, ist da natürlich nicht ganz so schlimm…
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      • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 22:07 Uhr ·
        Warum sollte ich, wenn das Homebanking bei der Sparkasse mal nicht funktioniert, nützt es mir auch nichts direkt ne Filiale vor Ort zu haben, die können mir dann auch nicht helfen! Im übrigen ist die ING ja kein Neuling am Markt und keine kleine Bank, da arbeiten auch keine Anfänger!
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      • Loftus Cheek 22. Dezember 2019 um 22:18 Uhr ·
        Ehm naja wenn man als Bank noch Tan Listen nutzt, würde ich sagen, dass da doch Anfänger arbeiten…
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      • Skynet 24. Dezember 2019 um 11:23 Uhr ·
        Die ING hat meiner Meinung nach von der online Betreuung her überhaupt keine Ahnung. Du rufst dreimal wegen dem gleichen Problem an und bekommst drei verschiedene Antworten. Grausam. Wenn man zum Beispiel mal Überweisung ins nicht EU Ausland tätigen. Wissen die überhaupt nicht wie man das macht. Rufe ich die Sparkasse an, bekomme ich einen Rückruf von der Fachabteilung und alles läuft. Da sitzen wirklich kompetent ausgebildete Leute. Es mag ja sein das die die in gereicht aber es ist einfach keine richtig gute Bank
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      • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 22:18 Uhr ·
        Zudem sagst du ja selbst, jeder hat mal Störungen! Klassisches Eigentor! ;-) Im übrigen geht es hier ja nicht um die Netzwerkfähigkeiten der Banken und ihrer Servicetechniker, sondern eher um das angestaubte Image der Sparkasse!
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      • Tommes 22. Dezember 2019 um 22:26 Uhr ·
        Die Sparkassen betreiben die, durch mehrere Tests und Bewertungen bestätigt, beste und modernste Banking App in Deutschland und sind mindestens genauso digitalisiert, wie die meisten Online-Banken. Das Image ist nur leider, dass heute noch ein Bild existiert, das schon seit 15 Jahren nicht mehr aktuell ist. Wenn ein Image die Realität wiedergeben würde, wäre so mancher VW oder Audi nicht premium, sondern altbacken…
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      • Skynet 24. Dezember 2019 um 11:19 Uhr ·
        Sehe ich genauso. Wie gesagt ich habe noch ein 26 ING und Fido auf meinem Telefon installiert. Und wenn ich mir diese Apps angucke inklusive der Dienstleistung die sie anbieten, sehe ich überhaupt nicht einen einzigen Grund, was die moderneren tollen Banken hier besser machen. Im Gegenteil schlecht programmierte Apps. Keine echten Kreditkarten. N26/Fidor/Ing tuen mit ihrem toll designten hippen Karten so, Als wäre das etwas besonderes. Nein ist es nicht man bekommt noch nicht mal eine richtige Kreditkarte bei Ihnen. Es sind alles Debit Karten, die mehr oder weniger konfus vom Konto aus direkt abgerechnet werden. Es fängt schon bei Auslandsurlaub mit Leihwagen an, dort werden diese Karten teilweise überhaupt nicht akzeptiert. Ich kann nur für mich sagen nein sind keine ernstzunehmenden Banken. Und wenn ich ein kostenloses Konto habe kann ich auch zur Commerzbank gehen oder zur Deutschen Bank. Sehe da keinerlei Vorteil.
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      • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 22:24 Uhr ·
        Das Thema TAN-Listen erledigt sich durch die neue Sicherheitsverordnung bei der ING ja jetzt automatisch und ich habe sie auch nicht genutzt, sondern einen alternativen QR-Code Scanner verwendet!
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      • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 22:40 Uhr ·
        Mag alles sein Tommes, ich habe auch nirgendwo in Abrede gestellt das die Sparkasse ihre Technik nicht im Griff hätte, darum ging es hier ja gar nicht. Fehlendes Apple Pay oder ein etwas angestaubtes Image wäre für mich auch kein Grund die Bank zu wechseln, da gibt es ganz andere Dinge die mich an der Sparkasse nerven (keine flexiblen Kredite, zu hohe Zinsen, zu hohe Gebühren, meinem Geschmack nach unübersichtliche Menüs usw.), zudem hatte ich oft genug Ärger mit meiner Sparkassen Filiale, die Lastschriften nicht durchgehen liessen, weil ich mal lausige 2 Tage lang mal 2-3 Euro über dem Limit war und inzwischen habe ich die Faxen einfach dick! So was ist einfach provinziell und lächerlich!
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      • Tommes 22. Dezember 2019 um 22:51 Uhr ·
        Dann warst du wirklich bei einer seeeeeeehr angestaubten Filiale oder es ist schon ziemlich lange her. Natürlich gibt es immer den persönlichen Geschmack, das ist halt die bekannte Chemie, die passt oder nicht, gerade in Sachen Gebühren und Dienstleistung, die man sich damit „kauft“. Aber in Sachen Flexible Kredite, Zinsen, etc. hat sich sehr viel verändert, hier kocht der Markt insgesamt mit dem gleichen Wasser und bietet oft sehr ähnliche Lösungen an. Und ohne dir zu nahe treten zu wollen: wenn ein Institut, egal ob Sparkasse, VR, Commerzbank, etc. Lastschriften nicht einlöst, hat das in der Regel konkrete Gründe, wie fehlendes regelmäßiges Einkommen, Bonität, Schufa.
