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Google zeigt Android 15 und Co: so viel K.I. wie nur irgend möglich

Aufseiten der Hardware haben iPhones und Android-Smartphones mittlerweile ein Level erreicht, welches kaum noch Wünsche offen lässt. Also rückt wieder die Software in den Vordergrund und Google zeigte gestern auf seiner Entwickler-Konferenz, was man sich für Android 15 ausgedacht hat. Auch wenn iOS nicht Android ist, dürfte dies ein Fingerzeig dahingehend sein, was wir vom kommenden iOS 18 und Co. erwarten dürfen. Deshalb fassen wir hier einmal das Wichtigste zusammen. 

Android 15: Gemini löst den Google Assistant ab

Mit Android 15 ersetzt die Künstliche Intelligenz Gemini den Google Assistant den kompatiblen Smartphones. Man Tool mit Bildern, Videos oder Dokumenten füttern und eure Fragen dazu stellen. Die Verarbeitung erfolgt dabei laut Google komplett auf eurem Smartphone. Gemini soll zudem ein besseres Audio-Feedback für Menschen mit eingeschränkter Sehkraft ermöglichen und euch in Echtzeit vor Spam-Anrufen warnen. Dafür analysiert die KI laufende Telefonate. Die bildgestützte Suchfunktion Circle to Search soll erweitert werden und bis Ende des Jahres auf 200 Mio. Geräten verfügbar sein. Erweitert wird Circle to Search nun um die Möglichkeiten, Mathe- und Physikaufgaben zu erkennen und zu lösen. Mit einem weiteren Update, welches gegen Ende des Jahres erscheinen soll, will Google auch das Erkennen von Diagrammen und Formeln hinzufügen. Darüber hinaus sollen App-Einstellungen im System archiviert werden, falls man eine App löscht. Wenig überraschend wird Android 15 zudem eine Unterstützung für die Satellitenkommunikationen erhalten. Weitere Neuerungen will Google in den kommenden Tagen der I/O 2024 ankündigen.

K.I. auch in der Google Suche

Auch wenn Android 15 für unsere Leser wohl nicht so relevant sein wird, eine Ankündigung aus der Keynote lässt aufhorchen. Google will sein K.I.-Modell Gemini nämlich auch in die Google-Suche integrieren und dies könnte das Anzeigen-, Werbe-, und Webseitengeschäft komplett auf den Kopf stellen und die bisherigen Paradigmen von SEO komplett ablösen. Google verspricht durch den Einsatz von Gemini in der Google Suche deutlich weitreichendere Antworten auf Fragen: Bei der Planung von Reisen soll die Google-Suche zu einem hilfreichen Assistenten werden. Wer nach einem dreitägigen Speiseplan für eine Gruppe fragt, bekommt direkt Rezeptvorschläge für Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Die Liste lässt sich nachträglich auch durch die KI anpassen, um bestimmte Diäten zu berücksichtigen, oder um ein PDF/Ausdruck anfertigen zu lassen.

Gemini 1.5 Flash

In Kombination mit den neu angekündigten Server-Prozessoren wird Google auch eine auf Geschwindigkeit ausgelegte Version von Gemini an den Start bringen. Das Modell lehnt sich an LLM (Large Language Modell) an und soll dies mit der Geschwindigkeit von serverbasierter K.I. kombinieren. Dies könnte vor allem für Firmen interessant werden, die ihren Service noch schneller an Chat-Bots auslagern will.

K.I. braucht Prinzipen

An dieser Stelle wollen wir an den Machtkampf zum Jahreswechsel zwischen dem Vorstand von OpenAI erinnern, welcher in der denkwürdigen 72-Stunden-Entlassung des Gründers und CEO Sam Altman gipfelte. Angeblich hatte Microsoft zugunsten von Altman interveniert. Der Grund für den Disput soll Altmann Einstellung gewesen sein, K.I. so schnell wie möglich ohne Berücksichtigung auf Konsequenzen im Umgang mit dem Mensch zu entwickeln. Ganz offenkundig will Google diesbezüglich einen anderen Weg gehen und hat dabei wohl auch aus dem Desaster mit Google Glass gelernt. Zu diesem Zweck betrat James Mayika, erster VP der Sparte „Technologien & Gesellschaft“ die Bühne und regierte über Prinzipen der K.I-Technologie. Um Schwächen zu finden, spielt man die KI-Modelle gegeneinander in einem Verfahren namens „Red Teaming“ aus, um problematischen Output zu minimieren. Für Imagen 3 (die K.I. die Bilder generieren kann) und Veo werden die Sicherheitsfunktion SynthID aufgebohrt. Diese soll digitale Wasserzeichen in den mit K.I. generierten Inhalten hinterlegen und diese eindeutig als solche identifizieren. Welche weiteren Neuerungen Google vorstellte, könnt ihr in der nachfolgend verlinkten Keynote erfahren.

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Patrick Bergmann
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1 Kommentar zu dem Artikel "Google zeigt Android 15 und Co: so viel K.I. wie nur irgend möglich"

  1. Hinsi 15. Mai 2024 um 13:54 Uhr · Antworten
    Old McDonald has a farm, Ai Ai Oh
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