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8 unveröffentlichte Geschichten über Steve Jobs! (Teil 2)

Wir hatten euch gestern bereits 4 spannende Anekdoten aus dem Leben von Steve Jobs präsentiert. Jetzt folgen nochmal so viele, bisher unveröffentlichte Storys, die ihr unbedingt gelesen haben müsst!

Story 5: Eine kleine Hand auf dem Screen. Es war in den frühen 1980er Jahren, als der Atari Gründer Nolan Bushnell sein neues Haus in Paris eingeweiht hat und auch den ehemaligen Atari-Angestellten Steve Jobs einlud. Bushnell erinnert sich noch genau daran, dass alle Gäste ganz vornehm gekleidet waren. Bis auf Steve Jobs, der in seinem typischen Outfit mit Jeans und Pullover dabei war. Am Tag danach saßen Jobs und Bushnell in einem Pariser Cafe und der Apple Visionär war „nur daran interessiert, über Innovation und Ideen zu sprechen“, fiel dem Atari Gründer auf. Es war gerade die Zeit, wo Jobs wusste, dass der Apple 2 bald Platz machen musste. Er war mit ihm nicht zufrieden und schwenkte auf die Idee des Lisa Computers um, was dann später zum Macinthosh wurde. In dem Cafe redete er über Joystick, Computermäuse und Co. Steve Jobs nannte diese Instrumente „die kleine Hand auf dem Screen.“

Story 6: Eine Weihnachtsgeschichte. Regis McKenna kaufte zusammen mit seiner Frau zu Weihnachten im Jahre 1998 ganze 5 iMacs für deren Enkel als Geschenke. Das Ehepaar beobachtete die Kinder dann, wie sie die iMacs auspackten. Als die 5 jährige Molly ihr Paket öffnete und den Inhalt sah, sagte sie „Life is good.“ Doch leider stellte sich später ein Fehler im iMac heraus, das Laufwerk öffnete nicht mehr. Daher bat McKenna den Verkäufer des Computers um Hilfe. Doch dieser antwortete lediglich, dass er wegen Apples Bestimmungen nicht befugt sei, das Laufwerk zu wechseln… Eine komplette Reparatur würde mehrere Wochen dauern. Das ließ McKenna nicht auf sich sitzen und hackte bei Apple direkt nach, wie das mit der Umtausch und Reparatur-Politik ist. Nicht einmal fünf Minuten später klingelte das Telefon des Kunden und wer war dran? Steve Jobs in Person. Er fragte, was das Problem genau ist und bat um den Namen des Händlers. Kaum hatte McKenna die Geschichte erzählt, sagte Jobs „Ich rufe Sie zurück.“ Ein paar Minuten später klingelte das Telefon erneut, dieses Mal war es der Verkäufer. Er sagte, dass er einen neuen iMac zur Verfügung stellt. So schnell kann das gehen, dachte sich auch McKenna und bedankte sich per E-Mail bei Jobs, dass er das Weihnachten der Enkelin Molly gerettet habe. Seine Antwort kam schnell: „Ho, ho, ho!“

Story 7: Eine Freundin in Not. Heidi Roizen kennt auch die andere Seite von Steve Jobs. Am 1. März 1989 bat Steve Jobs Roizen über eine anstehende Verhandlung mit ihrer Software Firma zu sprechen. Es war der Tag nach dem Tod von Roizens Vater. Sie trauerte sehr um ihr verlorenes Familienmitglied. Am Telefon erzählte sie dem Apple Mitbegründer daher von dem Tod. Daraufhin antwortete Jobs: „Wieso arbeiten Sie dann noch?! Gehen Sie nach Hause, ich bin gleich bei Ihnen.“ So geschah es dann auch und er klopfte an ihrer Tür und setzte sich anschließend auf den Boden neben Roizen. Während sie die ganze Zeit schluchzte und trauerte, bat der einfühlsame CEO die Geschäftsfrau über ihren Vater zu sprechen. Er fragte, was besonders an ihm war und was sie am meisten liebte. Es war genau das richtige Mittel um die Trauer zu bewältigen. Dafür ist Roizen heute noch dankbar. Ein Jahr zuvor war übrigens Steve Jobs Mutter gestorben, er konnte sich daher besser in die Lage hineinfühlen. Eine ganz andere Seite von Jobs.

Story 8: Er bemerkt alles! Emily Brower Auchard war eine PR-Agentin in NeXT zu Zeiten von Steve Jobs. Sie hatte die Aufgabe in der anstehenden Pressekonferenz mit Jobs alles mitzuschreiben. Kurz davor bemerkte sie jedoch, dass sie zwei verschiedene Schuhe an hatte, da sie am Morgen ziemlich in Eile war. Daher bat sie die Chefin der Abteilung um Hilfe, was sie jetzt machen solle. Die Vorsitzende antwortete überzeugt: „Du musst unbedingt diese Problem beheben! Ansonsten wird Steve Jobs das bei der Pressekonferenz garantiert bemerken!“ So fasste Auchard den schnellsten Kaufentschluss in ihrem Leben und rannte in den nächsten Laden, um sich neue Schuhe zu kaufen, war dann auch rechtzeitig wieder bei der Pressekonferenz im NeXT-Quartier. Ob Jobs das wirklich bemerkt hätte, ist ein anderes Paar Schuhe. Aber wir gehen einfach mal davon aus.

Wir sehen in den 8 Anekdoten, dass Jobs viele Seiten hatte. Eine Legende, die uns in unseren Gedanken immer erhalten bleiben wird.

Kleiner Tipp noch am Rande: Um 15:05 Uhr kommt auf N24 „Die Apple Story“!

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Philipp Tusch
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4 Kommentare zu dem Artikel "8 unveröffentlichte Geschichten über Steve Jobs! (Teil 2)"

  1. kosta 3. Oktober 2012 um 15:07 Uhr ·
    Die Apple-Story Läuft jetzt bei N24
    iLike 0
  2. mr1996c 3. Oktober 2012 um 15:09 Uhr ·
    ja guckt euch die Apple Story an ist sehr sehenswert!
    iLike 0

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