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Abo-Modell und Werbung: Apple kündigt App Store 2.0 an

Apple hat soeben Neuigkeiten in Bezug auf den App Store verkündet. Zur WWDC wird der Konzern die Gelegenheit nutzen, den App Store und vor allem die damit verbundenen Verdienstmöglichkeiten neu aufzustellen.

Allen voran wird es Apple Entwicklern ermöglichen, Werbung in der Suche zu schalten. Pro Suchanfrage soll dabei allerdings immer nur ein Werbeplatz in einer Auktion vergeben werden.

We’ve thought about how to carefully do it in a way that, first and foremost, customers will be happy with,” Schiller says, adding that he believes the ad auction system in App Store search will be “fair to developers, and fair for indie developers, too.“

Damit verbunden will Apple auch die Suche an sich aufbessern.

Bildschirmfoto 2016-06-08 um 19.55.09

App-Abo für alle Entwickler

Zudem erhalten künftig alle Entwickler die Gelegenheit, ihre App statt mit einer einmaligen Zahlung als Abo anzubieten. Bislang war dies als In-App-Kauf nur einigen Entwicklern vorbehalten. Apple streicht dabei wie gewohnt 30 Prozent der Einnahmen ein, will ab dem zweiten Jahr allerdings auf die Hälfte verzichten. Dann sollen es nämlich nur noch 15 Prozent der Einnahmen sein.

For the first year of a subscription Apple will maintain its 70 / 30 revenue share; after one year, the new 85 percent / 15 percent revenue share will kick in (applied per subscriber). The new app subscription model will roll out to developers this fall, though if app makers have subscribers they’ve already retained for a year, the new revenue split starts June 13th.

Entwickler dürfte das freuen. Treue Kunden bringen ihnen damit mehr Geld ein, als bisher.

Darüber hinaus will Apple eine neue 3D-Touch-Option zum Teilen von Apps aus dem Homescreen aus einführen. Der App Store wird künftig zudem keine Apps mehr anzeigen bzw. hervorheben, die bereits installiert sind.

Angekündigt werden sollen die Änderungen zur WWDC. Ab dem 13. Juni greift bereits das neue Auszahlungsmodell. Die Werbung wird es aller Voraussicht nach erst im Herbst geben.

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Robert Tusch
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34 Kommentare zu dem Artikel "Abo-Modell und Werbung: Apple kündigt App Store 2.0 an"

