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Neues macOS 12 Monterey: Das hat euch Apple nicht gesagt

Auf den ersten Blick scheint macOS 12 Monterey nicht der ganz große Wurf zu sein, doch unter der Haube hat der Konzern einiges verbessert. Allen voran mit „Universal Control“ hat Apple ein echtes Highlight in petto, was zudem Google und Android mit ihrer User Experience ordentlich unter Druck setzt.

macOS 12 Monterey: man braucht eigentlich einen M1-Mac

Der geneigte iPhone-User kennt das Spiel bereits: Apple kündigt das neue Betriebssystem an, verspricht, dass es auf diesem und jenem Gerät installiert werden kann, um dann durchsickern zu lassen, welche der neuen Funktionen sich auf welchem iPhone nutzen lassen.

Das neue Betriebssystem macOS 12 Monterey übernimmt das leider und sperrt einige der Funktionen für Intel-Macs einfach aus. Viele der neuen und spannenden Funktionen setzen somit einen Mac mit Apple Silicon voraus:

  • Porträt-Modus auf FaceTime: Nur M1-Macs unter macOS Monterey können den Hintergrund eines Videoanrufs mit FaceTime verwischen.
  • Live-Text in Fotos: Gibt Benutzern die Möglichkeit, mit Text in Fotos zu interagieren, wie Kopieren und Einfügen, Nachschlagen und Übersetzen. Live-Text funktioniert in Fotos, Screenshot, Quick Look und Safari.
  • Karten: Interaktiver Globus und detaillierte neue Stadterfahrungen werden nur in den M1-Macs mit macOS Monterey verfügbar sein. Mit diesen beiden Funktionen können Benutzer mit einem 3D-Globus interagieren und Städte wie San Francisco, Los Angeles, New York und London mit Details für Höhen, Straßen, Bäume, Gebäude, Wahrzeichen und mehr erkunden.
  • Objektaufnahme: Mit macOS Monterey können Benutzer eine Reihe von 2D-Bildern in ein fotorealistisches 3D-Objekt verwandeln, das mit der Leistung des Mac in nur wenigen Minuten für AR optimiert ist.
  • Siri: Neuronale Text-zu-Sprache-Stimme in mehr Sprachen ist nur für die M1-Macs verfügbar. Mit macOS Monterey wird diese Funktion in mehr Sprachen verfügbar sein: Schwedisch (Schweden), Dänisch (Dänemark), Norwegisch (Norwegen) und Finnisch (Finnland).
  • Diktat auf dem Gerät: Das Tastaturdiktat trägt zum Schutz der Privatsphäre des Benutzers bei, indem alle Verarbeitungen vollständig offline durchgeführt werden. Mit macOS Monterey können Benutzer Texte beliebiger Länge ohne Timeout diktieren.

Eine Sache ist nicht überraschend

Fairerweise müssen wir erwähnen, dass die Limitierungen für Siri nicht wirklich überraschend sind. Apple setzt zum Verarbeiten der Daten auf die Neural Engine, welche die Mac-Modelle mit Intel nicht haben. Spätestens jetzt sollte man wohl über einen Wechsel nachdenken.

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Patrick Bergmann
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7 Kommentare zu dem Artikel "Neues macOS 12 Monterey: Das hat euch Apple nicht gesagt"

  1. mk7998 9. Juni 2021 um 16:06 Uhr · Antworten
    Was bedeutet die neuronale Text zu Sprache Funktion ?
    iLike 3
  2. Rainer 9. Juni 2021 um 16:42 Uhr · Antworten
    Lieber Autor, bei einigen Punkten steht der M1 als Bedingung dran, bei einigen nicht. Gelten die Einschränkungen nur, wo es explizit genannt wurde?
    iLike 7
  3. Bambusradler 9. Juni 2021 um 17:45 Uhr · Antworten
    Es ist ja nicht nur die Neural Engine, die den M1 von diversem Intelkram unterscheidet, sondern da ist auch noch der image signal processor. Damit eröffnen sich den Apple Silicon Macs nunmal ganz neue Möglichkeiten. Wenn sich darauf aufbauend die Chance bietet, vieles lokal ohne Verbindung zu den Apple-Servern durchzuführen, dann ist das zu begrüßen. Es läuft schneller, funktioniert auch mal ohne Netz (was bei Laptops durchaus vorkommen kann) und mitlesen – hören kann auch keiner.
    iLike 2
  4. Patrick Bergmann 9. Juni 2021 um 19:21 Uhr · Antworten
    @Rainer Alle gelisteten Funktionen setzten einen Apple Silicon voraus
    iLike 0
  5. Andi68 9. Juni 2021 um 20:39 Uhr · Antworten
    Kann noch gut ohne diese Neuerungen leben und werde meinen Intel iMac solange behalten, bis keine System Updates mehr kommen.
    iLike 1
  6. Veräppler 10. Juni 2021 um 11:45 Uhr · Antworten
    Oh man warum hab ich nur Anfang 2020 mein MBP (2019er) gekauft 😫😫😫
    iLike 0
  7. nkl 10. Juni 2021 um 18:50 Uhr · Antworten
    So schafft man die Intel Kisten schnell aus dem Ökosystem
    iLike 1