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      • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 23:03 Uhr ·
        Fehlende Bonität oder unregelmässiges Einkommen waren es sicherlich nicht Tommes, sondern tatsächlich der Fall das ich für kurze Zeit mein Limit geringfügig überschritten hatte und das ist nicht nur einmal passiert (meiner Frau übrigens auch), aber egal ich werde wohl Stand jetzt (man soll ja nie nie sagen) nicht wieder zur Sparkasse zurückkehren, da wird mich keinerlei positive Sparkassen Argumentation zu bringen! Es hat natürlich auch was mit persönlichem Geschmack zu tun und meinen trifft die Sparkasse im Moment nun mal nicht! Einen flexiblen Rahmenkredit hat zu mindestens meine Filiale bisher auch nicht im Angebot gehabt! Man könnte ja fast meinen das dein Job davon anhängt, wenn die Sparkasse Kunden verliert so wie du sie verteidigst!?! Du bist nicht zufällig der Geschäftsführer meiner Sparkassenfiliale? Wenn ja mach mir mal ein anständiges Angebot, vielleicht lasse ich mich ja doch wieder umstimmen! ;-)
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      • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 23:11 Uhr ·
        Da ja alle Banken, die ING ist da keine Ausnahme, die Bonität eines Kunden prüfen und ich Problemlos Rahmen- und Dispokredite bekommen habe, scheint mit meiner Bonität alles in Ordnung zu sein, es gefällt mir aber einfach besser, im Internet per Mausklick innerhalb kurzer Zeit einen Kredit zu beantragen, als immer bei der Sparkassenfiliale betteln gehen zu müssen um eine lausige Dispoerhöhung zu bekommen! Bei meiner Sparkassenfiliale haben sie sich immer angestellt, als Gänge es um ihr eigenes Geld, auf so was habe ich keinen Bock mehr!
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      • Tommes 22. Dezember 2019 um 23:29 Uhr ·
        Ne ne, also bin schon bei einer Sparkasse als Filialleiter beschäftigt, aber Filialleiter deiner Sparkasse bin ich bestimmt nicht, wäre schon ein krasser Zufall 😊 mir geht es eher darum, dass es mich einfach ärgert, wenn solche Artikel mit einer ganz persönlichen Meinung dazu führen, dass 371 Institute ungerechtfertigt in einem schlechten Licht dastehen. Jeder darf natürlich eine eigene Meinung haben, aber negative Nachrede, die auf mangelnden Recherchen beruht, ärgert mich einfach. Das würde jeder genauso empfinden, wenn es um den eigenen Arbeitgeber geht. Natürlich ist keiner der Wettbewerber makellos, aber die Sparkassen sind so oft ungerechtfertigt die Bösen, nur weil sie eben stark am Markt präsent sind. Komm doch mal vorbei, vielleicht erlebst du mal eine richtig gute, zeitgemäße Beratung kennen 😊
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      • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 23:41 Uhr ·
        Unsachgemäße Kritik ist ärgerlich, da gebe ich dir uneingeschränkt recht tommes, da ich aber gerade eben erst die Bank gewechselt habe, werde ich jetzt sicherlich nicht direkt wieder zurückwechseln 🙈😉. Mir persönlich ist es wichtig das ich alle Bankingangelegenheiten auch übers Internet regeln kann, nicht nur Umsätze abrufen und Überweisungen tätigen, sondern auch Kredite per Mausklick beantragen und Kreditrahmen erhöhen oder erniedrigen ohne dafür was unterschreiben zu müssen und per Post wegzuschicken oder sogar persönlich vorstellig zu werden und das ist glaube ich im Moment nur bei diversen Direktbanken möglich, zumindestens gab es diese Möglichkeiten bei meiner Sparkassenfiliale bisher nicht! Ich empfinde es als lästig persönlich erscheinen zu müssen und Papierkram zu erledigen bevor ich etwas beantragen kann! 😖👎🏼
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      • Ermi 23. Dezember 2019 um 10:56 Uhr ·
        Hallo Tommes, schön das du für deinen Arbeitgeber kämpfst. Das darfst du gern auch weiter machen. Ich denke das alle Banken mit der Digitalisierung kämpfen. Ich bin seit Jahren weg von der Sparkasse wegen Überheblichkeit und fehlender Flexibilität, ich habe es nicht bereut. Das Argument bei einer Direktbank keinen Service zu haben, kann ich so nicht bestätigen. Meine Frau ist noch bei der Sparkasse wegen genau diesen Grund, wie so viele Renter. Aber mit Filialbetreuung hat es nicht viel zu tun, wenn man Menschen ohne Onlinekenntnisse nur um Automaten vor die Tür schick und für das ganze noch Gebühren will. Die Rentner werden irgendwann nicht mehr da sein – schauen wir mal wie es dann mit der Sparkasse ausschaut. Ich wünsche euch viel Glück und Zukunftssicherung Entscheidungen.
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      • Cinncinpif 22. Dezember 2019 um 23:21 Uhr ·
        Um hier keinen falschen Eindruck zu vermitteln, das hört sich jetzt an als wäre ich ständig Kredite am beantragen, so ist es natürlich nicht, aber ich finde es einfach praktischer mein komplettes Banking im Internet zu bewerkstelligen und dazu gehören nicht nur das abrufen von Umsätzen und das erstellen von Überweisungen, sondern auch die Möglichkeit Kredite zu beantragen, Kreditrahmen zu ändern, Wertpapiere zu ordern usw. und das ist leider bei der Sparkasse nicht möglich, das geht zur Zeit nur bei Direktbanken!
