Apple Music: Ein ganz normaler Streaming-Dienst

Einmal kurz die Hand heben: Wer war bei der gestrigen Vorstellung von Apple Music sofort rundum überzeugt und würde Spotify und Co. auf der Stelle verlassen? Wahrscheinlich kaum jemand.

Apples Produktpräsentation am gestrigen Abend war schwächer, als man es sich erhofft hatte. Aus dem "One more thing" wurde ein Abklatsch der bisher bestehenden Streaming-Angebote in Verbindung mit Funktionen, die nicht neu sind. Apple Music sticht kaum heraus.

Persönlichkeit im Vordergrund

Scrollt man durch die Website des Konzerns, so entsteht sehr schnell das Gefühl, dass Apple vor allem eines in den Vordergrund stellt: Ein Streaming-Dienst, der sich anpasst auf den persönlichen Musik-Geschmack – und das nicht mit Algorithmen, sondern mit Experten, die Ahnung haben und die Musik lieben. Doch wer will das schon bewerten bei etwas so individuellem wie Musikgeschmack?

Die Persönlichkeit, die Anpassung der Playlisten und vorgeschlagenen Alben und Titel stehen ja bei jedem Streaming-Dienst irgendwie im Vordergrund. Bei Apple ist das nicht anders. Neben einer 30 Millionen Songs schweren Musik-Datenbank, aus der der Nutzer nach Belieben fischen kann, stehen bei Apple Music kuratierte Playlisten zur Verfügung. Entweder im "For You"-Bereich, wo die Listen und Alben eben auf den persönlichen Geschmack ausgerichtet sein sollen, oder im "Neu"-Bereich, wo Listen von Experten zusammengestellt werden, die jeden noch so kleinen Winkel des Musik-Universums erkunden.

Playlisten zum Entdecken von Musik

Das ist auch so ein Punkt, den Apple nicht oft genug betonen kann: Apple Music hilft, neue Musik zu entdecken. Mitarbeiter des Konzerns gehen zu Festivals und kleinen Auftritten von Sängern, die Potenzial haben, aber vielleicht noch auf keiner Weltbühne standen. Diese Sänger werden von Apple gefördert, erscheinen öfter in Playlisten und erlangen so Aufmerksamkeit. Für den Nutzer hat es den Vorteil, dass er Musik hören kann, die er nicht kennt. Musik von morgen, wie Apple es bezeichnet. Aus allen Ecken der Welt – an einem Ort mit wenigen Klicks erreichbar.

Das ist es, was Apple vermitteln will: Das redaktionell verlesene Angebot ist einerseits so persönlich wie nie und andererseits so vielseitig wie nie. Welcher Streaming-Dienst behauptet das von sich nicht, abgedroschene PR-Aussagen, die selbst bei Apple nicht mehr wirken.

Beats 1: Apples Internetradio

Und dann kommt noch das Radio dazu, als Erweiterung zu Apple Music. Neben den bereits aus iTunes Radio bekannten Sendern bietet Apple nun auch ein eigenes Radio an: Beats 1. Vierundzwanzig Stunden am Tag von drei Musikliebhabern am Laufen gehalten, soll das Internetradio nicht nur exklusive neue Mixes von Star-DJs und Lieder präsentieren, sondern auch mit Interviews und Talks aufwarten. Ein Internetradio als neuster Hit? Irgendwie erscheint mir die Idee nicht so recht in die Zeit zu passen.

Die soziale Komponente: Connect

Ähnliches lässt sich über "Connect" sagen, Apples neuste Plattform, sich mit Künstlern in Verbindung zu setzen. Dabei hat jeder Songwriter eine eigene Homepage, die er betreuen kann und mit Videos, Texten, Musik oder Bildern füttert. Jeder Post, den er in Connect absetzt, kann nicht nur von den Apple Music-Mitgliedern geliked, geteilt oder kommentiert werden, sondern wird bei Bedarf gleichzeitig auch an Twitter und Facebook gesendet. Apple Music dient hier also als der zentrale Ort für Künstler und ihre Fans. Apple erhofft sich dabei allerlei exklusiven Content. Wir sind skeptisch. Kennt ihr noch PING? Eben.

Was bekommt man für sein Geld?

