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Wird nie passieren: Wieso macOS nicht aufs iPad kommt

Das iPad wird regelmäßig dafür kritisiert, nicht wie ein Mac einsetzbar zu sein. Daran wird sich aber wohl nie etwas ändern: Apple ließ nun durchblicken, wieso es höchst unwahrscheinlich ist, dass es macOS jemals auf das Tablet schafft.

Man erlebt es gerade wieder: Apples neues iPad Pro mit dem M4 ist zwar ein Performance-Monster, in Reviews springt der Funke aber nicht richtig über. Ein Kritikpunkt: iPadOS ist einfach nicht wie macOS, es fehlt an Offenheit und Flexibilität.

Schlechte Nachricht: Das bleibt wohl so. Apple hat wenig Grund, das iPad mehr wie einen Mac zu machen.

Greg Joswiak: Mac-Nutzer haben schon iPads

Ein interessantes Interview mit Fast Company gibt Aufschluss über Apples Gründe, warum das iPad eben kein Mac ist. Greg Joswiak sagt darin, die meisten Nutzer eines Mac besitzen auch bereits ein iPad.

Das ist insofern ein spannendes Detail, als sich Apple nur selten zur Zusammensetzung seiner Kundengruppen äußert.

So viele Verkäufe wie möglich

Die Rechnung ist für Apple sehr eindeutig: Gäbe es plötzlich macOS auf dem iPad, würden die Mac-Verkäufe einbrechen. Allein im letzten Quartal hat Apple rund 7,5 Milliarden Dollar mit Mac-Verkäufen verdient, ein Großteil davon würde entfallen, könnten Nutzer ein Gerät einsparen.

Apple wird so lange wie möglich versuchen, Kunden zwei statt nur ein Gerät zu verkaufen und daher wird es bestimmte Eigenschaften und Features geben, die immer nur auf einer Plattform verfügbar sind. So lange Apple Kunden einen Mac und ein iPad verkaufen kann, wird es kein macOS auf iPads geben.

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Roman van Genabith
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5 Kommentare zu dem Artikel "Wird nie passieren: Wieso macOS nicht aufs iPad kommt"

  1. Apple Fan 15. Mai 2024 um 20:38 Uhr ·
    Wozu auch ein iPad wie ein Mac? Ich verstehe es nicht! Wenn du einen Mac willst, dann hol dir doch einen! Ich habe das iPad so sehr gerne. Nur eine (für mich) wichtige Sache fehlt: Vernünftige Software zum Programmieren! Ansonsten bin ich dafür, dass das iPad ein iPad bleibt!!!
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    • Kiro 16. Mai 2024 um 10:54 Uhr ·
      Du hast es dir doch selber beantwortet? Die Pro-Software fehlt einfach Ich fände ein iPad / Macbook Hybriden gut. Macbook normalerweise mit macOS. Display abdocken = iPad mit iPadOS. Aber immer die gleichen Daten dabei
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  2. Gast1 15. Mai 2024 um 21:07 Uhr ·
    Der App-Store ist nicht mehr allein und irgend wer wird bestimmt bald die Aufgabe von Apple übernehmen und eine Software bauen die MacOS auf dem iPad möglich macht. Ich benötige es nicht aber einige schon. Was mir wirklich auf dem iPad fehlt ist sowas wir der Finder und ein Dateisystem. Das neue Gerät ist ein Traum. Habe selbst das iPadPro12,9 mit M2 aber das Teil liegt sowas von gut in der Hand das ich ernsthaft überlege. Dann noch dieser Mega Monitor da drinn . Einfach nur Geil. 🤩
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    • Mac Taylor 16. Mai 2024 um 11:57 Uhr ·
      Aber du hast doch die Dateien-App und darin ein Dateisystem? Wem das noch zu unflexibel ist, kann sich an FileBrowser versuchen. Kostet bisschen, funktioniert aber hervorragend! Fürs Programmieren habe ich iSH, darin läuft python zum Beispiel. Mit Swift kann man inzwischen auch ondevice coden, das funktioniert recht gut! Carnets ist ein Jupyter Notebook fürs iPad, es gibt sogar einen Java-Compiler, für kleinere Sachen sicher ausreichend. Ich werde mein iPad 3. Generation durch ein M4 ersetzen. Ja, es ist teuer, aber bestimmt geil (kommt heute oder morgen 😍)
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  3. RR703XY 16. Mai 2024 um 16:27 Uhr ·
    Dann wird mein iPad (letzte Version vor dem M1) wohl mein letztes iPAD sein. Dann warte ich auf ein iPhone Fold in 2026 und verschleudere mein iPhone 15 Pro Max und mein Mac Book Pro 16 Zoll und kaufe mir dann ein 16 Zoll M5/6. Damit spare ich mein iPad ein. Das hat für mich dann kein Mehrwert mehr. Ich wollte noch die Entwickler Konferenz zu iOS18 und MacOS abwarten. Vielleicht überdenke ich da meine Entscheidung noch. Aber momentan ärgere ich mich etwas über Apple. Ich kaufe mir ein MacBook Pro mit M2 Pro in 2023, wenig später kommt das gleiche Teil mit M3 raus und jetzt kommt das iPad mit M4 und glatt wenige Monate später das M4 auch im MacBook Pro (wahrscheinlich Ende 2024/ Anfang 2025). Das ist wie bei den Tesla Autos, du kaufst, Tesla reduziert den Preis kurz danach und dein Teil ist nichts mehr wert. OK, der Vergleich hinkt etwas, aber nur etwas.
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