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      • Tommes 23. Dezember 2019 um 22:00 Uhr ·
        Will jetzt nicht vom Hundertsten ins Tausendste, aber bei der Sparkasse in der ich beschäftigt bin (und die IT sollte ziemlich großflächig die gleiche sein) geht das alles 🙈
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  2. Dünsch 22. Dezember 2019 um 19:57 Uhr ·
    Darkmode? Ganz normal.
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    • Peter 22. Dezember 2019 um 20:33 Uhr ·
      Die besten Apps kommen ohne Dark Mode aus. Vgl. WhatsApp, Gmail, Amazon, Signal, Threema, N26, ING und natürlich Facebook.
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    • MrDrache333 22. Dezember 2019 um 20:35 Uhr ·
      Meinst du den in dieser App? Ja, der ist gut, oder? Besonders abends. Alle sind schön du öl und dann kommt ApfelPage daher. Flutlicht an. Habe deswegen ein Kurzbefehl, wenn ich die App öffne: Ist es abends, dann wird stattdessen Safari geöffnet, alle Artikel als Liste herausgefiltert, mir angezeigt und der ausgewählte Artikel in der Reader-Darstellung in dunkel angezeigt. Wenn die es nicht selber hinbekommen muss man halt selber erfinderisch werden ;)
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  3. Luke 22. Dezember 2019 um 19:58 Uhr ·
    Ok, ich verstehe deinen Unmut, dass die Sparkasse den Start verschlafen hat, allerdings sind sie nun ja doch auch dabei- also am Ende alles gut? Kein Grund gleich alles zu zerrissen, finde ich. Der Werbespot z.B. ist in meinen Augen marketingtechnisch sehr gut umgesetzt und ein Schmankerl an all die Werbespots die es sonst so gibt (bin selbst in der Werbebranche tätig.). Was die Eigenlösung „Kwitt“ angeht.. ich benutze das selbst nicht, finde es aber sehr gut dass man sich nicht direkt dem Monopol ergibt sondern auch (leider vergebens) versucht hat eine deutsche Lösung (für eine nicht unerhebliche Zahl an Kunden im dt Raum) zu etablieren.
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    • Valentin Heisler 22. Dezember 2019 um 20:08 Uhr ·
      Hi Luke, danke für Dein Feedback. Leider hast Du den Kern der Kolumne nicht ganz verstanden. Bereits im Intro habe ich erwähnt, dass ich nicht die Einführung an sich bewerte. Ja, sie sind jetzt dabei. Fair enough. Ich gehe hier explizit auf den stumpfen Umgang mit den Kunden und die Strategie ein. Schöne Feiertage.
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      • Andreas 22. Dezember 2019 um 21:51 Uhr ·
        Geschäftliche Sparkassen MasterCards lassen sich weiterhin nicht in Apple Pay einbinden. So viel zum Thema Apple Pay für den Kunden als Bezahlmethode: „Ganz normal“. :(
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  4. Skynet 22. Dezember 2019 um 19:58 Uhr ·
    Grundsätzlich verstehe ich zwar was du meinst. Sie haben erst als Apple Pay aufgekommen ist abgelehnt. Ich muss allerdings auch dazu sagen, Sie sind ein Unternehmen und sie wollten gern ihre eigene Payment Geschichte. Ich finde aber man darf nicht vergessen, bei dieser Größen Ordnung ist eine Einführung grundsätzlich vielleicht auch erst mal abzuwarten, was ist ein Jahr in Bezug auf eine langfristige Zahlungsmethode. Und ich muss auch mal dazu sagen dass die so genannten tollen Fintech Banken mich alle extrem enttäuscht haben. Ich bin nach wie vor gerne bei der Sparkasse und ich wäre auch ohne Apple Pay dort geblieben. Einfach weil diese Bank funktioniert im Gegensatz zu einem Anne 26 oder anderen Gruseligen Kram. Ich habe sie alle ausprobiert, sie sind als Hauptkonto alle nicht zu gebrauchen. Bei den meisten bekommt man noch nicht mal eine Kreditkarte, die man bei einem Autoverleiher hinterlegen kann. Im Ausland teilweise eine absolute Katastrophe. Wenn man Pech hat steht man ohne einen Cent da. Also bitte, es sind moderne Werbespots. Ich will nicht der Verteidiger der Sparkasse sein, aber ich habe in das Gesamtkonstrukt 1000 mal mehr Vertrauen als in diese ganzen andern 08 15 Banken.
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  5. Torro 22. Dezember 2019 um 20:03 Uhr ·
    Sehr gut beobachtet und geschrieben! Bin nach 25 Jahren weg von dem verstaubten Laden mit den Mahagoni Möbeln (die ich natürlich mitbezahlt habe 🤦, aber egal!) bin bei einer Online Bank mit einem super Telefon Support gelandet und mir fehlt nichts, aber wirklich gar nichts! „Persönliche“ Beratung bei der Sparks? Dass ich nicht lache! 😂
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  6. Apple 22. Dezember 2019 um 20:20 Uhr ·
    Ein Artikel ganz nach meiner Meinung. Wenn man mich fragt, haben nicht nur die Banken verschlafen, sondern das ganze Land liegt noch gemütlich im Bett, während alle anderen schon auf der Arbeit sind. Ganz egal um welches Thema es geht. Sei es, wie hier beschrieben, die Digitalisierung, die Automobilbranche, oder ganz klar die sch*** Politik (sorry für die Wortwahl). Dieses Land hat einfach in allem versagt, was nur geht, hält sich aber für den aller größten und mächtigsten. Einfach nur traurig was hier ab geht.