Am Ende des Tages weiß man nicht so recht, wo man Apple Music einordnen kann. Mit 9,99 Dollar (Euro Preise sind nicht bekannt) und 30 Millionen Songs im Gepäck gibt es objektiv gesehen nichts, was gegen oder für das Angebot spricht. Spotify hat ähnlich viele Songs und kostet das gleiche. Apple kann schlussendlich nicht überzeugen – zumindest noch nicht. Das was gestern gezeigt wurde, ist nicht revolutionär. Bei weitem nicht. Das einzige, was dem Dienst noch abgewonnen werden kann, ist die tiefe Integration in Siri. Selbst auf Fragen wie "Welcher Sing war im Februar 2011 Platz eins der Charts" findet die Sprachsteuerung eine Antwort. Das ist löblich.

Wer den Dienst ab 30. Juni drei Monate lang kostenlos probieren will, sollte dies tun. Danach verlangt Apple 9,99 Dollar im Monat. Bei Familien mit bis zu sechs Kindern 14,99 Dollar. Auf allen Plattformen kann das Programm genutzt werden, wobei die Apple TV- und die Android-App erst im Herbst folgen.

Auch ohne Abo stehen drei Basisfunktionen von Apple Music zur Verfügung: Wer mit der Apple ID eingeloggt ist, kann sich die Homepages auf Connect ansehen, Künstlern folgen sowie das Beats 1-Radio hören. Die weiteren Sender gehen wie bei iTunes Radio ohne Abo nur mit Werbung. Mit Abo lassen sich alle Radio-Sender werbefrei genießen, ein unbegrenzter Zugang zu Musikbibliothek steht offen, eine Offline-Wiedergabe ist inbegriffen, Connect-Inhalte lassen sich abspielen oder laden und die eigene Musik Sammlung kann in Apple Music eingepflanzt werden.

Apple Music, die neuste Errungenschaft aus Cupertino, wird sich beweisen müssen.

Apple Music im Video

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Werbespot für Apple Music

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Robert Tusch
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75 Kommentare zu dem Artikel "Apple Music: Ein ganz normaler Streaming-Dienst"