  1. KingRabbit 8. Juni 2016 um 19:55 Uhr ·
    Super!
    iLike 17
    • Lugg 9. Juni 2016 um 11:04 Uhr ·
      Ich kaufe kein teures Smartphone um in einer hauseigenen App Werbung zu sehen?!!!
      iLike 7
  2. hnk24211 8. Juni 2016 um 20:02 Uhr ·
    Endlich nicht mehr einmalig 0,99€ für eine App zahlen, sondern jeden Monat 0,99€!
    iLike 143
    • Daniel 8. Juni 2016 um 22:44 Uhr ·
      Ironie oder??
      iLike 6
      • Hurrdurrdurr 9. Juni 2016 um 07:09 Uhr ·
        Zum Teil gut, zum anderen Teil schlecht. Der Drang zu den Abo-Modellen heutzutage ist nur noch nervig. Kaum eine Software, die man wirklich noch durch Kauf erwirbt und dann sein Eigentum nennen kann. Office365, Adobe’s Creative Cloud….
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      • hnk24211 9. Juni 2016 um 07:37 Uhr ·
        Ja, war Ironie ?
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      • Travalon 9. Juni 2016 um 09:36 Uhr ·
        Naja Leute, früher musste man dafür jedes Jahr ein kostenpflichtiges Update kaufen. Grade bei zB Finanzsoftware anders als bei zB Office Tools musste man diese machen. Jetzt heißt es Abbo. Auch bei Programmen die den Betreibern laufende Kosten verursache finde ich das mehr als gerechtfertigt. ZB Messenger: Die Server zu unterhalten kann täglich kosten verursachen die das Jahresgehalt von vielen hier übersteigt.
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  3. o.wunder 8. Juni 2016 um 20:04 Uhr ·
    Apps als Abo…. Was ist mit Test Apps? Das wäre mal wichtig!
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    • kgs 8. Juni 2016 um 21:02 Uhr ·
      Gibt es schon für betatest. Ladbar über TestFlight
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    • Nighty 8. Juni 2016 um 21:16 Uhr ·
      Du kannst Apps auch innerhalb von 2 Wochen die Apps zurück geben.
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  4. Appster 8. Juni 2016 um 20:07 Uhr ·
    Werbung und Abo-Modelle sind die größte Pest im Netz. Ich bin schon auf dem Mac nie auf diese Modelle aufgesprungen (Ja, Parallels und Microsoft, ich schaue auf euch.), da es vom gleichen Hersteller glücklicherweise immer eine Dauerlizenz gab. Ich werde – niemals – ein Abo für Software eingehen. Und was die Werbung betrifft: In der Suche einfach nur eine Frechheit. Hallo? Die Suche ist eine SYSTEMFUNKTION! Hier erinnert mich Apple an Ubuntu mit deren Amazon-Deal, dort lief es ja genauso. Nur widerlich, ein Multmilliardenkonzern hätte dies nicht nötig. Das gilt übrigens auch für Browser. Wer in Safari für iOS und Safari/Chrome/Firefox auf dem Mac keinen AdBlocker einsetzt, ist selbst schuld!
    iLike 55
    • Thomas 8. Juni 2016 um 21:03 Uhr ·
      Du scheinst definitiv nichts öffentlich zugängliches in deiner Frei- und Arbeitszeit zu machen. Ja, ich setze einen AdBlocker ein, aber der ist Standardmäßig deaktiviert. Nur wenn es mir auf einer Seite zu viel wird (oder mein Datenvolumen knapp wird), wird er angeschaltet. Das mache ich, weil ich selber YouTube Videos produziere und weiß, wie wichtig es ist, dass die Leute Werbung sehen, wenn man damit seinen Lebensunterhalt bestreiten will/muss. Aber ignorante Menschen wie du sorgen immer mehr dafür, dass die – ebenfalls von euch – verhassten Product Placements eingesetzt werden (müssen).
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      • Ro 8. Juni 2016 um 22:22 Uhr ·
        Mimimimimi Versuch es halt mal mit nem richtigen Job ;)
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      • Mr. Lover Lover 8. Juni 2016 um 22:40 Uhr ·
        Schön doof Thomas, was? Dann mal weiterhin viel Spaß im Werbelabyrinth. Lass dich nicht manipulieren!
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      • Appster 8. Juni 2016 um 22:55 Uhr ·
        Es war ja klar, dass jetzt jemand die Werbung verteidigen würde. Bewegliche Bannerwerbung und Tracking ist einfach nur übel. Das läuft deutlich den Interessen der Verbraucher (KUNDEN) zuwider. AdBlocker sind insofern reine Notwehr, auch im Sinne des Datenschutzes. Deine Aussage ergibt keinen Sinn, denn nach dieser Logik müsste ich ja auch durch eine Umschaltsperre gezwungen werden, mir die Werbung auf einem TV-Sender anzusehen, da sich der Sender ja ganz oder teilweise über diese finanziert. Merkst du, wie lächerlich das ist? Ich will dieses Modell der Manipulation und im Netz auch der Spionage auf keinen Fall unterstützen und finde es bedauerlich, dass sich viele über diese Methode zu finanzieren suchen. Und nun? Merke: Ich bin auch gerne bereit, für qualitativen Content zu zahlen, habe noch nie etwas raubkopiert o.ä., aber zu Werbung nötigen lasse ich mich sicher nicht, das geht definitiv zu weit.