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  7. Cincinpif 22. Dezember 2019 um 20:25 Uhr ·
    Es ist ja nicht nur die verspätete Einführung von Apple Pay, alleine deswegen würde ich einer Bank nicht den Rücken kehren, das ist dieses ganze angestaubte Denken dieser Provinzfüsten, die sich allem neuen so lange es geht verschliessen! Das Homebankingmenü ist umkomfortabel und sieht aus wie zu DOS-Zeiten, die Apps sehen antiquiert aus, sind unübersichtlich und von flexiblen Rahmenkrediten, wie sie bei Direktbanken inzwischen üblich sind, hat man bei der Sparkasse auch noch nie was gehört, die unverschämt hohen Zinsen und Gebühren kann man noch nachvollziehen, das man ja die ganze Filialen unterhalten muss (die auch immer weniger werden), aber der Reiz ein großes Filialnetz zur Verfügung zu haben, wo man überall Bargeld abholen kann, wird mit den zunehmenden Möglichkeiten Bargeldlos zu bezahlen auch immer kleiner! Ich brauche keine persönlichen Ansprechpartner vor Ort, mich sieht die Sparkasse auf jeden Fall nicht mehr wieder!
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    • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 20:34 Uhr ·
      Wenn ich alleine sehe, wie einfach und schnell es geht, bei einer Direktbank wie der ING einen Dispo oder eine andere Art von Kredit zu beantragen, während man bei der Sparkasse dafür immer persönlich vor Ort regelrecht betteln gehen muss, frage ich mich echt warum ich dieser Provinzbank solange die Treue gehalten habe!?!?! Kann es im Nachhinein nicht nachvollziehen!
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  8. Rommie 22. Dezember 2019 um 20:34 Uhr ·
    Absolut d’accord. Bananen Republik Deutschland at its best.
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  9. fipiblitz 22. Dezember 2019 um 20:37 Uhr ·
    Bin heilfroh wieder von Boon zu meiner Sparkasse zurückgewechselt. Ich finde den Kommentar eher peinlich und nachtretend. Ich freue mich, dass der Sparkassentanker innerhalb eines Jahres den Kurs wechseln konnte,
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    • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 20:49 Uhr ·
      Welche Missetaten oder welch fehlender Service von Boon haben dich den dazu bewogen wieder zurück zu wechseln?
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  10. Tommes 22. Dezember 2019 um 21:07 Uhr ·
    Also ich muss sagen, dass in diesem Artikel eine subjektive Wahrnehmung mit eigener Emotion gepaart wurde und dabei ein ziemlicher Verriss herauskam. Interessant dabei ist, dass Apple selbst teilweise die Vorgaben für Werbemaßnahmen macht, damit eine bestimmte Art der Durchdringung und Kommunikation erfolgt. Das war wohl Teil der Übereinkunft von Apple und Sparkassen, unter welchen Bedingungen mehrere Millionen Kunden auf einen Schlag angebunden werden und so Apple riesige Anteile an Zahlungsgebühren in die Kasse spülen. Man sollte bedenken, dass Apple für die Öffnung seiner Schnittstelle hohe Bedingungen und Forderungen an Gebührenanteilen stellt und diesen Dienst nicht einfach jedem Institut kostenlos anbietet. Ich hätte mir hier genauere Recherchen gewünscht, weshalb nicht jeder sofort auf jeden Zug aufgesprungen ist. Der Hauptprofiteur von Apple Pay ist Apple, da er nun Millionen an Zahlungen abwickelt und mitverdient. Zum Glück kann man sagen, dass hier Synergien entstehen, aus denen jeder Beteiligte einen Vorteil mitnimmt. Und zum Marketing: wenn ein solch medial aufgebauschter Dienst bei einem Institut umgesetzt wird, würde keiner darauf verzichten, das auch nach außen zu kommunizieren. Und mit diesen Spots wird eben übermittelt, dass knapp 40 Mio Kunden in Deutschland einfach einen Dienst nutzen können, ohne großen Aufwand wie einen Kontowechsel betreiben zu müssen.
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    • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 21:15 Uhr ·
      Ich fand den Sparkassen-Spot eigentlich auch ganz witzig und gut gemacht, allerdings wird mich das nicht dazu bewegen wieder zurückzukehren, ich muss aber ehrlich zugeben, das die Sparkassen und VR Banken durchaus ihre Daseinsberechtigung haben und zwar für all diejenigen die auf persönliche Beratung und Vor Ort Service Wert legen! Es gibt ja auch Menschen die mit Homebanking und Co. überfordert sind, ältere Menschen z.B., für meine Großmutter wäre eine Direktbank sicherlich nicht machbar!
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      • Loftus Cheek 22. Dezember 2019 um 21:24 Uhr ·
        Deine Satz: ^dass ihre Digitalisierungsstrategie in Verbindung mit der lausigen IT-Infrastruktur dem angebissenen Apfel nicht ansatzweise gewachsen sind^….. wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die f…… halten. Lausige Infrastruktur. Du bist einfach nur ein Studentenbob der mit seinem MacBook einen unglaublich dummen Artikel geschrieben hat. Die Sparkassen mache seit Jahren die beste Werbung und haben eine der besten IT-Dienstleister mit hervorragender Infrastruktur! Also verschone uns mit deinem bescheuerten Artikel.
