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Apple Vision Pro

2. Januar 2026

Fabian Schwarzenbach

Seltener Hardware-Flop: Analysten schreiben Apple Vision Pro ab

Vor knapp zwei Jahren hat Apple die Vision Pro vorgestellt, seit anderthalb ist sie auch in Deutschland verfügbar. Als „Zukunft des Spatial Computing“ angekündigt genießt das Headset mittlerweile eher ein Nischendasein. Analysten sprechen nun von einem „seltenen Flop“, die Hoffnungen auf eine Weiterentwicklung sind gedämpft.

An einem Nachfolger, der den hohen Preis und das schwere Gewicht reduzieren kann, versucht sich Apple bisher vergeblich. Im Herbst 2025 gab es ein moderates Update, außer dem neuen M5-Chip und einem vermeintlich bequemeren Kopfband gibt es aber keine Neuerungen. Immerhin: In Deutschland ist das Gerät etwas günstiger geworden. Bezüglich Software gibt es seit Monaten keinen nennenswerten Neuerungen. Das gilt auch für neue Anwendungsfälle oder native Apps. Dementsprechend sind die kolportierten Verkaufszahlen aktuell auf Talfahrt.

Meta uneinholbar enteilt?

Ganze 500.000 Geräte soll Apple im ersten Jahr nach Veröffentlichung verkauft haben. Im wichtigen Weihnachtsquartal 2025 waren es Berichten nach aber nur noch 45.000 Einheiten. Dank des hohen Preises entspräche das zwar immer noch dem Absatz von 425.000 Meta Quests, richtig durchsetzen scheint sich die Vision Pro aber nicht zu können.

Im rückläufigen VR-Markt dominiert die Facebook-Mutter weiterhin, Analysten kritisieren dagegen die „zu teure, zu schwere und funktionsarme“ Vision Pro. Arbeiten an einem Nachfolger oder einer Vision Air hat Apple wohl vorerst auf Eis gelegt, um sich auf eine echte AR-Brille zu fokussieren. Auch hier scheint Meta – vor allem durch namhafte Kooperation mit RayBan und Oakley – mittlerweile enteilt, bevor Apple überhaupt ein Produkt auf den Markt gebracht hat.

Wie seht ihr Apples Chancen, im Bereich AR- und VR-Headsets und -Brillen zu überzeugen? Welchen Fokus müsste das Unternehmen bei neuer Hardware setzen, damit sie für euch interessant wäre? Lasst uns gerne in den Kommentaren an euren Gedanken teilhaben.

Mit Agenturen

3 Gedanken zu „Seltener Hardware-Flop: Analysten schreiben Apple Vision Pro ab“

  1. Diese gesamte Kategorie ist für mich persönlich maximal uninteressant, egal von wem die Ware kommt. (Kommt sie von Meta, ist dies aber ein weiterer Grund für die Nichtnutzung ^^)Antworten
  2. Das war doch klar, wer sich ein bisschen in der Szene auskennt. Zu hohes Gewicht ist ein Todesurteil solcher Brillen. Spätestens in 10-30 Minuten drückt das Ding so abartig aufs Gesicht und Nase, dass man es nicht mehr tragen will. Inhalte, Inhalte und nochmal Inhalte, ohne das geht es eben auch nicht. Niemand will 2D auf so einer Brille. Was soll man damit anfangen wenn Apple nicht liefert? Dann halt auch noch der abartig hohe Preis. 4000€ für so ein Spielzeug, dem es an Inhalten mangelt. An der Nutzbarkeit soll es auch sehr habern. Nichts wie von einem Mac gewohnt. Aus meiner Sicht ist der Flop selbst verschuldet. Selbst Meta hatte Probleme Brillen für über 1000$ Dollar zu verkaufen und das war einige Zeit bevor die VP rausgekommen ist. Hätte Apple nur ein wenig in der Szene recherchiert, wären viele Dinge klar gewesen. Schade aber der Flop ist leider gerechtfertigt. Ich denke das Apple nach Abverkauf die Brille einstellen wird.Antworten
  3. Ja die VP ist nicht leicht , aber was Blub hier von sich gibt ist durchweg reiner Blödsinn. Punkt 1 Apple hat perfekte Software geliefert , was noch fehlt sind die Apps . Das liegt nicht an Apple. Punkt 2 Tim hat es versäumt zur Vorstellung mit dem M5 ein 2. Modell mit leichteren Werkstoffen zu liefern.Kunststoff geht hier durchaus was ja Samsung uns mit Perfektion gezeigt hat . Punkt 3 der Preis ist nicht wirklich das Problem , aber ja wirsehen auch bei Samsung das Plastik nicht billig ist ( 2.700€ ). Jetzt noch zu dem abenteuerlichen Quatsch von Blub , ich habe die VP oft 1-2 Stunden auf dem Kopf und mir fällt da nicht der Hals ab , durch das neue Kopfband ist es sogar möglich sie noch länger zu tragen . Alles machbar und ohne Nackenschmerzen. Aber das soll Apple hier nicht entlasten , hier hat Tim große Fehler gemacht. Die VP ist ein Produkt was wirklich einen Mehrwert hat leider wurde es nicht zum Massenprodukt und es mit einer Watch für 400€ vergleichen geht gar nicht.Antworten

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