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      • Nils 9. Juni 2016 um 01:50 Uhr ·
        Appster…es gibt einen kleinen Unterschied bei deinem Werbevergleich. Die Fernsehsender bekommen pauschal einen gewissen Betrag pro Sendeminute. Youtuber usw. Bekommen pro gesehenem Werbeclip Geld. Das nur mal als Info. Wenn du meckern willst, dann bitte mit wissen und nicht mit abstrusen Vergleichen. Und bevor die Leute jetzt rumheulen: Ich selbst benutze auch Adblocker, allerdings ist der auf Seiten die ich gut finde deaktiviert, vorausgesetzt es blinkt nicht alles wie verrückt und es gibt keine Popups. Ro…du gehörst vermutlich auch zu den Menschen die zum Fotografen gehen für Passbilder und erstmal eine ‚kostenlose Kostprobe‘ wollen. Ich finds mittlerweile einfach eine Schweinerei, dass Die Leute von Menschen in kreativen Berufen wie z.B. Musiker und Schauspieler nach Möglichkeit umsonst arbeiten sollen. Versteht mich nicht falsch, ich halte absolut nichts von Werbung in der Suche im AppStore, aber diese grundsätzliche ‚ich bin erstmal gegen alles‘ Einstellung der Deutschen geht mir mittlerweile ziemlich auf den Geist.
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      • Appster 9. Juni 2016 um 08:58 Uhr ·
        @Nils: Ich denke, du leitest aus meiner Aussage etwas ab, um das es mir gar nicht primär ging. Außerdem hast auch du einen Denkfehler in deiner Aussage: Der Werbetreibende zahlt dem Sender einen Betrag, der sich nach absoluten Zuschauerzahlen und relativem Marktanteil des Senders bemisst. Würde jeder bei der Werbung umschalten, würde der Sender nicht mehr attraktiv sein. Ebenso gestaltet es sich bei Websites, denn effektiv hast du bei einem Werbeblocker „umgeschaltet“, denn du trägst ja nichts mehr zu den Einnahmen bei. Es ist also nur die Frage, ob du direkt (Internet) oder indirekt (TV) die Kundenziffer bist. Aber darum ging es mir eigentlich nicht. Es ging mir nur darum, zu zeigen, dass du die Menschen nun einmal nicht zwingen kannst, sich Werbung anzusehen. Das ist unmoralisch, besonders in Verbindung mit Tracking. Ist dir eigentlich klar, dass du Leute damit bewusst mit irrelevanten Informationen, die sie vielleicht gar nicht wünschen und für die sie auch nichts gezahlt haben, belästigst? AdBlocker abschalten schön und gut, das lässt sich auch immer leicht dahersagen, nur wird das in freier Wildbahn auch auf von mir geschätzten Websites schnell zu Frust und Verärgerung führen. Nochmals: In einem von der Werbemafia und ihren Spionage-Methoden beherrschten Internet sind AdBlocker NOTWEHR!
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    • Onkel Sam 8. Juni 2016 um 22:23 Uhr ·
      Bin voll und ganz deiner Meinung ?
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      • Onkel Sam 8. Juni 2016 um 22:23 Uhr ·
        Appster ??
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    • . 9. Juni 2016 um 16:32 Uhr ·
      Wo ist eigentlich mein Kommentar hin?
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  5. Franz 8. Juni 2016 um 20:24 Uhr ·
    Das wird den Kunden aber nicht gefallen. Was fällt Apple noch ein um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen?
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  6.  applefan 8. Juni 2016 um 20:27 Uhr ·
    Apps im Abo? – dann werden Apps deutlich reduziert auf den Devices, nur noch das unbedingt Notwendige.
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  7. Jabada 8. Juni 2016 um 21:14 Uhr ·
    Ich hoffe, dass es weiterhin gute Bezahlapps geben wird.
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  8. Chris 8. Juni 2016 um 21:58 Uhr ·
    Es ist doch nur eine Möglichkeit keine zwanghafte Lösung.. Nicht jede App wir jetzt ein abo ?
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  9. Grm 8. Juni 2016 um 22:00 Uhr ·