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      • Tommes 22. Dezember 2019 um 21:29 Uhr ·
        Gracias… mal eine fachliche Meinung zur S-Informatik
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      • Maximaus 22. Dezember 2019 um 21:32 Uhr ·
        Du hast Recht, Loftus Cheek. Lausiger Artikel eines Ahnungslosen, typisch Kinderblog.
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      • Torro 22. Dezember 2019 um 21:38 Uhr ·
        @Loftus Cheek, Tommes und Maximaus… ihr arbeitet bestimmt bei der Sparkasse 👌 😂!
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      • Loftus Cheek 22. Dezember 2019 um 21:55 Uhr ·
        Nope, jedoch 384 Sparkassen in einem Rechenzentrum zu betreiben ist eine enorme Herausforderung. Von Personen die für eine App arbeiten, die seit gefühlt 100 Jahren es nicht schafft eine vernünftige App bereitzustellen und dann das Wort peinlich verwendet, regt mich total auf!
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      • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 22:02 Uhr ·
        Lotus Cheek, du bist an die falsche Stelle geraten, so sieht es aus, als würdest du auf meinen Beitrag antworten!
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      • Loftus Cheek 22. Dezember 2019 um 22:19 Uhr ·
        Das liegt an der geilen App…. peinlich sage ich nur…
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      • Heinz 23. Dezember 2019 um 17:11 Uhr ·
        @Loftus Cheek Find es etwas lachhaft, wie du ständig auf der Einschätzung zur IT-Dienstleistung und der Recherche zum 2. video rumreitest. Hast doch selbst geschrieben, „jeder macht mal Fehler“. Aber dass es darum hier gar nicht geht, hast du nicht kapiert. Und direkt beleidigen kommtt da auch nicht gut.
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      • Heinz 23. Dezember 2019 um 17:13 Uhr ·
        Oder zB dass du die ganze Zeit die App kritisierst. Was hat eine App von einem kostenfreien Blog mit dem Artikel zu tun?
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    • Valentin Heisler 23. Dezember 2019 um 10:00 Uhr ·
      Hey Tommes, danke Dir für Deinen Kommentar. Natürlich geht es hier hauptsächlich um meine persönliche Einstellung. Es ist ein Meinungsbeitrag, der auf meinen subjektiven Eindrücken und gesammelten Erfahrungen sowie Berichten anderer fußt. Deine Kritik geht ja hauptsächlich in Richtung meiner für mich eingestaubt wirkenden Infrastruktur. Als Filialleiter einer Sparkasse hast Du bestimmt einen tieferen Einblick in die internen Prozesse und kannst davon sicherlich gut berichten. Ich erzähle aber aus Kundenperspektive. Doch geht diese Diskussion am eigentlichen Thema des Beitrages vorbei. Wie schon Anfangs erwähnt, geht es um die intransparente, überhebliche Kundenkommunikation und die grundsätzliche Strategie im Umgang mit anderen Diensten (wie in meinem Bsp. Apple Pay). Die Sparkasse sprach sich zu Beginn klar gegen Apple Pay aus und wollte auf die eigene Bezahlvariante setzen. Und das hat sich um 180° gedreht, worauf man jetzt mächtig stolz ist. Für mich ist das ein Grund, die Sparkassen zu kritisieren. Eine transparentere (oder weniger stringente) Kommunikation wäre hier schlicht und ergreifend besser gewesen. Ich würde mich freuen, wenn Du auch zu dieser Sache noch etwas sagen könntest, da es der Hauptkern meiner Aussage ist. Liebe Grüße
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  11. Maximaus 22. Dezember 2019 um 21:33 Uhr ·
    Du hast Recht, Loftus Cheek. Lausiger Artikel eines Ahnungslosen, typisch Kinderblog.
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  12. Ich 22. Dezember 2019 um 21:34 Uhr ·
    Also, erstens: Dieses so peinliche Tutorial-Video von der Sparkasse, welches hier verlinkt wurde zum Einrichten von Apple Pay mit Face ID ist nicht von der Sparkasse, sondern von Apple selbst. Auf https://www.apple.com/de/iphone/photography-how-to/ gibt es ca. 35 kurze Videos im gleichen Stil, die meiner Meinung nach schnell und leicht verständlich etwas erklären. Und zweitens: Als ich diesen Spot das erste mal gesehen habe, stand für mich fest, das so ein Unternehmen zwangsmäßig für etwas wirbt, auf das es eigentlich gar keine Lust hat und das ganze dann etwas lustlos, aber trotzdem mit Humor, an den Kunden (m/w/d) bringen will. Ich sehe das ganze eher lustig, mit gefällt der Spot sehr gut.
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    • Tommes 22. Dezember 2019 um 21:41 Uhr ·
      Wollte ich auch gerade schreiben, die Sparkassen bekommen auch hier Vorgaben, welche Videos zu nutzen sind. Wirklich ein suuuuuper recherchierter Artikel… 👍🏼
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  13. Torro 22. Dezember 2019 um 21:38 Uhr ·
    @Loftus Cheek, Tommes und Maximaus… ihr arbeitet bestimmt bei der Sparkasse 👌 😂!
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  14. DieDem 22. Dezember 2019 um 21:42 Uhr ·
    Der Spot ist von Apple, nicht von der Sparkasse. Peinlich
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  15. DieDem 22. Dezember 2019 um 21:43 Uhr ·
    Der Spot ist von Apple, nicht von der Sparkasse. Peinlich, Apfelpage
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  16. Loftus Cheek 22. Dezember 2019 um 22:01 Uhr ·
    Jeder hat mal Störungen. Und das Problem wurde gelöst. Schon mal gemerkt, wie viele iOS Updates es dieses Jahr gab? Jeder macht Fehler. Wichtig ist, wie man darauf reagiert. Und da sind die IT-Dienstleister der Sparkassen super professionell!
