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Neue Preise im App Store: 10.000 Dollar für ein Abo, weiter keine gekauften Updates

App Store von Apple

Apple hat eine neue Preisgestaltung für den App Store vorgestellt. Diese sticht vor allem durch eine Fülle neuer Preise hervor, die Entwickler für ihre Apps und Abos aufrufen können. Damit werden Entwickler einerseits bei der Preisgestaltung flexibler, Apps und Angebote können jetzt aber auch extrem teuer werden.

Apple hat heute Abend deutscher Zeit eine grundlegend neue Preisgestaltung für den App Store angekündigt. Diese betrifft Preise für Apps und Abos in allen App Store-Regionen.

Neu ist vor allem die extreme Vielzahl verfügbarer Preispunkte. Diese erlauben jetzt allerdings auch extrem hohe Abopreise, zum Glück nur auf Anfrage.
Apple schreibt hierzu:

Im Rahmen des aktualisierten Systems zur Preisgestaltung des App Store können alle Entwickler:innen aus 900 Preispunkten wählen, was fast das Zehnfache der bisher für die meisten Apps verfügbaren Preispunkte ist. Dazu gehören 600 neue Preispunkte, aus denen gewählt werden kann, und weitere 100 höhere Preispunkte, die auf Anfrage erhältlich sind. Um Entwickler:innen auf der ganzen Welt noch mehr Flexibilität zu gewährleisten, werden die Preisstufen — die bei 0,29 US-Dollar beginnen und auf Anfrage bis zu 10.000 US-Dollar reichen — eine erweiterte Auswahl an Preispunkten bieten, die über die Preisbereiche hinweg stufenweise ansteigen (beispielsweise alle 0,10 US-Dollar bis zu 10 US-Dollar; alle 0,50 US-Dollar zwischen 10 und 50 US-Dollar; usw.).

Weitere Neuerungen für Entwickler

Neu sind darüber hinaus weitere Änderungen, die allerdings vor allem für Entwickler von Interesse sind, die ihre Apps international vertreiben. Mit neuen Preis- und Währungsmechanismen sollen Entwickler in der Lage sein, nachteilige Effekte für ihre Vermarktung zu vermindern.

Entwickler können zur vereinfachten Preisgestaltung nun eine App Store-Region als Basisvariante nutzen, die dann als Grundlage für Steuern und Preise für alle übrigen App Store-Regionen dient. Für diese werden die Preise dann auf Wunsch automatisch festgelegt.Was Apple nach wie vor nicht bringt, sind kostenpflichtige Upgrades. So treibt das Unternehmen Entwickler mit voller Absicht weiter in die Richtung immer neuer Abos, die letztendlich den Nutzer ärgern und am Ende dem Ökosystem sogar schaden könnten.

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Roman van Genabith
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