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Apple warnt vor iPhone-Produktionseinschränkungen, Aktie im Fokus

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Apple warnt offiziell vor Einschränkungen der iPhone-Produktion in China. Diese können zu deutlich sinkenden Auslieferungen der aktuellen Flaggschiffmodelle führen, diese Entwicklung könnte nicht ohne Auswirkungen auf den Aktienkurs haben.

Wer aktuell Apple-Aktien hält, könnte gut daran tun, sein Depot heute ein wenig genauer im Blick zu behalten. Apple hat in der Nacht deutscher Zeit eine Stellungnahme veröffentlicht, in der das Unternehmen über Beeinträchtigungen in der iPhone-Produktion berichtet. Diese sind offenbar so erheblich, dass die Notwendigkeit einer offiziellen Mitteilung gegeben war. Der Engpass entsteht allerdings mit Ansage: Schon seit Wochen deuten sich drastische Einschränkungen in iPhone City an, wie wir in früheren Meldungen berichtet hatten – so nennen die Einwohner von Zhengzhou ihre Stadt häufiger, da Foxconn dort ein Werk mit rund 200.000 Beschäftigten betreibt.

Die iPhone 14 Pro-Produktion ist eingeschränkt, lange Lieferzeiten drohen

Die noch immer radikale Corona-Politik in China sorgt auch bei kleineren Ausbrüchen schon für extreme Probleme im Wirtschaftsleben. Zudem hat Foxconn die Lage verschlimmert, als es im Bemühen die Produktion fortzusetzen die Mitarbeiter zwingen wollte, in der Fabrik zu verweilen und auch dort zu schlafen. Die Zustände wurden jedoch rasch untragbar, sodass zahlreiche Beschäftigte flohen, es kam zu Unruhen.

Apple spricht davon, dass gerade beim iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max, den beiden bestverkauften Modellen, Kunden nun mit längeren Lieferzeiten rechnen müssten. Daraus können sinkende Umsätze im wichtigen Weihnachtsgeschäft resultieren, womit Apple bereits gerechnet hatte.

Dennoch ist eine deutliche Reaktion an den Märkten zu Handelsauftakt nicht unwahrscheinlich. Zuvor hatte die Apple-Aktie den jüngst einsetzenden Ausverkauf bei Tech-Titeln noch vergleichsweise gut überstanden.

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Roman van Genabith
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