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  17. leo 22. Dezember 2019 um 22:01 Uhr ·
    Find die Werbung ned schlecht, nur des Motto „ganz normal“ ist doch sehr schlecht.
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  18. appletechnikblog 22. Dezember 2019 um 22:02 Uhr ·
    Kann meinem Redaktionskollegen nur beipflichten. Was sich insbesondere die Sparkasse hier leistet ist wirklich lächerlich – da passt man sich immerhin den ganzen Politstrategen in Deutschland an. Fand es es von Anfang an absurd, sich Apple Pay anschauen zu wollen. Machen die keine verdeckten Kundenbegragungen? Haben die keine Digitalisierungsexperten da? Wobei, Digitalisierung haben die Sparkassen mit ihren Windows 2000 Kisten eh schon verschlafen. Zudem zockt die Sparkasse gerne auch mal ihre Kunden mit Zinstricksereien ab. Da passt das aktuelle Marketing hervorragend rein
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    • Tommes 22. Dezember 2019 um 22:11 Uhr ·
      Oh, ein Kenner, wie es aussieht… nicht vergessen, dass die Sparkassen auch super langsame Automaten haben, das hat bestimmt auch mit Apple Pay zu tun… 🤦🏻‍♂️
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    • Skynet 23. Dezember 2019 um 08:57 Uhr ·
      Jetzt mal ehrlich glaubst du im Ernst, dass die so genannten anderen tollen modernen online Banken sich nicht ihr Geld irgendwo wieder rein holen. Und ich glaube auch kaum, dass die Sparkasse sich nicht angeschaut hat was mit Apple Pay passiert und ob es für Sie Sinn macht damit zu machen. Aber diese ganzen Schnellschüsse bringt wirklich nichts aus Unternehmenssicht. Sie ist ja jetzt nicht zehn Jahre nicht dabei gewesen sondern ein Jahr später am Start. Und was soll’s was ist ein Jahr? Ich hab auch überhaupt nicht den Eindruck, wenn ich hier in Berlin eine Filiale gehe, dass die Sparkasse von gestern ist ganz im Gegenteil. Wenn ich mit Anne 26 telefoniert habe, hatte ich das Gefühl, dass ich mit irgendeinem Callcenter telefoniere als wenn ich irgendwo eine fünf Euro Sache bestelle über Tele Shopping.
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  19. Tommes 22. Dezember 2019 um 23:32 Uhr ·
    Werden hier Kommentare gelöscht?!?
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    • DieDem 22. Dezember 2019 um 23:35 Uhr ·
      Ja, kritische
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    • DieDem 22. Dezember 2019 um 23:38 Uhr ·
      Ja
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    • Cincinpif 23. Dezember 2019 um 00:06 Uhr ·
      Ich glaube nicht, das liegt wohl an der App, auf der Webseite sind alle Beiträge noch einsehbar, aber in der App nicht mehr! Ist wahrscheinlich ein Bug, keine Zensur! ;-)
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  20. Thomas 22. Dezember 2019 um 23:36 Uhr ·
    Ein Freund arbeitet bei der Sparkasse und was er so mitbekommt: ja, die sind sich der Konkurrenz durch N26 und Co. bewusst und haben Schwierigkeiten ihre eigenen Mitarbeiter bei sich zu behalten. Die sind hilflos und versuchen einfach nur so viel wie möglich nachzumachen, ohne Sinn und Verstand. Nach außen kaschiert man das mit Werbespots wie oben, jung und locker…
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  21. Cincinpif 22. Dezember 2019 um 23:41 Uhr ·
    Unsachgemäße Kritik ist ärgerlich, da gebe ich dir uneingeschränkt recht tommes, da ich aber gerade eben erst die Bank gewechselt habe, werde ich jetzt sicherlich nicht direkt wieder zurückwechseln 🙈😉. Mir persönlich ist es wichtig das ich alle Bankingangelegenheiten auch übers Internet regeln kann, nicht nur Umsätze abrufen und Überweisungen tätigen, sondern auch Kredite per Mausklick beantragen und Kreditrahmen erhöhen oder erniedrigen ohne dafür was unterschreiben zu müssen und per Post wegzuschicken oder sogar persönlich vorstellig zu werden und das ist glaube ich im Moment nur bei diversen Direktbanken möglich, zumindestens gab es diese Möglichkeiten bei meiner Sparkassenfiliale bisher nicht! Ich empfinde es als lästig persönlich erscheinen zu müssen und Papierkram zu erledigen bevor ich etwas beantragen kann! 😖👎🏼
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    • Cincinpif 22. Dezember 2019 um 23:51 Uhr ·
      Hier sollte der Beitrag gar nicht landen! 🙈
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  22. Ich 23. Dezember 2019 um 09:57 Uhr ·
    Hier verschwinden Kommentare, die auf der Website immerhin noch zu sehen sind …
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  23. Ermi 23. Dezember 2019 um 10:57 Uhr ·
    Hallo Tommes, schön das du für deinen Arbeitgeber kämpfst. Das darfst du gern auch weiter machen. Ich denke das alle Banken mit der Digitalisierung kämpfen. Ich bin seit Jahren weg von der Sparkasse wegen Überheblichkeit und fehlender Flexibilität, ich habe es nicht bereut. Das Argument bei einer Direktbank keinen Service zu haben, kann ich so nicht bestätigen. Meine Frau ist noch bei der Sparkasse wegen genau diesen Grund, wie so viele Renter. Aber mit Filialbetreuung hat es nicht viel zu tun, wenn man Menschen ohne Onlinekenntnisse nur um Automaten vor die Tür schick und für das ganze noch Gebühren will. Die Rentner werden irgendwann nicht mehr da sein – schauen wir mal wie es dann mit der Sparkasse ausschaut. Ich wünsche euch viel Glück und Zukunftssicherung Entscheidungen.