  1. Yannick 9. Juni 2015 um 07:12 Uhr ·
    Ich find Apple Music cool.
    iLike 108
    • Captain Obvious 9. Juni 2015 um 09:11 Uhr ·
      Ich werde es mir auch holen, allein weil ich auf die gesamte iTunes-Bibliothek zugreifen kann und 6 Geräten gleichzeitig verwenden kann. Was will man mehr?
      iLike 29
      • Tester 9. Juni 2015 um 09:52 Uhr ·
        Du kannst nicht auf die „gesamte iTunes Bibliothek“ zugreifen. Steht im Beitrag oben. „Nur“ 30 Millionen Songs stehen zur Verfügung, Spotify hat genauso viel. iTunes hat aber 48 Millionen Songs
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    • eios 9. Juni 2015 um 10:22 Uhr ·
      also ich zahle als Student bei Spotify 4,99€ im Monat, da kann Apple Music leider nicht mithalten, wobei ich’s natürlich innerhalb der 3 Monate testen werde..
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      • Kai 9. Juni 2015 um 23:58 Uhr ·
        Soweit ich weiß sind die 4,99€ nur für 12 Monate
        iLike 0
    • PaHeKe1 9. Juni 2015 um 15:35 Uhr ·
      Kann man den auch Songs Downloaden ?
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  2. Ferdi 9. Juni 2015 um 07:12 Uhr ·
    Also ich Wechsel.
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    • Ulrike 9. Juni 2015 um 11:55 Uhr ·
      Also mir reicht es jetzt ich steig nun endgültig auf Firefox um!
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  3. Estrin 9. Juni 2015 um 07:15 Uhr ·
    Also kann ich mit Apple Music auf alle Songs der iTunes Bibliothek zugreifen oder gibt es Einschränkungen? Weil wenn ja gibt es enorme Einbußen. Ich würde mir zum Beispiel keine Alben mehr kaufen usw. Warum auch wenn ich Eh Zugriff darauf habe
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    • GF 9. Juni 2015 um 07:20 Uhr ·
      Du kannst, wenn ich das richtig verstanden habe, auf alle Songs in iTunes zugreifen, sie offline speichern, unbegrenzt anhören und überspringen, wenn du 9.99$ im Monat bezahlst. Und wie Apple so in letzter Zeit ist, wird das in Deutschland 99.99€ pro Monat kosten.
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      • Dirk 9. Juni 2015 um 09:28 Uhr ·
        ich finde 5 € für sowas das Maximum per Monat !
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      • powlicious 9. Juni 2015 um 12:56 Uhr ·
        Dirk hast du Fieber? Du zahlst über 15€ für das Drecks öffentliche TV-Programm pro Monat aber mehr 5€ für 30 Mio. Lieder ist dir natürlich zu teuer. Hauptsache billig billig. Scheiss auf den ders produziert. Und wenn der nicht mehr will findet man einen anderen dummen ders für weniger macht. Dir eh Scheiss egal ob andere was verdienen solange du dein Zeug hast. Wenn ich sowas lese denke ich mir immer solche Leuten sollte man erst überhaupt keinen Zugang geben. Lern Dinge mal zu schätzen.
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    • Tester 9. Juni 2015 um 09:52 Uhr ·
      Nur auf 30 der 48 Millionen.
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      • RS 9. Juni 2015 um 11:28 Uhr ·
        Bin mir da nicht ganz sicher wo her Apfelpage die 30 Millionen hat. Sind das eventuell nur die, die bei den drei großen unter Vertrag sind?
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  4. Hans 9. Juni 2015 um 07:16 Uhr ·
    Er ist in das System integriert und somit um einiges interessanter als Spotify usw.
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  5. GF 9. Juni 2015 um 07:17 Uhr ·
    Hier hat mal jemand die Wahrheit erkannt – es ist nichts anderes als Spotify. Überall anders lese ich irgendwie grade die ganze Zeit, wie toll Apple Music doch im Vergleich zu Spotify sei. Aber andererseits – was sollte da noch groß kommen? Ich persönlich hätte keine Ideen, bis auf natürlich den Preis (aber noch weniger ist ja nicht zu finanzieren) und Vereinbarungen mit z. B. der Telekom, dass man Apple Music nutzen kann, ohne, dass es zum Datenvolumen gerechnet wird – aber das hat Spotify ja auch.
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    • powlicious 9. Juni 2015 um 13:03 Uhr ·
