macOS-Nutzer können Systemupdates schwerer aus dem Weg gehen

macOS Catalina - L. Gehrer

macOS Catalina drängt Nutzer in Zukunft offensiver dazu, neue Updates zeitnah einzuspielen. Vergleichbares ist unter Windows schon lange Standard. Grundsätzlich ist diese Entwicklung auch zu befürworten, auch wenn sich verschiedene Nutzer hierüber beklagen dürften.

Apple hat mit macOS Catalina 10.15.5 nicht nur eine neue Funktion ergänzt, die die Langlebigkeit der Akkus in MacBooks erhöhen soll, auch wurde eine Neuerung eingeführt, über die sich einige Nutzer bereits beschwert haben. Sie bewirkt, dass Nutzer ein Update von macOS nicht mehr so gekonnt ignorieren können, wie viele das gerne tun. Ausblenden lassen sie sich so nicht länger, wie Apple auch nicht vergessen hat in den entsprechenden Notizen zum Update zu vermerken.

Nutzer sollen ihre Systeme aktuell halten

Die Neuerung betrifft nicht nur das aktuelle Update auf macOS Catalina 10.15.5, auch die beiden vorangegangenen Versionen macOS Mojave und macOS High Sierra haben inzwischen Updates erhalten, die die Sicherheitsaspekte des jüngsten Updates für Catalina beinhalten und eben auch die Änderung bei den Updates. diese konnten Nutzer zuvor auch mit einem Befehl im Terminal ausblenden, der jetzt ebenfalls nicht mehr funktioniert.

Es ist zwar weiterhin auch mit einem anderen Trick möglich, Updates auszublenden, allerdings ist dieser noch etwas umständlicher. Zudem erhebt sich auch die Frage nach dem Sinn der Maßnahme, dem gegenüber steht Apples Bestreben, Nutzer zu einem möglichst aktuellen System zu motivieren. Dieses Ansinnen ist nachvollziehbar und sinnvoll, die weit verbreitete Abneigung von Nutzern gegen Updates bedeutet eine ernsthafte Bedrohung der IT-Sicherheit.

Allerdings ist für eine gestärkte Akzeptanz von Updates eine hohe Qualität dieser Aktualisierungen dringend geboten, hier hatten sich in der Vergangenheit sowohl Apple, wie auch Microsoft bei Windows schwere Patzer geleistet. Auch unter Windows 10 wird es immer schwerer, Updates auf Dauer aus dem Weg zu gehen.

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Roman van Genabith
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