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iPad 10: USB-C-Port intern langsames USB 2.0

iPad 10 - Apple

Das neue iPad 10 macht sich bei Käufern und Testern nicht eben beliebt. Es ist nicht nur ungewöhnlich teuer, zudem liefert es auch unterdurchschnittliche Leistung. Das zeigt sich etwa am Anschluss.

Apples neues iPad 10 ist ein Produkt, das in den Tagen seit seiner Markteinführung schon verschiedentlich in Frage gestellt wurde. Einen Grund dafür liefert unter anderem der Anschluss, hier erwartet Kunden eine echte Enttäuschung. Das neue iPad 10 bietet zwar eine USB-C-Schnittstelle, jedoch mit veralteter Technik: Der Port basiert intern auf USB 2.0, was eine Datentransferrate von 480 MBPS als Maximum bedeutet, wie das Magazin The Verge notiert.

Ein sehr langsamer Anschluss

Andere iPads mit USB-C-Anschluss sind schneller: Hier werden die höheren Datentransferraten von fünf bis zehn GB/s realisiert.
Effektiv ist der USB-C-Anschluss im neuen iPad 10 genauso schnell oder langsam, wie der Lightning-Port im vorangegangenen iPad 9 – das noch immer erhältlich und zudem deutlich günstiger ist.

Was dies in Bezug auf die Geschwindigkeit konkret bedeutet, zeigt ein YouTube-Video recht anschaulich.

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Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Dazu kommt das nicht laminierte Display des neuen iPad 10 und der im Verhältnis zur gebotenen Leistung drastisch gestiegene Preis, gerade in der Eurozone. Allerdings merkten auch Medien in den USA die kritische Frage an, wer die Käufer des neuen iPad 10 sein sollen. Allgemein wirft das neue iPad-Lineup Fragen auf, findet auch unser Kolumnist, wie ihr hier nachlesen könnt.

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Roman van Genabith
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5 Kommentare zu dem Artikel "iPad 10: USB-C-Port intern langsames USB 2.0"

  1. DarthChrille 29. Oktober 2022 um 20:46 Uhr ·
    Oh, sehr eigenartig ! Apple sollte solch Entscheidungen deutlich besser überdenken ! Ansich muss sonst die Weisheit erlernt werden, wenn die iPad‘s im Regal liegen bleiben -> hat Apple ganz allein für gesorgt … Sehr interessant bleibt für das iPad 10 das Magic Keyboard Folio, da zweiteilig flexibel und den Funktiostasten. Ansonsten ist dieses Einsteiger iPad zu teuer geraten !!
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  2. Krümel 30. Oktober 2022 um 06:34 Uhr ·
    Dieses Einsteigergerät ist wirklich eine Vollkatastrophe in Sachen Preis/Leistung. Hoffentlich wird es ein Flop und Apple besinnt sich. Die sollen nächstes Jahr lieber das ursprünglich geplante Plastik-iPad zum echten Kampfpreis bringen. Das iPad 9 für 300 Euro war perfekt.
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  3. Andy68 30. Oktober 2022 um 07:19 Uhr ·
    Lieber etwas sparen und ein Pro Modell kaufen, wie beim iPhone ebenfalls. Apple hat das mit den Einsteiger Modellen nicht kapiert. Erst wenn sie wirklich günstig erhältlich sind verkaufen sie sich auch.
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    • Hditti 30. Oktober 2022 um 11:04 Uhr ·
      Das wird doch bezweckt, die „billigen“ raus dafür mehr teure verkaufen. Erhöht die Marge. Siehe iPhone ; das gleiche Spiel..
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    • Aydin Appleseed 30. Oktober 2022 um 13:00 Uhr ·
      Die haben‘s ziemlich perfekt kapiert, wenn das Ergebnis ist, dass die Leute sich (wie sie und ich leider auch) die teureren Pro-Modelle kaufen. Typischer Fall von „Upprising“..
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