      Der einzige Unterschied in meinen Augen sind die kurierten Vorschläge und das „eine“ Radio. Manchmal will man gar nicht auswählen, und einfach nur Play drücken. In den meisten Portalen wird entweder nur per Algorithmus eine Playlist gebaut (und man muss sehr oft skippen) oder man hat thematische Playlists die wohl auch von Menschen zusammengestellt/optimiert wurden. Letzteres finde ich gut, könnte bei Apple aber durch das persönlichere, wirklich Potential haben. Bei Spotify nutze ich zB oft die Genre bzw Stimmungsplaylists, allerdings kommt hier dennoch oft Musik zwischen drin, die ich überhaupt nicht mag. Schafft Apple das zu ändern, sind sie in meinen Augen klar am besten. Schaffen sie es nicht – was wahrscheinlicher ist, da man bei soviele Usern sowas nur umsetzten kann wenn man ein Genie ist – dann sind sie im Prinzip ja, das gleiche wie Spotifynur mit einem Radio…
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  6. Timbo 9. Juni 2015 um 07:19 Uhr ·
    Ich weiß jetzt nicht so recht was ihr erwartet habt? Eine Revolution? Man kann das Rad nicht neu erfinden :D
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    • loko 9. Juni 2015 um 09:06 Uhr ·
      Apple schon
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    • Tester 9. Juni 2015 um 09:53 Uhr ·
      Dann soll man es aber nicht als „revolutionär“ anpreisen
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    • Drillbohrer 9. Juni 2015 um 10:57 Uhr ·
      @ Timbo. Gegenfrage: Was erwartest Du, wenn Apple „The Epicenter of Change“ ankündigt? Ein Epizentrum liegt exakt über dem Startpunkt eines Erdbebens, die Stärke des Bebens war jedoch kaum spürbar.
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  7. Lukas K. 9. Juni 2015 um 07:20 Uhr ·
    Ich glaub ich Bezahle kein Geld
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  8. Anonymous 9. Juni 2015 um 07:22 Uhr ·
    … Diese Meinung kann ich irgendwie nicht wirklich teilen. Für mich sieht Apple Music nach einem gelungenem Gesamtpaket der bisher bestehenden Music Streaming Dienste aus. Gerade das Connect Feature fühlt sich frisch an und hat damit gerade im Duell mit Spotify die Nase vorn. Es geht hier um Music also um sehr viel Individualität und die schafft Apple meiner Meinung nach am besten .. Ob es sich nun um Marketing Phrasen handelt oder hoffentlich mehr um die angestrebte Persönlichkeit wird sich zeigen. Für mich schon alleine wegen der tieferen Systemintegration und (Geschmacksache) ansprechenderen Optik ein Ersatz für Spotify
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  9. FloH 9. Juni 2015 um 07:26 Uhr ·
    ich werde aufjedenfall wechseln Spotify ist mir mittlerweile zu unübersichtlich geworden gefühlt jedes Mal muss ich auf einen anderen Reiter wechseln um ein gewünschtes Lied abzuspielen oder eine Playlist auszuwählen Ich brauche nach dem Start mindestens 3 Tips auf den Screen um zu meinen eigenen Playlisten zu gelangen wenn ich nicht gerade die gleiche wie vorher hören möchte… Apple Music bietet die größere Musikbibliothek und für mich das ansprechendere Design! Dabei ist mir auch egal ob das Datenvolumen bei der Telekom integriert wird oder nicht! Man muss sich nur eine Weile mit Playlisten beschäftigen die einem gefallen dann muss man sowieso nicht mehr viel Neues Streamen
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  10. Mcgusto 9. Juni 2015 um 07:27 Uhr ·
    Also find es irgendwie falsch hier einen Dienst negativ zu reden den man selbst noch garnicht testen konnte. Weißt am Ende schlägt einem der Mitarbeiter an der anderen Leitung doch das richtige vor. Ich bin noch recht neutral schlage kein freudenrad aber lasse auch nicht so eine Enttäuschung aus. Connect mit Ping zu vergleichen ist nicht richtig da es heute auch eine andere Zeit ist. Ich denke Ping hat viel Potenzial da Facebook immer unintressanter wird und bald einem nur noch Werbefeeds angezeigt werden. Also sorry sonst seit ihr nicht so voreilig mit euren Einschätzungen.
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    • powlicious 9. Juni 2015 um 13:14 Uhr ·
      Doch, schon bei der Apple Watch war die Grundstimmung schon sehr negativ – und voreilig. Später fand sie dann jeder ganz toll der sie hatte ;) Ich denke auch man muss abwarten. Wenn es nicht nur PR Phrasen waren und sie ein bisschen was davon umsetzten, ist es schon ein attraktiver Dienst. Und wenn sie die Playlists bzw die Musik wirklich individuell bzw passend hinbekommen (wo eher meine Skepsis liegt), dann ist es für mich 10x interessanter als Spotify. Schon alleine weil man Musik auch DRM frei kaufen kann und alles in einem hat. Dazu direkterer Kontakt zu den Artists und kein olles Facebook über das man das machen muss (und ich eh immer supoptimal finde, da etwas in Facebook zu suchen ist, wie sich durch eine Mülltonne zu graben, nur ohne Infektionsgefahr). Und ein Radio, was wenn es wirklich nicht schlecht ist, passend sein könnte wenn man einfach nur mal „play“ drücken will. Und mal gucken wie es sich mit der Zeit entwickelt. Für den Start finde ich es schonmal nicht schlecht. Nur machen mir ehrlich gesagt die Künstler bei so Angeboten die meiste Sorge…
