Facebook, WhatsApp und Instagram sollen eins werden – ein bisschen

Mark Zuckerberg auf F8 2018 - Facebook

Facebook möchte in seinem Universum etwas aufräumen  und seine größten Dienste zusammenlegen, zumindest auf technischer Ebene. Perspektivisch wäre natürlich auch denkbar, dass es irgendwann nicht mehr drei, sondern nur noch eine große Plattform gibt.

Facebook hat sich ein großes Ziel gesetzt: Man möchte in seinem Imperium ein wenig rationalisieren. Mit WhatsApp, Instagram und der Mutterplattform Facebook unterhält der Zuckerberg-Konzern aktuell drei große Brocken, die jeder für sich eine Menge Ressourcen und Personal binden. Facebook möchte das ändern.

Eine Basis für alle

So arbeiten derzeit tausende Mitarbeiter von Facebook daran, die drei Messenger technisch auf die selbe Plattform zu stellen. Der Facebook Messenger, der Zukauf WhatsApp und der Instagram-Chat sollen sich in Zukunft den selben Unterbau teilen. Aus technischer Sicht macht es durchaus Sinn, die komplexen Systeme zu verschmelzen, was das im weiteren für die Nutzer bedeutet, bleibt vorerst offen.

Aktuell sei nicht geplant, WhatsApp und co. einzustellen und alles in eine Riesen-App zu packen, wird Facebook-CEO Zuckerberg von der New York Times zitiert. Die Erfahrung für den Nutzer stehe im Mittelpunkt und das bedeutet für den Moment dennoch, verschiedene Apps anzubieten. Fraglos lässt sich aber auch aus drei Apps, die auf dem selben Fundament stehen, mehr wirtschaftlicher Nutzen schöpfen als aus nur einer Plattform.

Vor diesem Hintergrund könnte es ökonomisch auch sinnvoll sein, die Plattformen anwendungstechnisch getrennt zu halten, ganz abgesehen davon, dass es sicher zu Einwänden diverser Datenschutzbehörden führen würde, wenn Facebook die drei Netzwerke auch aus Anwendersicht voll integriert. Sie hatten bereits arge Schwierigkeiten damit, den plattformübergreifenden Abgleich von Kontakten der Nutzer-Smartphones zu tolerieren, etwa hier nachzulesen.

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Roman van Genabith
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9 Kommentare zu dem Artikel "Facebook, WhatsApp und Instagram sollen eins werden – ein bisschen"

  1. Schmitty 25. Januar 2019 um 21:04 Uhr · Antworten
    Ich hätte eher gedacht das der Messenger und WhatsApp zusammen gelegt werden.
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  2. Tom 25. Januar 2019 um 23:45 Uhr · Antworten
    Irgendwann bleibt eh nur noch Einer übrig. Heißt dann Famazoogle oder so…
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  3. Paul 26. Januar 2019 um 00:10 Uhr · Antworten
    Auf zu Threema
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  4. V.i.t.r.i.o.l 26. Januar 2019 um 08:40 Uhr · Antworten
    Gratis Käse kann nur in einer Mausefalle gefunden werden. Ja, auf zu Threema!
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  5. Ulle 26. Januar 2019 um 10:11 Uhr · Antworten
    Ja toll Facebook und Instagram will ich nicht und WhatsApp nutze ich auch nur gezwungener Maßen. Aber das ist dann eine Möglichkeit bei WhatsApp auszusteigen
    iLike 0
    • Burhan 26. Januar 2019 um 14:21 Uhr · Antworten
      Ich nutze ausschließlich Threema. Wer das nicht nutzen möchte darf mir SMS/iMessage senden oder auch gerne mailen oder einen Brief schreiben. Ich habe im iPhone etwa 150 Kontakte, wovon 82 Threema inzwischen installiert haben.
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      • MHT 26. Januar 2019 um 15:38 Uhr ·
        Bei mir sind es nur 6 von 200 😂😂
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  6. hujax 27. Januar 2019 um 22:53 Uhr · Antworten
    Eine neue Social Media Seite könnte Facebook den Gnadenstoß verpassen.
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  7. Anwe 28. Januar 2019 um 12:38 Uhr · Antworten
    Ich denke der letzte Absatz ergründet, warum diese Überlegung wohl angestrebt wir.
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