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Elon Musk will teureres Twitter-Abo ohne Werbung verkaufen

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Twitter lebt von Werbung, doch das Geschäft ging zuletzt nicht mehr gut. Zugleich sind N Nutzer von den Anzeigen genervt. Twitter-Besitzer Elon Musk möchte Kunden nun gern ein neues Abo verkaufen. Dessen Dreh ist so: Geld gegen Werbefreiheit. Die Erfolgsaussichten sind fraglich.

Es ist im Grunde plausibel: Kunden sehen in einem Dienst Werbung, durch die der Dienst mit finanziert wird, oder zahlen Geld, um ein werbefreies Nutzungserlebnis zu erhalten. So handhabt es inzwischen Netflix und auch Disney+, auch Twitter möchte diesen Weg gehen, so lassen sich Äußerungen von Twitter-Besitzer Elon Musk deuten.

Der hatte zuletzt geradezu hellsichtig erklärt, Werbeanzeigen auf Twitter seien zu prominent und tauchten zu häufig auf.

Mehr Geld für weniger Werbung

Dabei hatte Twitter seit Übernahme durch Musk mehr als drei Viertel seiner Werbekunden verloren, wenn auch einige inzwischen wieder zurückgekommen sind. Doch möchte der Milliardär Kunden die Möglichkeit bieten, ein Twitter ganz frei von Werbung zu nutzen – gegen mehr Geld.

Es sei ein Abo in Vorbereitung, das alle Werbeanzeigen auf Twitter ausschaltet – es wird natürlich teurer als Twitter Blue, das bereits jetzt buchbare Abo, das den umstrittenen blauen Haken beinhaltet, der inzwischen aber vieles von seiner Einzigartigkeit verloren hat.

Wie teuer das Twitter ohne Werbung sein wird ist noch ebenso unklar, wie der Zeitpunkt eines möglichen Starts des Abos. Es ist auch fraglich, wie erfolgreich ein solches Angebot ist.

Facebook hat bislang darauf verzichtet, ein solches Abo anzubieten, obwohl der Meta-Konzern fraglos einen längeren Hebel zur Erschließung einer großen Zielgruppe hätte. Auf Twitter hätte ein solcher Tarif vor einem Jahr vielleicht noch etwas bewirkt, vielleicht sogar noch vor einem halben Jahr. Wie viele Nutzer heute noch bereit wären, für ein werbefreies Twitter zu zahlen, steht in den Sternen.

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Roman van Genabith
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3 Kommentare zu dem Artikel "Elon Musk will teureres Twitter-Abo ohne Werbung verkaufen"

  1. 0722 25. Januar 2023 um 09:32 Uhr ·
    Hoffentlich niemand. Dürfen gerne pleite gehen bei diesem Umgang mit ihren Nutzern.
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  2. Maurice 25. Januar 2023 um 10:15 Uhr ·
    Also mal ehrlich, spätestens in 2024 werden wir kein Twitter mehr haben 🤣
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  3. WolfgangD. 25. Januar 2023 um 23:32 Uhr ·
    Da die Unternehmen, denen ich folge, mit ihren Tweets im Grunde Werbung betreiben – weshalb sollte *ich* dafür auch noch bezahlen? MTV hat damals denselben Fehler gemacht, als man zu den Werbe-Musikvideos noch mehr Fremdwerbung dazugeschaltet hat – und ich hab abgeschaltet. Was auch für etliche Privatsender gilt, solange dort die Sendung unterbrochen wird. Bei Twitter im Browser hilft wenigstens der heute notwendige Werbeblocker ein wenig, den „Folge ich“ Feed erträglich zu gestalten.
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