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  11. Mcgusto 9. Juni 2015 um 07:28 Uhr ·
    Sorry meinte connect hat viel Potenzial
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  12. Benny 9. Juni 2015 um 07:40 Uhr ·
    Ich war anfangs skeptisch als ich von den Plänen hörte, aber die Umsetzung und das es im System integriert ist, hat mich überzeugt. Ich wechsel zu Apple Music und nehm die ganze Familie mit.
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  13. Hu 9. Juni 2015 um 07:46 Uhr ·
    Die Applefanboys reden alles mal wieder schön. Lächerlich.
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    • iOSTester 9. Juni 2015 um 07:47 Uhr ·
      Hast du den Beitrag überhaupt gelesen
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      • mak 9. Juni 2015 um 10:40 Uhr ·
        Muss man doch zum Bashen nicht. ;-)
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    • Hu 9. Juni 2015 um 09:26 Uhr ·
      Den Beitrag meine ich ja nicht, sondern die Kommentare…
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    • powlicious 9. Juni 2015 um 13:22 Uhr ·
      Dafür haben wir eine positive Lebenserfahrung während du Hu wie immer deprimiert, missgünstig und griesgrämig am Rand sitzt und moserst. Fragt sich wer der wirklich blöde dabei ist. Ich denke, lieber glücklich sein mit dem was man hat, und ihm etwas abgewinnen können, als so zu sein wie du ;) Aber natürlich hat das alles keine Substanz was den Leuten gefällt stimmts Hu? Oder redest du dir das am Ende doch nur die ganze Zeit ein? Und…ist es nicht anmaßend zu meinen zu wissen was andere wollen? Du bist eine traurige Gestalt Hu.
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  14. BeardMan 9. Juni 2015 um 07:49 Uhr ·
    Woher wird denn eigentlich das Wissen genommen, dass Apple Music 30 Mio. Song beinhaltet, bzw. dass Apple Music den gesamte iTunes Musik-Katalog umfasst? Auf der Sonderseite zu Apple Music wird das mit „Millionen von Songs“ beschrieben und bei der Keynote wurde gesagt “You can stream millions of songs, that we have on iTunes”. Für mich deutet das jedenfalls darauf hin, dass nicht alle Songs in Apple Music verfügbar sein werden. Ausserdem ist zu beachten, dass die lokale Musik-Sammlung beim Upload in die iCloud auch auf das iCloud-Speicherkontingent angerechnet wird. Es sei denn, man nutzt zusätzlich iTunes Match!
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    • Tester 9. Juni 2015 um 09:54 Uhr ·
      Hat Apple auf der Keynote gesagt.
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      • Beardman 9. Juni 2015 um 12:10 Uhr ·
        eben nicht! Auf der Keynote wurde gesagt: “You can stream millions of songs, that we have on iTunes”. Mehr nicht!
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  15. alex 9. Juni 2015 um 07:52 Uhr ·
    Ich werde ebenfalls zu Apple Music wechseln. Allein die tiefe Integration im System ist für mich das schlagende Argument, nicht nur der Bedienung wegen, auch hinsichtlich Akku. Außerdem bietet Apple Music Musikvideos, die ich bei Spotify (noch) nicht sehen kann. Im Zweifel zahlt man in Summe weniger, wenn man sich den Familienaccount auch finanziell mit Freunden oder Familie teilt…
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    • gebu 9. Juni 2015 um 12:39 Uhr ·
      „Tiefe Integration“ ist das Stichwort für mich. Da wäre aber die Frage wie tief die Integration tatsächlich sein wird. Tauchen z.B. gehörte Songs in meiner iTunes Bibliothek auf? D.h. kann ich die Songs dann wie gewohnt mit bis zu fünf Sternen bewerten? Sehe ich die Songs in meine intelligenten Wiedergabelisten? Gibt es Statistiken (Zähler, zuletzt gespielt, …) zu den Songs die ich abfragen kann? Wenn nicht, dann kann ich persönlich Apple Music nur zum Entdecken neuer Songs nutzen – wenn sie mir gefallen müsste ich sie dann doch kaufen um meine oben genannte tiefe Integration zu erhalten.
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  16. Patrick 9. Juni 2015 um 07:53 Uhr ·
    Also ich bezahle überhaupt kein Geld für einen Streaming-Dienst! Ab und zu kaufe ich mal ein Album wenn es mir gefällt, aber das gehört mir dann wenigstens auch. Abgesehen davon belebt Konkurrenz das Geschäft. Alles bei einer Firma würde ich mir überlegen…