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  24. BigALXXL 23. Dezember 2019 um 13:06 Uhr ·
    Selten so einen blöden Kommentar gelesen, Valentin. Für die wenigen Apple User bei den Sparkassen, die auch noch eine Kreditkarte besitzen, und die auch noch bereit sind damit zu zahlen, ist doch prima. Die werbung von Edeka ist auch nicht immer die lustigste. Die Sparkassen sorgen dafür, dass die gute alte girocard, die ja wohl am verbreitetsten ist in Deutschland, auf Smartphones zu kriegen, bei Android kein Problem, oder ?
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    • Valentin Heisler 27. Dezember 2019 um 09:59 Uhr ·
      Hi, danke für Deinen Kommentar und schade, dass Dir der Artikel nicht gefallen hat. Wie auch einige andere scheinst Du aber den Kern des Beitrages nicht vollends verstanden zu haben. Es ist mir an sich egal, dass es jetzt Apple Pay bei der Sparkasse gibt. Vielmehr freue ich mich sogar, dass die Technologie noch mehr Menschen zur Verfügung steht. Mein Problem bezieht sich auf die öffentliche PR- und Unternehmensstrategie in Bezug auf Dienste Dritter (wie eben Apple). Nicht zuletzt kritisiere ich die sich durch‘s gesamte Geschäftsmodell ziehende und nach außen kommunizierte ‚Unantastbarkeit‘. Aber diese nervt mich bei so einigen deutschen Unternehmen und Branchen, die momentan das ein oder andere gravierende Problem haben. Wäre schön, wenn Du also zur eigentlichen Kernaussage des Artikels noch Stellung beziehen könntest, um die „Blödheit“ zur validieren. Denn darauf konnte bisher noch keiner so richtig eingehen. Noch ein paar Worte zur Werbung, die Deiner Ansicht nach ja „egal“ sei. Es gibt nur weniges, was so wenig egal ist, wie die massenverfügbare Außenvermarktung eines Unternehmens; und das ist nunmal die Werbung! Es ist das Sprachrohr an die Kunden (Künftig wie bestehend) und den gesamten restlichen Markt. Nichts sollte so unterschätzt werden wie die Macht der Medien. Und in Bezug auf die Budgets wird das relativ deutlich, wie un-„egal“ Marketing bzw. Werbung ist. Wie lustig die Spots und Plakate nun sind, ist jedem selbst überlassen. Betrachtet man aber die in den vergangenen Monaten gefahrene Strategie und das einstige Verhältnis zu Apple Pay ist es für mich nicht authentisch. Liebe Grüße PS: Und keine Angst. Selbst der destruktivste Kommentar wird von mir nicht gelöscht, solange er kein Spam oder nicht unnötig beleidigend ist. Ich bin da eher schmerzbefreit. Einen guten Rutsch ;)
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  25. BigALXXL 23. Dezember 2019 um 13:09 Uhr ·
    Und wenn ich den Kommentar von Roman lese, dann hat scheinbar die Sparkasse einen besseren Start hingelegt als Coba und deuba zusammen. Die Werbung ist völlig egal!
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  26. Glückskeks 23. Dezember 2019 um 15:33 Uhr ·
    Nur zur Info: Sparkassen sind keine Privatbanken, sondern gemeinnützige öffentlich-rechtliche Universalbanken. Das ist ein wichtiger Unterschied. Trotzdem schaufeln die sich ihr eigenes Grab ;-)
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  27. BigALXXL 23. Dezember 2019 um 19:17 Uhr ·
    Gemeinnützig? Und das Grab schaufelt die EZB schon.
