Apple bittet Trump erneut um Zollausnahmen für bestimmte Produkte und Bauteile

Donald Trump führt weiterhin einen erbitterten Handelskrieg gegen China, durch die Produktion dort sind auch Apple-Produkte von den Strafzöllen betroffen. Jetzt hat Apple den US-Präsidenten erneut um Ausnahmen für einige Produkte gebeten.

Wie Bloomberg berichtet, bemüht Apple sich abermals um Zoll-Ausnahmen für eigene Produkte und Teile dieser Produkte. In der neusten Anfrage an das weiße Haus geht es um elf Produkte beziehungsweise Produktteile, die Apple gern von dem 15% Strafzoll, der für Importe aus China fällig wird, ausgenommen sehen würde. Unter anderem geht es in der Anfrage um AirPods, die Akkus für MacBooks und iPhones sowie Speicherkomponenten des neuen Mac Pro.

Entscheidend für die Gewährung von Ausnahmen ist, ob die entsprechenden Produkte eine besondere Relevanz in staatlichen chinesischen Wirtschaftsprogrammen spielen und ob erhobene Zölle einen besonders negativen Einfluss auf „US-Interessen“ und die betroffene US-amerikanische Firma haben. Apple selbst begründet die angefragte Ausnahme damit, dass man bisher außerhalb Chinas keine Zulieferer für die entsprechenden Produkte finden konnte, die die Nachfrage und Qualitätsstandards erfüllen konnten.

Bereits in der Vergangenheit hat Apple um Ausnahmen für den Mac Pro gebeten, diese wurden allerdings nur zum Teil gewährt – lediglich zehn Komponenten wurden von den Abgaben befreit. Im September kündigte Apple, vielleicht als Zugeständnis an Trump und als Reaktion auf die Strafzölle, an, den neuen Mac Pro in einer Fabrik in Austin, Texas fertigen zu lassen, zuvor war noch die Produktion in China geplant gewesen.

Erst in dieser Woche hatte Tim Cook öffentlich gesagt, Apple bezahle bereits jetzt Strafzölle auf einige Produkte. Wir werden weiter beobachten müssen, wie die Trump-Regierung über Apples Bitte entscheidet und ob eine Entscheidung, positiver oder negativer Natur, einen Einfluss auf die Preise der betroffenen Produkte haben wird.

-----
Willst du keine News mehr verpassen? Dann folge uns auf Twitter oder werde Fan auf Facebook. Du kannst natürlich in Ergänzung unsere iPhone und iPad-App mit Push-Benachrichtigungen hier kostenlos laden.

Oder willst du mit Gleichgesinnten über die neuesten Produkte diskutieren? Dann besuch unser Forum!

Gefällt Dir der Artikel?

Yannik Achternbosch
twitter Google app.net mail

8 Kommentare zu dem Artikel "Apple bittet Trump erneut um Zollausnahmen für bestimmte Produkte und Bauteile"

  1. Wolfgang D. 2. November 2019 um 15:25 Uhr ·
    Wusste gar nicht, dass Apple auch Kartoffelreiben verkauft, wie auf dem Foto zu sehen ist. Angesichts der Gewinne bei Apple finde ich das Geschleime bei Trump ziemlich peinlich. Wenn der POTUS dem nachgeben sollte, hat bestimmt wieder ein persönliches ‚Gespräch‘ nachgeholfen. Wie war das noch mit Korruption in der Politik und deren Verfolgung?
    iLike 11
    • Thomas plz01 2. November 2019 um 16:52 Uhr ·
      Weniger Gewinn = weniger Steuereinnahmen für Trump. Außerdem hat 🍏 eint Teil seiner gigantischen Bargeld Reserven zurück in die USA geholt,auf Trump seinen Wunsch.
      iLike 3
    • Keno 2. November 2019 um 19:38 Uhr ·
      Lustig, dass du versucht einen Witz aus altem Material zu machen und diesen auch noch erklären musst. Fast schon peinlich. Ist eher ein Eigentor gewesen ;)
      iLike 5
      • Wolfgang D. 2. November 2019 um 23:45 Uhr ·
        @Keno „Lustig, dass du versucht“ Lustig, oder eher lächerlich ist hier nur das iFangirl, welches sein vermeintlich überlegenes Wissen zur Schau stellen will. Aber so sind sie halt, die iFangirlz.
        iLike 1
      • MrDrache333 3. November 2019 um 10:22 Uhr ·
        Wo will ich in meinem Post denn bitte „überlegendes Wissen“ zur Schau stellen?
        iLike 0
  2. Chef vom Dienst 2. November 2019 um 21:23 Uhr ·
    Ja, ja, zuerst hat man alle Unternehmen outsourcen lassen, um die Gewinne zu maximieren, jetzt merkt man, was das für Folgen für die Volkswirtschaften hat.
    iLike 4
  3. Marco 3. November 2019 um 10:40 Uhr ·
    Wenn Apple die Ausnahme bekommt, dann bitte auch Huawei!
    iLike 0
  4. Gast 3. November 2019 um 12:30 Uhr ·
    Chef vom….. Sorry aber das ist so nicht richtig , der amerikanische Arbeitsmarkt brummt auch der Deutsche sieht nicht schlecht aus . Das hat nichts damit zu das wir Massenproduktion in China fertigen lassen. Trump macht das Primär um China zu bewegen endlich gegen Produktpiraterie vor zu gehen , es für ausländische Firmen in China leichter gemacht wird und die Chinesen das Handelsbilanzdefizit mit den USA verbessert. Ich mag Trump nicht , aber aus der Sicht der USA eigentlich der einzige Weg …und es scheint zu funktionieren. Für alle anderen ist das natürlich Bockmist. Jetzt nochmal zum deutschen Arbeitsmarkt der sich deutlich vom Amerikanischen unterscheidet . Wir haben uns leider in eine schlechte Ausgangslage gebracht. Wir haben unseren technischen Standort aufgegeben und ihn durch Bürokratie ersetzt . Nur noch Verwaltung , Büros und den Mittelstand und das Handwerk wird abgebaut. Zudem wird gerade der Einzelhandel in Innenstädten kompromisslos abgebaut. Das alles bringt zwar kurzfristig Steuereinnahmen aber wird auf dauer ( so bis 2025) nicht mehr zu halten sein. Die Steuereinnahmen müssen dringend steigen , was sie auch tun gerade , verpackt in einer Ökosteuererhöhung. Hier ist das verhalten von Trump natürlich für D kontraproduktiv.
    iLike 0

Leider kann man keine Kommentare zu diesem Beitrag mehr schreiben.