Google zeigt VR-Embeds – weitet Cardboard-Plattform auf iOS aus

Mit den Cardboards hat Google schon früh eine Plattform für das Anschauen von VR-Inhalten geschaffen. Auf der Webseite werden dazu ganz unterschiedliche Brillen präsentiert und auch Apps, die damit zurechtkommen. Jetzt hat der Internetgigant Neuerungen versprochen.

Dazu gehört unter anderem die Ausweitung der Cardboard SDK auf iOS. Zwar gab es bisher schon einige Apps im App Store, die VR-Inhalte für die Brillen anbieten, auch eine offizielle Cardboard-App steht seit längerem bereit, allerdings war es Dritten bis dato nicht möglich, Inhalte über das SDK zu bauen. Man musste stets eine eigene Lösung zusammenbasteln. Mit der Ausweitung des SDK dürften in Zukunft deutlich mehr Entwickler auf den Zug aufspringen.

Google Cardboard
Google Cardboard
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Die zweite Neuerung betrifft das Einbetten von 360-Grad Videos oder Fotos auf eine Webseite oder in eine App. Mithilfe eines von Google bereitgestellten Codes können diese dann auch mit der Brille via Kopfbewegung angeschaut werden.

Ein paar Beispiele dazu gibt es hier.

Google Cardboard für iPhone 6/s.

Eigentlich sind die Brillen an sich bislang eher für Android-Handys gedacht. Wenn ihr es auch für euer iPhone 6/s mal probieren wollt, dann kauft am besten eine dieser Brillen und legt eine dünne Case um das iPhone. Dann passt das Handy besser in die Halterung. So habt ihr ein VR-Headset schon für unter 30 Euro.

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Philipp Tusch
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8 Kommentare zu dem Artikel "Google zeigt VR-Embeds – weitet Cardboard-Plattform auf iOS aus"

  1. Günther 31. März 2016 um 12:18 Uhr ·
    Reicht die Displayauflösung vom iPhone überhaupt dafür?
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    • Danny 31. März 2016 um 13:17 Uhr ·
      Da merkt man, wie die Marketinglügen der Androiden funktionieren. Blöd gesagt ist die Auflösung für die Qualität vollkommen irrelevant! Es kommt einzig und allein auf die Pixeldichte (ppi-pixel per inch) sowie die Qualität ebendieser an. Und was das angeht ist Apple mit Retina Displays ganz vorne!
      iLike 4
      • Vklein 31. März 2016 um 13:57 Uhr ·
        Na da kann das Apple-Marketing wohl auf die Dummheit mancher vertrauen. Die Auflösung ist wichtig für VR, nicht die Pixeldichte. Die Gesamtpixel werden vor dein Auge „gespannt“. Bei gleichen Sichtwinkel sind mehr Pixel besser. Cardboard auf nem S6/S7 sieht deutlich besser aus als auf meinen iPhone 6s.
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      • Blear 31. März 2016 um 18:06 Uhr ·
        Beim Samsung Galaxy s6 und s7 merkst du natürlich immer noch das da Pixel sind, aber um das nicht zu märken bräuchte man warscheinlich eine 16k Auflösung , und das dauert noch ein bisschen Beim iPhone 6s merkt man die Pixel noch mehr als bei Samsung , aber für einen ersten Eindruck reicht es erst mal
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  2. Günther 31. März 2016 um 13:45 Uhr ·
    Eben nicht! Das iPhone mit seinen lächerlichen „Retina“ 326ppi hat im Vergleich zu den Androiden mit über 500ppi eine wesentlich geringere Auflösung. Und ist bitte die Qualität von der Auflösung unabhängig??? Größere Auflösung bei gleicher Displaygröße -> schärferes Bild. Klar gibt es noch einen kleinen Unterschied zwischen Samsungs OLED RGBG-PenTile Matrix und Apples RGB LCD Display… Dennoch ist die Auflösung vom iPhone ziemlich gering. (Sogar die Plus Modelle haben 1080p und somit 401ppi!) Also, netter Versuch Danny
    iLike 8
    • . 31. März 2016 um 16:37 Uhr ·
      So richtig scheinst du dich aber auch nicht auszukennen, denn dann hättest du nicht den Fehler gemacht und „LCD Display“ geschrieben. Dabei steht das D in LCD schon für Display. Außerdem nutzen die wenigsten sowas deshalb reicht 326ppi den meisten. Bis sich das durchsetzt brauch ich auch keine höhere Auflösung weil das verbraucht nur Rechenpower und somit auch Akku
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    • Benjamin 31. März 2016 um 18:31 Uhr ·
      „Größere Auflösung bei gleicher Displaygröße -> schärferes Bild.“ Falsch…das Bild wird irgendwann schlechter und unruhiger.
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  3. AF 31. März 2016 um 17:14 Uhr ·
    Und wo bekommt man dies Brillen
    iLike 0

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