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Bald teurer: Netflix will Passwort-Sharing-Gebühren schnell einführen

Netflix dürfte für viele Zuschauer bald teurer werden, jedenfalls dann, wenn sie ihren Account mit Freunden oder Bekannten teilen. Denn das Teilen des Passworts möchte sich Netflix extra bezahlen lassen, daran ließ das Unternehmen in einer aktuellen Stellungnahme keinen Zweifel.

Netflix ist bereits der teuerste Streamingdienst am Markt, doch er wird noch teurer werden: Zumindest alle Nutzer, die ihren Account mit Personen außerhalb ihres Haushalts teilen, sollen bald mehr zahlen, an diesem Plan arbeitet man schon lange. In einem Dokument zum Q4 von Netflix erklärte der Anbieter noch einmal deutlich seine Absichten: Danach nutzten rund 100 Millionen Zuschauer ein Netflix-Konto, ohne zu bezahlen.

Das müsse und werde sich ändern, wenn die Accountinhaber für diese Zuschauer extra zahlen müssen, so Netflix. In einigen Ländern in Lateinamerika läuft bereits seit längerem eine Testphase, die Einführung dieser Änderung wird recht bald im neuen Jahr auch in westlichen Märkten erwartet.

Wie viel kostet das Account-Sharing?

Netflix könnte etwa drei Euro für jeden weiteren Nutzer außerhalb des eigenen Haushalts verlangen, wenn man sich an den Preisen aus der Pilotphase orientiert. Wann genau es los geht, ist noch nicht klar, aber Netflix hat es eilig.


Gleichzeitig weiß man sehr genau, wie die Reaktionen sein dürften: Netflix rechne für 2023 mit zahlreichen Kündigungen, schreibt das Unternehmen. Langfristig sollen sich die Abzahlen aber wieder stabilisieren und einen stabilen Umsatz ermöglichen.

Netflix möchte durch IP-Adressen, Geräte-Seriennummrn und das Account-Nutzungsverhalten darauf schließen, wer von außerhalb des Haushalts zuschaut.

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Roman van Genabith
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4 Kommentare zu dem Artikel "Bald teurer: Netflix will Passwort-Sharing-Gebühren schnell einführen"

  1. Aydin Appleseed 20. Januar 2023 um 13:25 Uhr ·
    Also zumindest aus meinem Umfeld würde das niemand zahlen 😂
    iLike 0
  2. psyop 20. Januar 2023 um 13:36 Uhr ·
    Ja, neben dem Staat möchte auch die Wirtschaft (teils ohne oder mit wenig realer Gegenleistung) die Bürger/Kunden noch weiter abzocken. Ich bin mir sicher, dass es entsprechende Reaktionen darauf geben wird!
    iLike 0
  3. blablabla 22. Januar 2023 um 19:24 Uhr ·
    In den AGBs wird bestimmt stehen dass das nicht gestattet ist, und Nutzer die das nicht praktizieren müssen den verloren gegangenen Umsatz mitfinanzieren der durch sowas flöten geht. Also wegen mir kann es 15€ kosten 🤷‍♂️
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  4. iLutz 25. Januar 2023 um 07:47 Uhr ·
    Dürfen sie den die IP Adressen einfach so aus diesem Grund überprüfen. Oder wie wollen Sie,das kontrollieren? Wäre schön, wenn Sie den Single Account in Full HD und unter zehn Euro anbieten würden dann könnte man ja wieder mal reinschauen.
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