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  28. Robin 24. Dezember 2019 um 11:09 Uhr ·
    Kann da nur zustimmen. Zunächst einmal haben die Sparkassen mit Sicherheit einen großen Anteil daran, dass Apple Pay erst im Dezember 2018 gestartet ist. Apple Pay wurde ja 2014 in den USA eingeführt. Hätten die Sparkassen und VR da schon den Nutzen erkannt und interessiert gewesen, hätte Apple den Dienst auch eher nach Deutschland gebracht. Stattdessen diese Verweigerungshaltung. Dann nervt mich extrem dieser Hang zu schlechten Eigenentwicklungen. KWITT, Paydirekt, Geldkarte, Geldkarte kontaktlos…Alles Dinge die niemand nutzt, niemand wollte, schlecht umgesetzt sind und wahrscheinlich Millionen in der Entwicklung verschlungen haben. Ich bin froh das Apple die NFC Schnittstelle nicht öffnet….Sonst hätten wir nun nämlich Sparkassen Pay mit eigener App die man jedes mal öffnen muss. Dann diese unsägliche App. Sie ist absolut unübersichtlich, schlecht designed und Nutzer unfreundlich. Ich meine Kontowecker? Ernsthaft? Was ist denn so schwer an normalen Pushnachrichten bei gewissen Ereignissen? Also wer diese App ernsthaft gut findet, disqualifiziert sich eigentlich selbst für Diskussionen über Technik…denn er hat offensichtlich noch nie eine App verwendet. Zu den Gebühren braucht man eigentlich nicht viel sagen….die Spaßkassen sind nicht günstig. Trotzdem kostet die Kreditkarte extra, verlangt ein Auslandseinsatz Entgelt und es werden Gebühren für Bar Abhebungen verlangt. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Es ist halt immernoch die Insellösung Girocard die Hauptkarte bei den Sparkassen. Andere Banken sind da weiter. Das geht so weit, dass die Sparkassen Terminals an Händler ausgeben, die nur Girocard akzeptieren und das auch aktiv als Vorteil bewerben. Ich bin nun zur DKB gewechselt. Kostenloses Konto, kostenlose Kreditkarte, Girocard ist für den Notfall auch dabei, keine Auslandseinsatz Gebühr, kostenlos Bargeld an allen Automaten weltweit, nen Depot dabei, Apple Pay. Alles was man braucht. Die Filialen der Sparkasse hab ich in meiner gesamten Zeit als Kunde vielleicht 10 mal genutzt. Und das eigentlich nur zum Einzahlen von Kleingeld. Weiß wirklich nicht wer heutzutage noch regelmäßig in die Filiale laufen muss. Sehe da keinen Grund für. Und mein letzter Satz zur Innovationskraft der Sparkasse: Ich musste mein Onlinebanking damals schriftlich in einer Filiale beantragen. Anschließend hat es ne Woche gedauert bis es eröffnet wurde. Ich glaube mehr muss man da nicht sagen.
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    • Skynet 24. Dezember 2019 um 11:43 Uhr ·
      Also ich habe hier mehrere Banking Apps auf meinem Telefon. Was ist denn bitteschön an der Sparkassen App unübersichtlich? Sie hat im Gegensatz zu den anderen Banken wenigsten sinnvolle Kategorien. ING findest du übersichtlich? Ja die ist deswegen übersichtlich weil sie kann ja die Funktion beinhaltet und bei kleinsten Besonderheiten auf die Webseite verlinkt. N26, Kann man voll in die Tonne hauen. Verstecken die einfachsten Funktion unter irgendwelchen Hippen tollen neuen und erfundenen Funktionen. Ne Überweisung machen ist schon grauenhaft. Ganz im Ernst die Sparkasse hat die einzige ernstzunehmen der echte Banking App von diesen drei Banken.
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  29. Skynet 24. Dezember 2019 um 11:24 Uhr ·
    Die ING hat meiner Meinung nach von der online Betreuung her überhaupt keine Ahnung. Du rufst dreimal wegen dem gleichen Problem an und bekommst drei verschiedene Antworten. Grausam. Wenn man zum Beispiel mal Überweisung ins nicht EU Ausland tätigen. Wissen die überhaupt nicht wie man das macht. Rufe ich die Sparkasse an, bekomme ich einen Rückruf von der Fachabteilung und alles läuft. Da sitzen wirklich kompetent ausgebildete Leute. Es mag ja sein das die die in gereicht aber es ist einfach keine richtig gute Bank
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  30. BigALXXL 26. Dezember 2019 um 11:25 Uhr ·
    Liegt es an meiner iPhone App oder warum kann ich nicht mehr alle Kommentare lesen?
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  31. BigALXXL 26. Dezember 2019 um 11:28 Uhr ·
    Mein Kommentar von Montag war wohl zu kritisch, schade Valentin.
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  32. Ichbins 27. Dezember 2019 um 07:57 Uhr ·
    „Das die Sparkasse den Nutzen zu spät erkannt hat“ – der war gut: apple p@y hat keinen zusätzlichen Nutzen, ausser dass es etwas Neues ist und von apple kommt. Nicht dass die Sparkassen oder die Großbanken derzeit richtig unterwegs sind, aber apple p@y ist sicherlich der unwichtigste Teil im Banking der Zukunft. Und wer auf Filialbanken verzichtet, sollte sich des Risikos bewusst sein – fürs Studium oder während der Ausbildung mag das vertretbar sein, später meistens nicht imho.
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  33. Robert 30. Dezember 2019 um 09:48 Uhr ·
    Ich verstehe die Hysterie bezüglich der Zahlungen mit Handy hierzulande nur mäßig. Ich lebe auf zwei Kontinenten und Bezahlen mit Handy nutze und schätze ich außerordentlich. Das Konto, das ich mit ApplePay verbunden habe, nutze ich als eine Art virtuelle Geldbörse mit einem begrenzten Monatsvolumen. Ich muss nirgendwo was unterschreiben, kein PIN eintippen. Selbst bei einer Verkäuferin auf einem asiatischen Markt, bei der man selbstverständlich auch gerne mit Handy bezahlen kann. Als ich nach dem Ankündigen von ApplePay für Deutschland bei der Sparkasse nachgefragt habe, schaute mich die Schalterbeamtin nur verdutzt an und konterte: „Bei uns kann man mit eigener Äpp bezahlen. Egal ob mit Samson (sic!) oder mit ÄpplePhone.“ Der Artikel beschreibt ziemlich genau mein Schmunzeln, als ich neuerdings festgestellt habe, dass die Sparkasse endlich das Neuland des Bezahlens mit „ÄpplePhone“ entdeckt hat. Immerhin. Good old Germany. Alles zu seiner Zeit. Mutlos. Die Welt dreht sich aber weiter auch ohne Deutschland. Man muss freilich nicht jede Mode mitmachen, man soll sich dann aber auch nicht wundern, wenn die anderen effizienter und erfolgreicher sind.
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