MacBook Pro 2018: Hat Apple eine Silikonmembran gegen Tastaturausfälle verbaut?

Der Butterfly-Mechanismus des neuen MacBook Pros soll Apple zufolge leiser arbeiten. Für negative Schlagzeilen hingegen sorgten Apples zurückhaltende Aussagen bezüglich Optimierungen gegen Tastatur-Ausfälle. iFixits Teardown des MacBook Pros macht nun jedoch Hoffnung darauf, dass Apple auch in diesem Bereich aktiv war. 

Jede einzelne Taste der neun Tastatur verfügt über eine Silikonmembran, die als Schutz gegen Staub und andere Verunreinigungen fungieren könnte. Natürlich wäre denkbar, dass Apple die Memran verbaut hat, um die bereits erwähnte Reduktion der Tippgeräusche zu ermöglichen. Hiergegen spricht jedoch ein von Apple eingereichtes Patent, in welchem genau dieser Schutzmechanismus beschrieben wird. Warum also macht Apple selbst auf Anfrage keine Werbung für diese Verbesserung?

Silikonmembran der Butterfly-Tastatur

Grund hierfür dürften die zahlreichen Klagen sein, mit denen Apple derzeit zu kämpfen hat. Sollte Apple zugeben, dass man den Butterfly-Mechanismus der ersten und der zweiten Generation nun um einen Schutz erweitert hat, könnte sich dies negativ auf die anstehenden Prozesse auswirken.

Ob die Schutzmaßahme greift und wie sich die Tastaturen der neuen MacBooks im Langzeittest schlagen, wird sich somit zeigen müssen. Zumindest scheint Apple das Problem, anders als zunächst befürchtet, jedoch nicht ignoriert zu haben.

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Sascha Boldt
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1 Kommentar zu dem Artikel "MacBook Pro 2018: Hat Apple eine Silikonmembran gegen Tastaturausfälle verbaut?"

  1. Tom 15. Juli 2018 um 14:45 Uhr ·
    Ersetzte mein heißgeliebtes MBP MIT: CD-Laufwerk, genügend Anschlüsse/Schnittstellen, nicht eingesteckten Stromanschluß, Card-Slot, beleuchtetem Logo….., erst, wenn Cupertino wieder Arbeitsgeräte baut. Den kastrierten Hippster-Schrott mit unzuverlässigen Tastatur der aktuell zu Mondpreisen feilgeboten wird, möchte ich nicht mal geschenkt!
    iLike 8

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