    Abo und Werbung sind beides Punkte, wo Apple positiv durch wenige dieser Apps punkten konnte. Gerade bei einem geschlossenen System wie iOS kann das für die Nutzer negative Folgen haben.
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  10. smoga1 8. Juni 2016 um 22:15 Uhr ·
    So langsam macht sich Apple wirklich unbeliebt bei mir! Erst diese Wucherpreiserhöubgen und jetzt auch noch Abo Modelle für Apps und dann auch noch Werbung die ich mit meinem Datenvolumeb frecheres auch noch bezahlen soll! So langsam reicht es echt mal! Wenn ich Werbung gucken soll dann bezahlt mich gefälligst dafür, schließlich mus ich den scheiß ertragen und geht auf mein Daten Volumen! Wie gefällt euch diese Idee, liebe Werbetreibenden??
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  11. Informatigger; 8. Juni 2016 um 22:54 Uhr ·
    Von Abo-Apps werden hauptsächlich Zeitungen und Apps wie Netflix profitieren. Die Werbung soll dafür sorgen, dass auch verstecktere Apps gefunden und gesehen werden. Gut für kleinere Entwickler? Nicht wirklich. Wenn man die Werbefläche versteigert werden die Preise schnell zu hoch für kleinere Entwickler sein.
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  12. Peter Birnenkuchen 8. Juni 2016 um 23:29 Uhr ·
    Witzig, vor wenigen Tagen dachte ich mir erst, dass es eine App auch als Abo geben sollte. Vor allem nach dem Artikel hier, wo ein paar A… eine App für eine Schule über Monate gebraucht und dann wieder zurückgegeben haben. Aber das Abosystem kenne ich z. B. von runtastic. Nütze es aber zurzeit nicht, ist mir zu teuer. Für die Werbeausblendung würde ich was zahlen, aber sicher kein Premiumabo. Wenn das Abosystem kommt, kann man dann eine App nicht mehr zurückgeben, die man nur per Abo praktisch mietet
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  13. neo70 9. Juni 2016 um 02:55 Uhr ·
    Die unsägliche Suche soll nun endlich verbessert und im Gegenzug Werbung und Abo eingeführt werden. Also bitte Apple!!!
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  14. Benjamin 9. Juni 2016 um 08:18 Uhr ·
    „Der App Store wird künftig zudem keine Apps mehr anzeigen bzw. hervorheben, die bereits installiert sind.“ Das heißt, wenn ich die TOP 5 Apps geladen habe, ist die App die im Store eigentlich auf dem 6 Platz sein müsste plötzlich auf dem ersten? :D
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  15. Benjamin 9. Juni 2016 um 08:20 Uhr ·
    „Darüber hinaus will Apple eine neue 3D-Touch-Option zum Teilen von Apps aus dem Homescreen aus einführen. Der App Store wird künftig zudem keine Apps mehr anzeigen bzw. hervorheben, die bereits installiert sind.“ Und was machen dann die Leute, die kein 3D-Touch haben und einen Link zu einer App verschicken wollen, die sie installiert haben? App deinstallieren damit man sie im App Store finden kann, Link teilen, App wieder installiert?
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  16. Mimijet 9. Juni 2016 um 10:46 Uhr ·
    Vielleicht macht man sich mal Gedanken,was gute Werbung eigentlich ist?? – Sie ist heute meist so grottenschlecht und vielfach am falschen Ende platziert. Das nervt so sehr, dass keiner sie sehen will. Siehe Ad-Blocker. Dazu gehört sicher ein bißchen geistige Anstrengung, gepaart mit Kreativität und Fantasie! So aber laufen die anspruchsvollen Kunden davon…
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  17. Marco 9. Juni 2016 um 15:22 Uhr ·
    „Entwickler dürfte das freuen. Treue Kunden bringen ihnen damit mehr Geld ein, als bisher.“ Oder sie verlieren Kunden, weil die das nicht mitmachen! Ich lade schon seit ein paar Jahren keine Apps mehr, die unnütze InApp Käufe bieten. Vernünftige Sachen wie z.B. The Room 1/2/3 machen es vor, dass es auch anders geht.
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  18. Pascal 11. Juni 2016 um 14:15 Uhr ·
    Natürlich freut es die Entwickler. Es gibt jetzt schon unzählige Apps mit abomodellen, nur läuft das momentan alles sehr kompliziert über in App Käufe/Accounts. Manche Sachen kosten eben monatlich, Z.b. Outbank, netflix, Spotify Die Möglichkeit besteht doch schon längst. Da wird sich jetzt nichts große ändern. Und werbeapps einblendungen in der Suche schaden doch auch keinen xD Dadurch findet man evtl mal tolle neue Apps…
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