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    • Louis 9. Juni 2015 um 13:47 Uhr ·
      Die schnulzen filme auf ARD & ZDF gehören dir auch nicht … Man muss nicht immer alles Besitzen… Ich geh auch auf Konzerte und beschwer mich nicht damach dass ich keine CD bekommen habe
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      • Patrick 9. Juni 2015 um 14:10 Uhr ·
        Ich gucke einmal im Monat Fernsehen und ob du auf Konzerte gehst interessiert mich nicht. Irgendwie scheint es für manche eine Herausforderung zu sein andere Meinungen zu akzeptieren.
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  17. Fischer5182 9. Juni 2015 um 07:54 Uhr ·
    Scheint mir ein bisschen so wie Ping 2 und ein bisschen Musik dazu. Und dann wird immer die Cloud so hoch gelobt?! Sry, aber ich möchte MEINE Musik lokal auf der Platte oder auf meinem Player haben, nirgends anders! Meine Meinung…bevor hier wieder Diskussionen anfangen ;)
    iLike 7
    • mak 9. Juni 2015 um 10:43 Uhr ·
      Merkwürdiger Zusatz: wessen Meinung sollte es denn sonst sein?
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      • Fischer5182 9. Juni 2015 um 10:46 Uhr ·
        meine natürlich…aber es gibt hier Leute, die verstehen das nicht und wissen auch nicht, was eigene Meinung ist! ;)
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  18. Heiko 9. Juni 2015 um 07:54 Uhr ·
    Also ich werde meine Musik auch weiterhin als Vinyl kaufen. Und nebenbei mehr Persönlichkeit als bei der eigenen Plattensammlung geht nicht ;-)
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    • Basil 10. Juni 2015 um 12:47 Uhr ·
      Ich höre meine Mucke auf Schellackplatte und Grammophon. Mehr Persönlichkeit geht nicht !!! Außerdem wird sich dieses Internet eh nie durchsetzen…
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  19. Markus 9. Juni 2015 um 08:01 Uhr ·
    apple Music wirkt zwahr nicht spektakulär wird aber in kurzer zeit die art wie music gehört wird verändern. das es eine app für android geben wird ist ein großer schritt und wird apple helfen viele neue hardware kunden zu bekommen.
    iLike 3
  20. prismatics 9. Juni 2015 um 08:03 Uhr ·
    Apfelpage ist nicht überzeugt, die Leser schon.
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    • Tester 9. Juni 2015 um 09:56 Uhr ·
      Apfelpage sieht das nur angenehm kritisch und hinterfragt das „revolutionäre“. Ist schon richtig. Mein Lieblingssatz: „Mit 9,99 Dollar (Euro Preise sind nicht bekannt) und 30 Millionen Songs im Gepäck gibt es objektiv gesehen nichts, was gegen oder für das Angebot spricht“
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    • mak 9. Juni 2015 um 10:46 Uhr ·
      Für mich ist das hier nur ein pseudo-kritischer Beitrag. Es liest sich beinahe genauso, wie die ersten Stimmen zum iPod. »Warum bringt Apple nur einen weiteren MP3-Player auf den Markt? Das wird ein Flop, weil es schon so viele gibt!« Ist schon schade, wenn nicht mal eine »Apple-Site« das Potenzial erkennt.
      iLike 8
      • RS 9. Juni 2015 um 11:35 Uhr ·
        Die Frage ist ja auch warum Apfelpage keinen Unterschied zu Spotify findet (obwohl sie sie aufzählen), aber der Manager von Spotify offenbar schon: „oh ok“ :)
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  21. Thal 9. Juni 2015 um 08:04 Uhr ·
    Auch wenn die tiefe Integration im System sicherlich seinen Vorteil hat und die App evtl. etwas einfacher zu bedienen ist, werde ich bei Spotify bleiben. Ich zahle das gleiche (denke auch das es bei 9,99€ bleiben wird) und dank Telekom habe ich das Streaming Volumen inkludiert. Da ich Spotify täglich nutze, kommen da einiges an Datenvolumen an. Bei einem wechsel zu Apple Music müsste ich ggf. meinen Datenolumen anpassen, was wiederum ein höheren Tarif bedeuten würde. Ansehen werde ich mir den Dienst sicherlich, aber ich denke nach 3 Monaten bin ich dann dort wieder weg.
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  22. Robert 9. Juni 2015 um 08:42 Uhr ·
    Für mich keine Alternative, da Spotify ebenfalls auf der PS4 vertreten ist und ich nebenbei beim zocken Musik hören kann im Hintergrund. Bei Apple wird das nicht gehen. Daher: nö!
    iLike 0
    • Gast 9. Juni 2015 um 09:00 Uhr ·
      Sag mal spielst du nur PS4 oder gehst du auch mal arbeiten oder zur Schule ( Uni)…wenn nein solltest du das lieber mal machen als hier sinnfreie Kommentare abzugeben.
