In der Vergangenheit schon länger vermutet, ist es seit gestern offiziell: Die verbesserte Siri kommt nicht ohne die Hilfe von Google Gemini aus. Damit basieren sämtliche relevanten Smartphone-Sprachassistenten schon bald auf Google-Modellen. Der Inhaber eines KI-Konkurrenten sieht darin ein Risiko.
Elon Musk hat sich nach Veröffentlichung des Deals zwischen Google und Apple kritisch geäußert. Er spricht auf X von einer „unverhältnismäßigen Macht-Konzentration“ bei Google. Zu Bedenken gebe Musk auch die Tatsache, dass Android und Chrome ebenfalls Google-Produkte sind.
Zu viel Macht für Google?
Google und Apple haben gestern bekannt gegeben, dass die überarbeitet und persönlichere Version von Siri auf den Sprachmodellen von Google basieren werden, die auch Gemini zugrunde liegen. Dabei handelt es sich um einen mehrjährigen Deal, im November 2025 stand die Summe in Höhe von einer Milliarde US-Dollar pro Jahr im Raum. Verglichen mit den kolportierten 20 Milliarden, die Google jährlich an Apple überwiesen hat, um seine Suchmaschine als Standardeinstellung in Safari zu wissen, wirkt die Summe gering. Tatsächlich gibt es aber keine monetären Details zu den nun verabredeten Vertragsinhalten.
Elon Musk ist Eigentümer von xAI, dem Anbieter von Grok. Der in X (ehemals Twitter) integrierte KI-Bot ist unlängst durch die Möglichkeit, pornografische Deepfakes unter anderen von Minderjährigen zu erstellen, in die Schlagzeilen geraten. Kritiker bemängeln eine fehlende Regulierung der Inhalte durch xAi und fordern Apple und Google dazu auf, Grok aus ihren App Stores zu entfernen.


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