MacBook Pro-, Air und Mac Mini: Apple senkt Speicherpreise für größere SSD

Apple hat an den unglaublichen Preisen für zusätzlichen Speicher am Mac gearbeitet. Bislang waren sie teils schlicht unverschämt. Billig ist der zusätzliche Speicher noch immer nicht, die Botschaft ist aber klar: Man nähert sich wieder der Realität.

Der Speicher in der Apple-Welt, das ist ein leidiges Thema: Wer mehr will, wird zur Ader gelassen und zwar kräftig. Beim iPhone ist dieses Phänomen ebenso bekannt wie am iPad oder am Mac und genau dort schlagen die Speicherpreise besonders hart auf das Konto ein. Waren die hohen Preise in der Vergangenheit zumindest zeitweise noch halbwegs gerechtfertigt, schließlich musste der Weltmarkt für NAND-Speicher einige lange Jahre extremer Engpässe und Lieferschwierigkeiten überstehen, sind die Preise hier auf dem freien Markt seit einiger Zeit fast im freien Fall, ohne dass sich das bislang auf die Preise für Endkunden ausgewirkt hätte, Apfelpage.de berichtete. Das ändert sich bei Apple nun.

Zusätzlicher SSD-Speicher wird günstiger

Apple hat die Preise für zusätzliche Kapazität des SSD-Speichers gesenkt. Diese Preisanpassung erfolgte im Nachgang der Aktualisierung von iPad und iMac und fällt im Einzelfall durchaus üppig aus. So können Kunden bis zu 400 Euro sparen, wenn sie sich ihren Mac bei der Bestellung aufrüsten.

Besonders viel spart natürlich, wer sich eins der Highend-Modelle aussucht: So sind 512 GB zusätzlicher Speicher beim MacBook Pro 15 Zoll nun schon ab 240 Euro zu haben. Die Version mit 512 GB in der Basisversion kann nun schon für „nur“ 480 Euro mit einer ein TB fassenden SSD bestellt werden.

Beim Mac Mini und beim aktuellen MacBook Air kann auch noch zwischen 100 und 200 Euro gespart werden. Zugegeben: Die günstigsten Preise sind das immer noch nicht. Es ist allerdings hier auch anzumerken, dass es SSDs auch in verschiedenen Güteklassen gibt und Apple dazu neigt, immer langlebige und vor allem schnelle Modelle zu verbauen, die dementsprechend teurer sind.

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Roman van Genabith
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9 Kommentare zu dem Artikel "MacBook Pro-, Air und Mac Mini: Apple senkt Speicherpreise für größere SSD"

  1. Mike 20. März 2019 um 11:44 Uhr ·
    Dafür kostet der beste Imac 🖥 e 19300 €😂😂🙈
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    • neo70 20. März 2019 um 12:58 Uhr ·
      Und? Wer die Leistung benötigt, investiert auch das Geld. Ist immer die Frage, was benötige ich wirklich? Ist mein Gerät aus dem letzten Jahr wirklich schon zu langsam? Diese Fragen sollten sich hier viele mal stellen und nicht jedes Jahr nach immer schnellerer neuer Hardware schreien!!!
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      • AppleJuenger 20. März 2019 um 13:11 Uhr ·
        Ich benötige wenig Leistung und viel Speicher und genau hier liefert Apple nicht. Einen Festplatten-Mac Mini gibt es nicht, also „Hallo Windows 10“ 🤷‍♂️ Und bevor jeder „Bis bald“ schreit, ich hab Windows 10 seit Release parallel im Einsatz, ich weiß was mich erwartet.
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      • nighty 20. März 2019 um 18:54 Uhr ·
        Eine HDD hat in solch einem Gerät auch nichts mehr verloren. Auf meinen Windows Geräten hab ich maximal 256GB SSD, der Rest liegt auf Servern bzw. Privat auf der NAS und die bietet 16TB Speicher.
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      • AppleJuenger 20. März 2019 um 21:28 Uhr ·
        20 Geräte-Adapter-Bastellösungen sind nicht mein Ding. Und 1500€ für ein Gerät, dass ich keine 5h in der Woche benutze auch iwie nicht. 🤷‍♂️
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      • Louis 20. März 2019 um 21:44 Uhr ·
        also Neo70 ich weiß echt nich wie sehr die airpods bei dir gestrahlt haben aber du bist unter jedem Beitrag mit deinen Kommentaren am haten…
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  2. Zero-Day 20. März 2019 um 11:54 Uhr ·
    Finde ich sehr gut 👍 Bald kommt ein neues MacBook Pro 15
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  3. H 20. März 2019 um 13:51 Uhr ·
    Ist immer noch mehr als das Doppelte, was ich damals für meine 970 Evo gezahlt habe, die in meinem MacBook Pro 15 Mid 2015 ist.
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    • WF 20. März 2019 um 15:24 Uhr ·
      Nur dass die, die Apple planmäßig verbaut, eher eine Pro ist ;)
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