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      • Travalon 9. Juni 2015 um 10:49 Uhr ·
        Lieber Gast, das macht aber keinen Unterschied. Er will es AUCH über die PS4 nutzen. Das geht mit Apple Music halt vorerst nicht. Für ihn ein Problem. Wo ist deines?
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  23. Nathan 9. Juni 2015 um 08:42 Uhr ·
    was mich interessiert sind eher die Banalitäten, die aber Leute zum Bleiben (Spotify) oder Wechseln animieren… – Kooperation mit lokalen Providern Spotify und Telekom bieten ein Paket an, das mein „normales“ Volumen nicht beeinträchtigt – Family Account Für die Familienfreigabe interessant und günstig. iTunes Match kann es nicht. Und bevor Kritiker kommen „… aber Spotify…“ – nein, wird von lokalen Providern blockiert. Geht also nicht
    iLike 0
  24. Gast 9. Juni 2015 um 08:58 Uhr ·
    Was bekomme ich für 9,99$ oder €…..? Musik aus dem iTunes Store …alles ? ja…das ist schon mal toll. Keine Werbung…( bis jetzt ) …supertoll. FamilienPackung….supertoll. Im System integriert…jo ..sehr gut. 4Pluspunkte für Apple..jedenfalls für Leute die ein Appledevice haben und warum sollte ich noch Spotify benutzen wenn es Apple etwas besser kann. Kostet ja auch 10€…und keiner sollte denken das er es weiter kostelos bekommt. Das Werbefinanzierte Streaming funktioniert nämlich nicht und darum wird es bald verschwinden.
    iLike 6
  25. DaTo 9. Juni 2015 um 09:01 Uhr ·
    Also soweit kann ich diesen Text unterschreiben aber mal im ernst: Was soll auch neues kommen? Was könnte man in diesem Sinne revolutionieren? So langsam gehen doch allen Company´s, ob Google oder Apple, die Ideen aus. Es wird nur noch finetuning betrieben. Ist doch ok! Ein Rad kann nicht runder gemacht werden, damit es besser läuft. 2007 ist vorbei, das haben aber noch nicht viele gecheckt. Das „one more thing…“ kommt nicht jedes Jahr oder alle 2 Jahre in diesem Ausmaß wie 2007. Die Gesellschaft ist heute mehr denn je auf dem neuesten Stand der Technik, dank Internet, Blogs, Leaks und Co. So viele tolle neue Überraschungen wird es kaum noch geben. Die Erwartungen werden immer größer und Leaks immer mehr. Beides zusammen lässt den Adrenalinspiegel bei solchen Publikationen schneller fallen, als man „ene, mene, miste, es rappelt in der Kiste“ sagen kann.
    iLike 9
    • Hubi 9. Juni 2015 um 10:25 Uhr ·
      Das ist sowas von absolut treffend!
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  26. M@rk 9. Juni 2015 um 09:34 Uhr ·
    15€ für alle Geräte von 6 Familien-Mitgliedern. Also mal ganz ehrlich, für mich wird Streaming jetzt erst interessant. Das war für mich bis gestern nie eine Option. Ich werd’s tun……
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    • reltiH lieH 9. Juni 2015 um 16:47 Uhr ·
      Ich finde den Familien Preis von15€ für 6 Personen unschlagbar günstig. Wenn man Apple Music auch nur zu zweit nutzt rendiert es sich schon. Also ich werde es mir aufjedenfall holen.
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  27. Maik 9. Juni 2015 um 09:46 Uhr ·
    Ich finde Apple Music auch sehr interessant! Wenn ich mal davon ausgehen, dass es genauso viel kosten wird wie Spotify (10€) und die gleiche Auswahl an Musik hat, bleibt als Vorteil die tiefere Intergration ins OS und das Design! Schon mal versucht, von Runtastic aus auf eine Spotify Playlist zuzugreifen?!.. MÖP!! Das ist nur ein Beispiel… Das Design finde ich von dem was man bisher gesehen hat auch sehr ansprechend! Spotify ist wirklich unübersichtlich, wie einer der Vorredner schon beschrieben hat. Ausserdem habe ich dann eine Musik App für alles, und muss nicht zwischen „meiner“ Musik und Spotify hin und her wechseln! Kurzum, das Rad wurde definitiv nicht neu erfunden, aber wenn sie sich Preislich da einpendeln, wo ich vermute, werde ich wechseln!
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  28. Tester 9. Juni 2015 um 09:57 Uhr ·
    Hut ab für den kritischen Text. Es ist nichts besonders das stimmt
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    • powlicious 9. Juni 2015 um 13:41 Uhr ·
      Sehe ich anders. Apple ist der erste der die Massenware Streaming wieder an Personen koppelt. Klar ist nichts besonderes für Leute denen Künstler egal sind. Aber für Menschen die sich für Künstler interessieren ist es „was besonderes“. Probier doch mal bei Spotify ein Kommentar zu zB einem Liedtext zu geben. Etc. pp. Liegt halt immer im Auge des Betrachters, was besonders ist…ich freue mich jedenfalls drauf und hoffe das auch „die kleinen nischenbands“ connect nutzen (können).
