Apple vor den Quartalszahlen: Umsatz könnte steigen, Aktie trotzdem fallen

Dollar Symbolbild

Apple könnte im ablaufenden Quartal 2% mehr iPhones verkaufen und 13% mehr erlösen als im Vorjahreszeitraum. Womöglich reicht das aber nicht, um die Wall Street zu beglücken. Morgen gibt es Quartalszahlen.

Kurz vor den Quartalszahlen feuern Analysten und Branchendienste traditionell stets noch alles an gewagten Prognosen und Einschätzungen, was sie aufbringen können, in den überhitzten Markt.

Das Kalkül dabei: In letzter Sekunde noch ein bisschen an den Kursen zu drehen, in die eine oder andere Richtung.

So senden verschiedene Akteure einen Tag vor den nächsten Quartalszahlen auch diesmal wieder verwirrende Signale.

Apple könnte zwar mehr iPhones verkaufen, die Anleger aber dennoch enttäuschen.

Absatz-Plus zu gering?

Da gibt es etwa eine Einschätzung von Bloomberg. Sie besagt: Apple werde im ablaufenden Quartal rund 41 Millionen iPhones verkaufen, im Vorjahreszeitraum waren es 41 Millionen Einheiten.

Apple werde 2% mehr iPhones absetzen und die eigene Umsatzerwartung treffen, wenn es etwa 61 Milliarden Dollar erlösen würde.

Andere Analysen, die das WSJ zitiert, sprechen von einem Umsatz-Plus von 13%.

Markentreue bei Smartphones - Infografik - CIRP

Markentreue bei Smartphones – Infografik – CIRP

Wenn sich die beiden Zahlen nicht widersprechen, was ohnehin erst morgen klar zutage treten wird, wäre das nur auf eine Weise möglich: Der Durchschnittspreis pro verkauftem iPhone müsste deutlich gestiegen sein, was mit Blick auf die zuletzt offenbar doch gar nicht so schlecht gehenden iPhone X-Verkäufe durchaus zutreffen könnte.

Doch viele Analysten hatten im Vorfeld einen signifikanten Absatz- und Umsatzsprung verlangt und das könnte dazu führen, dass Apple zwar Umsatz und Gewinn steigert, die Aktie aber trotzdem abrutscht. – allein, das wäre nichts neues. Genau so hatte es sich in früheren Jahren regelmäßig nach der Vorstellung von Quartalszbilanzen verhalten.

Interessant wird erst wieder die Absatzentwicklung, nachdem Apple sein neues iPhone-Portfolio mit dem iPhone 2018 ins Rennen geschickt hat.

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Roman van Genabith
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