US-Strafzölle: Apple engagiert einen Trump-Lobbyisten

Die US-Regierung unter US-Präsident Donald Trump hat Strafzölle gegen China beschlossen, wovon auch Apple-Produkte bald betroffen sein werden. Jetzt hat der Konzern laut CNBC mit Jeffrey Miller einen Trump-Lobbyisten engagiert, der sich mit seinem Team auf Handelsfragen bezüglich technologischer Produkte und Services fokussieren wird. Ziel ist eine Vermeidung von Strafzöllen auf Apple-Produkte und Bauteile.

Apples Lobbyarbeit

Im Gegensatz zu anderen Technologiekonzernen sind Apples Ausgaben für die Lobbyarbeit relativ gering und liegen in diesem Jahr bisher bei nur etwas mehr als 5,5 Millionen US-Dollar. Welchen Betrag Jeffrey Miller und sein Team für die Lobbyarbeit in Washington erhielten bleibt unbekannt.

Jeffrey Miller hat eine enge Beziehung zu Donald Trump und seiner Regierung. Er war einst stellvertretender Finanzvorstand des Gründungskomitees des US-Präsidenten und wurde schließlich zu einem der wichtigsten Spendensammler.

Neuer Zoll im Anflug

Apple drohen im Dezember 2019 neue Strafzölle, außer die USA und China können sich noch einigen, um den Handelskrieg zu beenden. Vor ein paar Wochen hatte das Unternehmen beim Büro des US-Handelsbeauftragten einen Antrag auf Zollausnahmen für die Apple Watch, iPhone Bauteile und Komponenten gestellt.

Zwischenzeitlich werden Apple-Chef Tim Cook und der US-Präsident kommende Woche eine gemeinsame Reise ins texanische Austin unternehmen. Nach Berichten werden sie dort Fabriken besichtigen, in denen Produkte wie der Apple Mac Pro gefertigt werden.

In den vergangenen drei Jahren haben Cook und Trump eine enge Beziehung aufgebaut. Die Trump-Administration lässt sich von dem erfahrenen Konzernchef beraten. Von Donald Trump wurde Cook bereits als großartige Führungskraft gelobt.

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Hannes
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5 Kommentare zu dem Artikel "US-Strafzölle: Apple engagiert einen Trump-Lobbyisten"

  1. fipiblitz 15. November 2019 um 14:59 Uhr · Antworten
    Schlimm das Apple du mit Trump kuschelt
    iLike 7
    • Stein 15. November 2019 um 16:59 Uhr · Antworten
      Ich wäre auch für eine klare Botschaft gegen Trump. Aber andererseits verstehe ich es auch wenn es momentan ein Übel ist welches man akzeptieren muss. Daher auch das beste daraus machen möchte bzw in dem Fall Profit maximieren.
      iLike 1
    • Thorsten 15. November 2019 um 19:22 Uhr · Antworten
      Kennst du das Sprichwort ? Man muss mit den Wölfen heulen .
      iLike 0
  2. fipiblitz 15. November 2019 um 17:28 Uhr · Antworten
    Nun ja, wer mit Verbrechern Geschäfte macht ist mitschuldig.
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  3. iPhoner 15. November 2019 um 20:20 Uhr · Antworten
    Was für ein öliges Geschleime von Apple! Tim Cook würde, zur Umsatzsteigerung, auch seine Mutter verkaufen!
    iLike 0