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  29. Apfelmänchen 9. Juni 2015 um 10:16 Uhr ·
    …ich höre Spotify gratis,da meine Freundin es über einen TelekomTarif gratis dazu gelegt bekommen hat und dann das Datenvolumen auch nicht angegriffen wird. Ich nutze Ihren Account mit…habe meine eigenen Playlists und von daher ist es mir das nicht wert zu wechseln.
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  30. Hubi 9. Juni 2015 um 10:23 Uhr ·
    Ich hatte bisher kein Interesse an Spotify. Allerdings Apple Music interessiert mich da es in iOS integriert ist und nette Zusatzfunktionen bietet. Es ist einfach besser in all meine Apple Produkte eingebunden. Deshalb überlege ich ernsthaft das zu abonieren. Gut das man erst mal testen kann. Ich stimme dem Artikel nicht zu. Es kann mehr für Apple User als die anderen…..
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    • AppleFreak 9. Juni 2015 um 10:45 Uhr ·
      Da gebe ich dir definitiv Recht! Einbindung in das Betriebsystem ist wirklich interessant. Vor allem ist iTunes mit etwaigen Exklusivverträgen sehr interessant. Das Musikangebot ist wirklich riesig.
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  31. Dady 9. Juni 2015 um 11:12 Uhr ·
    wer weiß vielleicht kommt auch eine Apple Music Option bei der Telekom. Für mich Ausschlag gebend im Vergleich zu spotify: ich kann meine Watch mit Musik von Apple Music vollladen und per Bluetooth beim Sport ohne Telefon hören. Wie geil!
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  32. Helge Bruhn 9. Juni 2015 um 12:16 Uhr ·
    Tut mir leid, aber ich sehe es anders. Apple Music ist EXTREM viel weiter und besser als Spotify & Co. Klar, die Basis sind X Mio Titel, das haben alle Anbieter gemeinsam, das wars aber auch schon. Bei Spotify kann man in einer handvoll Rubriken seine Lieblingsrichtung wählen und „irgendwas“ hören, in der Hiffnung es passt. Knteraktionen Fehlanzeige. Allein was bei Apple Musik mit Siri möglich ist, ist genial ohne Ende, da ich sowas schon ewig vermisst habe. Wie oft wollte ich als Filmfreak Soundtracks zu bestimmten Filmen hören, bei Spotify sucht man sich da fast immer nen Wolf. Dazu kommen noch (Musik)videos etc., das alles wirkte auf mich weit durchdachter und stimmiger.
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  33. gast22 9. Juni 2015 um 13:05 Uhr ·
    Also ich finde, dass es schon ein wenig übertrieben ist, solch ein Urteil abzugeben ohne den Dienst überhaupt life selbst erlebt zu haben. Spotify und Co kann man testen, da hat man Erfahrungen gesammelt. Apple Music aber nicht. Na klar ist das ein Thema und jeder Schreiberling will Klicks und Kommentare. Aber ich finde den Text des Autors einfach unseriös.
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  34. Mike 9. Juni 2015 um 14:53 Uhr ·
    Verstehe die negative Sicht auf Apple Music im obigen Bericht nicht wirklich. Ist doch ein vielversprechender Anfang! Mich hat es neugierig gemacht! Kritsch sein ist ja okay, aber chronisches Rummnörgeln ist albern. Finde den Ansatz schon mal super und hoffe, dass nicht nur Musikkliebhaber und Apple, sondern auch Künstler wirklich etwas davon haben.
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  35. Sämi 9. Juni 2015 um 15:10 Uhr ·
    Ich glaube man hat im Beitrag ganz klar iTunes vergessen. Jeder hat das Programm auf dem Rechner ob Mac oder PC. Somit hat Apple einen sehr wichtigen Trumpf in der Hand, da alle PC’s auf dem Planet die beste Musik-App drauf hat. Zudem kommt noch die Integration von AppleMusic in Android, was irgendwann sicherlich auch jeder installiert, weil Apple in Sachen Musik einfach immer noch am berühmtesten ist.
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  36. Equilibrium 9. Juni 2015 um 19:32 Uhr ·
    Ich frage mich, was mit Apple Radio nun in dem USA passieren wird..
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  37. Equilibrium 9. Juni 2015 um 19:33 Uhr ·
    -dem +den
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  38. PrismaElf 10. Juni 2015 um 05:20 Uhr ·
    Bevor Apple Music nicht in Sonos eigebunden ist, ist der Dienst für mich uninteressant. Erst dann werde ich die 3 Mon. Testfase nutzen. Aber wir kennen ja Apple, was passiert denn, wenn ich mir „andere Songs/Alben von diesem Interpreten anzeigen“ lassen will. Geht das dann auch ohne Abo?????
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