Apples iPhone-Lineup analysiert: Die Mischung macht’s

iPhone 8 Serie

Spitzenmodelle wie das iPhone X weisen den Weg, ein breites Portfolio aber ebnet ihn, das ist grob zusammengefasst die Sichtweise vieler Analysten auf Apples momentanen Kurs. Das Unternehmen, so sehen es die Experten, habe sich mit seinem derzeitigen Lineup zukunftssicher aufgestellt. Die Anleger wissen es zu würdigen.

Ein börsennotiertes Unternehmen ist in erster Linie seinen Anlegern verpflichtet. Daher gibt es bei solchen Unternehmen stets viel Arbeit für Finanzmarktexperten und Branchenbeobachter, die ihre Expertise an den Mann respektive Anleger bringen möchten. Diese Legitimierung der Analystenarbeit steigt proportional zum Wert und der Bekanntheit eines Unternehmens. Ein Unternehmen vom Range Apples rechtfertigt gleich ganze Abteilungen an der Marktanalyse arbeiten zu lassen. Dabei herauskommen auch für interessierte Kunden ohne Apple-Aktien interessante Einschätzungen zur Situation und Perspektive von Apple.

Die ist derzeit ganz ausgezeichnet, ist die Mehrheit der Analysten überzeugt, wie ein aktueller Agenturbericht zusammenfasst. Apple habe sich mit einem breiten und ausgewogenen iPhone-Portfolio sicher aufgestellt. Das honoriert letztlich auch die Börse, die sich durch exzentrische Spekulationen über die Absatzentwicklung von Schlüsselprodukten, wie unlängst gesehen, nur kurzfristig verwirren lasse.

Gemeint ist ein Bericht über ein angeblich zurückgefahrenes Order-Volumen für das iPhone X, der vor wenigen Tagen die Apple-Aktie zeitweise auf Talfahrt schickte.

Die Mischung macht’s

Apple strebt im laufenden Quartal einen Umsatz von unglaublichen 86 Milliarden Dollar an. Einen wesentlichen Teil dieser gigantischen Summe möchte Apple mit dem aktuellen Flaggschiff, dem iPhone X erlösen, das so teuer ist wie noch kein iPhone zuvor. Solche High-End-Klopper sind tatsächlich wichtig für ein Unternehmen, urteilen die Experten. Flaggschiffe wie das iPhone X verdeutlichen das machbare und weisen den Weg in die Zukunft, so sieht es etwa Bob O‘Donnell von TECHnalysis Research. Als solche tragen sie auch deutlich zum Gesamtumsatz bei.

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Der Schlüssel zum stabilen Aufwärtstrend von Apple sei momentan aber das breite Portfolio, so die Analystin Carolina Milanesi von Creative Strategies. Apple hat derzeit Modelle in einem recht breiten Preisspektrum im Lineup, von immens teuer bis durchaus erschwinglich. Das trage dazu bei, dass mehr Nutzer mehr als ein Gerät besitzen und das sei für Apples Umsatzentwicklung ein nicht zu unterschätzender Faktor. Apple tut also gut daran, ältere Modelle wie das iPhone 6s noch nicht aus dem Lineup zu streichen.

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Roman van Genabith
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2 Kommentare zu dem Artikel "Apples iPhone-Lineup analysiert: Die Mischung macht’s"

  1. Mahmud 29. Dezember 2017 um 14:30 Uhr ·
    Ja natürlich besonders viele Menschen müssen überteuerte iPhones kaufen damit der Umsatz auch schön steigt!
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  2. Blub 29. Dezember 2017 um 16:55 Uhr ·
    Ich finde das breite Portfolio auch sehr gut. Man hat sogar die Möglichkeit ein günstiges iPhone zu kaufen. Ich finde aber auch ein Gerät wie das iPhone X wichtig. Hat man dass beste Smartphone greifen die Leute auch wieder verstärkt bei der Marke zu. Man will ja schließlich das beste haben. Andere Argumente ziehen leider sehr wenig. Mal sehen wann die Androiden wieder aufschließen.
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